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So viele Tesla sollen in Brandenburg vom Band rollen

Hohe Investitionen  

So viele Tesla sollen in Brandenburg vom Band rollen

11.12.2019, 12:47 Uhr | rtr

Tesla: Brandenburg freut sich auf neue Fabrik

Der US-Autobauer Tesla will vor den Toren Berlins eine neue Fabrik bauen. Die Menschen vor Ort in Brandenburg freuen sich drauf. (Quelle: Reuters)

Tesla-Gründer Elon Musk: So denkt Brandenburg über die geplante Giga-Fabrik vor den Toren Berlins. (Quelle: Reuters)


Gigaprojekt in der Gigafabrik: Tesla plant eine enorme Summe an E-Autos in einer Fabrik in Brandenburg zu bauen. Bereits im Frühjahr 2020 soll der Bau beginnen. Dadurch entstehen auch Tausende Arbeitsplätze.

Der US-Elektroautobauer Tesla will einem Zeitungsbericht zufolge in der geplanten Gigafabrik in Brandenburg jährlich eine halbe Millionen Elektroautos vom Band rollen lassen. Die "Bild"-Zeitung berichtet unter Berufung auf Planungsunterlagen des Unternehmens, in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin sollten 10.000 Arbeitsplätze entstehen und im Jahr 500.000 E-Autos des kompakten Tesla Model 3 und des SUV Model Y gebaut werden. Das gesamte Gelände, das Tesla nutzen wolle, umfasse 300 Hektar oder drei Millionen Quadratmeter, was 420 Fußballfeldern entspreche. Tesla lehnte einen Kommentar ab.



Bau der Fabrik ab 2020

Über den Kaufvertrag für das Gelände werde derzeit verhandelt, berichtete die Zeitung weiter. Da die Fläche dem Land Brandenburg gehöre, müsse der Finanzausschuss des Landtags den Verkauf absegnen. Dafür sei für Mitte Dezember 2019 eine Sondersitzung angesetzt. Mit dem Bau wolle Tesla bereits im Frühjahr 2020 beginnen. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat berichtet, dass Tesla bis zu vier Milliarden Euro in die neue Fabrik investieren wolle, die Unternehmenschef Elon Musk erst Mitte November bei einer Veranstaltung in Berlin angekündigt hat. Das Gelände für die "Gigafactory 4" liegt in der Nähe des neuen Flughafens BER. Dort war schon einmal der Bau eines BMW-Werks im Gespräch gewesen, das dann aber nicht realisiert wurde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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