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"Die Höhle der Löwen": Schienbeinschoner-Deal mit "Panthergrip"

"Höhle der Löwen"  

Angriffslustiger Nils Glagau sorgt für Irritationen

22.04.2020, 07:36 Uhr | spot on news, mbo, t-online

"Die Höhle der Löwen": Schienbeinschoner-Deal mit "Panthergrip". Ralf Dümmel und Nils Glagau sehen sich die Erfindung von Hannes Mirow an: Die Löwen finden die nicht verrutschbaren Schienbeinschoner gut. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Ralf Dümmel und Nils Glagau sehen sich die Erfindung von Hannes Mirow an: Die Löwen finden die nicht verrutschbaren Schienbeinschoner gut. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Nils Glagau irritiert einen Gründer und eine brisante Vater-Sohn-Konstellation verschreckt die Löwen. Dagegen reißen sie sich im Staffelfinale von "Die Höhle der Löwen" um ein Fitness-Elixier.

Staffelfinale bei "Die Höhle der Löwen" und damit einhergehend die große Frage: Welche Gründer nutzen die letzte Chance auf einen richtig großen Deal? 

Nils Glagau, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel: In der letzten "Die Höhle der Löwen"-Folge der Staffel bekommen sie noch mal einiges geboten. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Nils Glagau, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel: In der letzten "Die Höhle der Löwen"-Folge der Staffel bekommen sie noch mal einiges geboten. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Sportlich geht es los, Gründer Hannes Mirow präsentiert den Löwen mit "Panthergrip" den ersten unverrutschbaren Schienbeinschoner der Welt. Der Rostocker ist begeisterter Sportler und entwickelt Produkte für den Sportbereich. Schienbeinschoner sind für ihn beim Fußball das nervigste Utensil der Sportbekleidung, sie rutschen schnell. "Panthergrip" soll Abhilfe schaffen. Mit Mikrozähnen findet sein Schoner Halt im Stutzen und soll Klebeband und Tape zur Befestigung überflüssig machen. Mirow will mit dem Artikel in die "Champions League", benötigt dafür 120.000 Euro für 25 Prozent. Bisher gibt es allerdings erst Probestücke.

Glagau in Angriffslaune irritiert Gründer

Nils Glagau, der erklärte Lieblingslöwe des Erfinders, darf den Schienbeinschoner ausprobieren. Er ist begeistert – und schlägt sofort zu. "Ich glaube an dich, glaube an das Produkt, das können wir groß machen, ich glaube, ich bin der richtige Löwe und ich würde dein Angebot annehmen."

Der von dem Spontanangebot doch etwas überraschte Erfinder möchte die anderen Löwen auch noch zu Wort kommen lassen, doch Glagau hat etwas dagegen: "Stopp!", fällt der 44-Jährige allen ins Wort. "Ich habe ein Angebot gemacht, du kannst noch viele Fragen beantworten, aber dann bin ich raus. Du kannst überlegen: Willst du mit mir gehen, oder willst du die anderen Löwen noch hören, aber dann ziehe ich zurück."

Hannes Mirow: Seine unverrutschbaren Schienbeinschoner können punkten. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Hannes Mirow: Seine unverrutschbaren Schienbeinschoner können punkten. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Rums. Der Gründer ist sichtlich irritiert. "Was ist der Hintergrund, warum soll ich mir die anderen nicht anhören?" Nils Glagau bleibt dabei: "Ich glaub an dich, es kommt nicht oft vor, dass man so früh ein Angebot macht..." Der völlig überrumpelte Gründer gibt schließlich klein bei. "Sie waren mein Wunschlöwe..." – "Wir haben einen Deal, wir machen das groß." Nils Glagau sichert sich den Sieg.

"Das ist insgesamt zu schwer"

Als nächstes kommen Vater und Sohn, Ullrich und Paul Eitel, ins Studio. Sie stellen einen antibakteriellen Wandbelag, die Anti-Keim-Tapete "KeimEx", vor. Die Tapetenfabrikanten in fünfter Generation haben diese Spezialtapete aus der Familienfirma ausgegründet und wollen damit nun den Markt der Kliniken, Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime erobern. Die antibakterielle Wirkung entfalten Silberionen, die in dem robusten und strapazierfähigen Wandbelag enthalten sind. Sie benötigen dafür 500.000 Euro und bieten 25 Prozent.

