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Darum gibt es kaum gebrauchte E-Autos

Von dpa, t-online, mab

Aktualisiert am 01.03.2023Lesedauer: 3 Min.
Gebrauchte Elektroautos: Der Akku ist meist kein Problem. Aber es gibt ein paar andere Stellen, auf die man genauer schauen sollte.
Gebrauchte Elektroautos: Das Angebot ist knapp. Wie kommt das? (Quelle: imago images)
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Elektroautos sind weit verbreitet, gebrauchte Stromer aber sind relativ selten. Sollte man skeptisch sein?

Das Wichtigste im Überblick


  • Das kleine Angebot
  • Die Ursachen
  • Die Zukunft
  • Die Preise
  • Die Nachfrage nach gebrauchten Stromern
  • Auf die Batterie kommt es an

Geringe Preise und keinerlei Wartezeit: Das gebrauchte E-Auto bietet so manchen Vorteil. Aber auch einen großen Nachteil. Denn es gibt kaum Auswahl. Woran liegt's?

Das kleine Angebot

Auf der Fahrzeugbörse Mobile.de waren im Januar durchschnittlich 25.500 gebrauchte reine Elektroautos inseriert. Das war ein Anstieg um 106 Prozent gegenüber dem Januar 2022. Dennoch: Auch nach dieser Verdopplung machten Stromer nur 2,4 Prozent des Angebots aus. Und bei den tatsächlichen Besitzumschreibungen war es im Januar gar nur 1 Prozent. Bei Neuwagen war der Stromeranteil zuletzt zehn mal so hoch.

Auch beim Blick auf die angebotenen gebrauchten Stromer zeigt sich die Abweichung vom Neuwagenmarkt. Am häufigsten zu finden ist auf Mobile.de der Renault Zoe vor dem Tesla Model 3 und dem BMW i3, der inzwischen gar nicht mehr hergestellt wird. Im Jahr 2022 waren die am häufigsten neu zugelassenen reinen Stromer laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Tesla Model Y, Model 3 und Fiat 500.

Gebrauchtes E-Auto kaufen

Gebrauchte Elektroautos: Der Akku ist meist kein Problem. Aber es gibt ein paar andere Stellen, auf die man genauer schauen sollte.

1. Reichweitenbedarf einschätzen
2. Herstellerangaben hinterfragen
3. Akku-Zustand überprüfen
4. Ladetechnik beachten
5. Ladekabel kontrollieren
6. Bremsen inspizieren
7. Wertverlust kalkulieren
8. Kaufvertrag präzisieren

Alles Wichtige dazu finden Sie hier.

Die Ursachen

"Bei älteren Gebrauchtwagen gibt es im Moment noch kein relevantes Angebot. Das liegt vor allem daran, dass es vor drei Jahren noch kein breites Angebot an neuen Elektroautos gab und dementsprechend auch die Neuzulassungen niedriger waren", erklärt Thomas Peckruhn, der Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Drei Jahre ist bei Gebrauchtwagen eine typische Frist, weil viele Leasing-Verträge so lange laufen und die Autos dann in diesem Alter auf den Markt kommen.

Doch der Markt für gebrauchte Stromer ist sehr viel jünger. Im Angebot bei Mobile.de lag ihr Durchschnittsalter im Januar bei 25 Monaten. Benziner waren mit 77 Monaten sehr viel älter, ebenso Diesel mit 66 Monaten – hier gibt es eben auch viele alte Gebrauchte.

Die Zukunft

Wer mehr Auswahl will, muss sich dementsprechend noch gedulden. "Ein größeres Angebot an gebrauchten Elektroautos wird es wahrscheinlich ab 2024 oder 2025 geben", sagt Peckruhn. Dann kommen die Leasingrückläufer aus den vergangenen Jahren mit höheren Stromeranteilen auf den Markt.

Die DAT weist allerdings auf einen weiteren bremsenden Effekt hin: Knapp die Hälfte der in den vergangenen Jahren verkauften Stromer ging an Privatpersonen. Und die halten ihre Fahrzeuge in der Regel deutlich länger: fünf bis zehn Jahre.

Die Preise

Der Kauf neuer Stromer ist nicht billig. Doch zumindest die sogenannten Restwerte waren zuletzt niedriger als bei Autos mit Verbrennungsmotor. Für einen typischen drei Jahre alten Stromer ermittelte die DAT im Januar einen Restwert von 61,5 Prozent des Listenneupreises. Bei Dieselmodellen waren es 66,8 und bei Benzinern 69,6 Prozent. Ein Teil des Unterschiedes geht dabei allerdings auf die staatliche Förderung für neue E-Autos zurück.

Die Nachfrage nach gebrauchten Stromern

Die Nachfrage sei verhalten, sagt die DAT. Denn für die allermeisten Autokäufer komme ein Elektroauto entweder gar nicht oder nur als Neuwagen infrage. Dennoch gehen die auf Mobile.de angebotenen Elektroautos verhältnismäßig schnell weg. Im Januar zählte man dort im Schnitt 38 Standtage. Bei Benzinern, Dieseln und Hybriden waren es jeweils mehr als 50.

Auf die Batterie kommt es an

Zu den Dingen, die viele Käufer beschäftigen, gehört natürlich der Zustand der Batterie. Er wird in der Umfrage der DAT mehrheitlich als mindestens so wichtig wie die Laufleistung eingestuft.

Auch Peckruhn sieht ihn als bedeutend für den Preis eines Elektroautos an. Er betont allerdings, dass sich der Zustand zuverlässig prüfen lasse. Und außerdem gebe es von den Herstellern lange Garantien.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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