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Dschungelcamp: Buschbrände in Australien – Mehrheit ist für IBES-Absage

Buschbrände in Australien  

Mehrheit befürwortet eine Dschungelcamp-Absage

10.01.2020, 18:34 Uhr | sow, t-online

Dschungelcamp: Buschbrände in Australien – Mehrheit ist für IBES-Absage. Daniel Hartwich und Sonja Zietlow: Sie moderieren wieder gemeinsam das Dschungelcamp. (Quelle: TVNOW / Stephan Pick)

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow: Sie moderieren wieder gemeinsam das Dschungelcamp. (Quelle: TVNOW / Stephan Pick)

Weil große Flächen Australiens brennen, steht das Dschungelcamp dieses Jahr in der Kritik. Soll es abgesagt werden? Eine Umfrage von t-online.de kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. 

Eine hitzige Diskussion wurde dieses Jahr rund um das Dschungelcamp entfacht. In New South Wales findet wie jedes Jahr seit 2004 "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" statt – auch während der Buschbrände in Australien. Unter anderem äußerten an diesem Zustand Politiker Kritik. Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach nannte die Entscheidung von RTL, das Dschungelcamp durchzuziehen, einen "Tanz auf dem Vulkan". Elisabeth Moschmann nannte es im Gespräch mit t-online.de "hochgradig geschmacklos".

Eine ähnliche Meinung scheinen auch die Leser von t-online.de zu haben. Laut einer repräsentativen Umfrage meinen 63 Prozent, dass das Dschungelcamp 2020 aufgrund der Buschbrände ausfallen sollte. Rund 24 Prozent finden hingegen, dass die RTL-Show trotz der Buschbrände nicht ausfallen sollte, während rund 13 Prozent unentschlossen sind.

Mit rund 63 Prozent findet eine deutliche Mehrheit, dass das Dschungelcamp 2020 aufgrund der Buschbrände ausfallen sollte (Quelle: Grafik von t-online.de)Mit rund 63 Prozent findet eine deutliche Mehrheit, dass das Dschungelcamp 2020 aufgrund der Buschbrände ausfallen sollte (Quelle: Grafik von t-online.de)

So oder so: "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" wird ausgestrahlt. RTL hat dazu diese Woche Stellung bezogen und erklärt, dass die Buschbrände "mehrere hundert Kilometer vom Camp" entfernt wären. Außerdem hätte man Sicherheitsvorkehrungen getroffen, so verzichtet der Sender unter anderem auf das traditionelle Lagerfeuer innerhalb der Show – eine Gaskochstelle wird stattdessen eingerichtet, sie ist nur aktiv, wenn gekocht wird. Für Raucher gelten zudem strenge Regeln: Sie dürfen nur im Campzentrum paffen. Der Teamchef hat als Einziger ein Spezialfeuerzeug, das, wie RTL in einer Pressemitteilung schreibt, "von Sicherheitskräften freigegeben wurde". Für die Zigarettenstummel gibt es eine verschließbare Box.

RTL könnte Reichweite des Dschungelcamps für aktive Hilfe nutzen 

Dennoch melden sich auch fernab der Politik Promis zu Wort. So sagte Ex-Dschungelcamperin Sarah Knappik zu t-online.de: RTL solle das "Geld von den Dschungelcamp-Einnahmen spenden. Zum Beispiel, indem 50 Prozent aller Einnahmen durch Anrufe an die Opfer in Australien gehen. Oder die 100.000 Euro Gewinnprämie gehen an eine Organisation vor Ort." 

Der Sender will sich laut Informationen von t-online.de heute Abend zur Auftaktsendung zu diesem Thema äußern. Auch die Buschbrände sollen in der diesjährigen Ausgabe des Dschungelcamps thematisiert werden. 

Hier finden Sie alle Informationen, Hintergründe und News rund um die Sendung.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Pressemitteilung von RTL

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