Das Familienunternehmen ist 174 Jahre alt und in der fünften Generation – ein Problem für die Löwen. "Diese Abhängigkeit ist eine knifflige Sache", findet Georg Kofler. "Warum gehen Sie die Sache nicht über Ihr Familienunternehmen an?", wundert sich auch Ralf Dümmel. Carsten Maschmeyer setzt nach. "Eine super Idee, Sie haben für ein Problem eine Lösung geschaffen. Warum nehmen Sie es nicht selbst in die Hand und suchen sich einen Vertrieb?" Auch die Rolle des Sohnes, der sich noch im Studium befindet, bleibt unklar. Letztlich entscheiden sich alle Löwen gegen einen Deal.

Kombiangebot für ein Elixier

Die Gründer Johannes Bitte und Christian Monzel, beide Leistungssportler, haben eine innovative Zwei-Komponententechnologie erfunden, bei der ansonsten schwer lösliche Pflanzenstoffe wie Ingwer, Ginseng oder Kurkuma erst unmittelbar vor dem Trinken ins Getränk eingeschossen werden. Ihr Elixier bieten sie unter der Marke "drinkbetter" an, die sie bereits vor vier Jahren ins Leben gerufen haben. Damit Marke und Unternehmen weiter wachsen können, brauchen die Gründer 200.000 Euro und bieten 20 Prozent.

Christian Monzel und Johannes Bitter: Bei ihnen heißt es "drinkbetter". (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Christian Monzel und Johannes Bitter: Bei ihnen heißt es "drinkbetter". (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Einige Löwen steigen schnell aus, Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer tuscheln, fällen schließlich eine Entscheidung: "Der Markt ist riesengroß, ich bin zu Carsten gegangen, wir beide glauben daran, dass wir Großes bewegen können." Das Löwenduo bietet 300.000 für 30 Prozent – plus Working Capital. "Sie brauchen eine Million an Working Capital", ist Maschmeyer sicher. "Und die würden Sie uns geben?", wollen die Günder wissen. "Ja", versichert Carsten Maschmeyer.

Doch bevor die Entscheidung fällt, möchten die Gründer noch das Angebot von Dagmar Wöhrl hören, die ebenfalls gerne investieren würde. "Das Produkt ist klasse, die Gründer sind klasse, mir gefällt's, ich würde euch gerne ein Angebot machen, ich biete 200.000 für 20 Prozent." Den Zuschlag bekommt am Ende das Kombiangebot der Doppellöwen.

Weltenbummler suchen Löwen für die nächste große Reise

Während einer Weltreise lernten sich die Gründer von "Duschbrocken", Johannes Lutz und Christoph Lung, kennen. Beide hatten ein ähnliches Problem: Duschartikel nehmen im Handgepäck viel Platz in Anspruch. Daher entwickelten die beiden "Duschbrocken", eine nachhaltige Duschseife, die Shampoo und Duschgel ersetzen soll. Sie benötigen 250.000 Euro und bieten zehn Prozent. Die "Duschbrocken" gibt es in verschiedenen Farben und Gerüchen wie Kokos, Frucht und Minze. Die Löwen dürfen mal schnuppern. "Boah!" Vor allem die tropische Früchtemischung begeistert alle. "Die Hände riechen wie bei einem Neugeborenen", freut sich Georg Kofler.

Johannes Lutz und Christoph Lung: Sie haben ihren "Duschbrocken" vorgestellt. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)Johannes Lutz und Christoph Lung: Sie haben ihren "Duschbrocken" vorgestellt. (Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Während die meisten Löwen nicht sonderlich begeistert sind, ist Ralf Dümmel begeistert. "Ich weiß, was ihr braucht, weiß, wo die Reise hingehen müsste, ich könnte helfen, würde es auch gerne, ich finde das Produkt Hammer." Die beiden Gründer einigen sich mit Dümmel auf 250.000 Euro für 25 Prozent. Die Freude der Weltenbummler ist groß. "Wir haben einen Partner für die nächste große Reise gefunden."

Die nächste Staffel "Höhle der Löwen" startet im Herbst. Allerdings ohne Frank Thelen, der aus der "Höhle der Löwen" aussteigt. Für ihn war diese Staffel die letzte. Dafür steigt der Formel-1-Weltmeister von 2016, Nico Rosberg, ein.

Verwendete Quellen:
  • "Die Höhle der Löwen" vom 21. April 2020
  • Nachrichtenagentur spot on news

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