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Ansturm an Tankstellen am 1. Juni erwartet

Von dpa
Aktualisiert am 20.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Mit der Senkung der Energiesteuer d├╝rfte Tanken wieder deutlich g├╝nstiger werden.
Mit der Senkung der Energiesteuer d├╝rfte Tanken wieder deutlich g├╝nstiger werden. Doch die Tankstellenbranche warnt vor Engp├Ąssen. (Quelle: Franziska Kraufmann/dpa./dpa)
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Berlin/M├╝nchen (dpa) - Wegen der f├╝r Juni beschlossenen Steuerentlastungen bei Benzin und Diesel erwartet die Tankstellenbranche einen Ansturm und m├Âgliche Sprit-Engp├Ąsse.

Verbrauchersch├╝tzer schauen indes genau auf die Entwicklung der Preise. Mit Blick auf die Steuersenkung am 1. Juni warnte der Vorsitzende des Bundesverbandes Freier Tankstellen, Duraid El Obeid, in der "Rheinischen Post": "Eine hohe Nachfrage der Autofahrer wird auf ein niedriges Angebot sto├čen."

Von Anfang Juni bis Ende August soll Tanken billiger werden durch eine Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. Der Steuersatz f├╝r Benzin sinkt so um fast 30 Cent, f├╝r Diesel um gut 14 Cent. Dabei geht die Steuerbelastung sogar noch weiter zur├╝ck - denn auf den entfallenen Teil der Energiesteuer wird auch keine Mehrwertsteuer mehr f├Ąllig. Wie das Bundesfinanzministerium best├Ątigte, liegt die steuerliche Entlastung insgesamt also bei 35,2 Cent pro Liter Benzin und 16,7 Cent pro Liter Diesel. Der Bundesrat lie├č das vom Bundestag beschlossene Gesetz nun passieren.

Steuerrabatt fordert Tankstellenbetreiber heraus

Die starke Senkung des Spritpreises stellt die Tankstellenbetreiber vor eine Herausforderung, wie der Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer des Verbandes Fuels und Energie, Christian K├╝chen, der Zeitung erkl├Ąrte: Einerseits w├╝rden diese versuchen, ihre Best├Ąnde bis zum 1. Juni stark herunterzufahren, um so wenig wie m├Âglich hoch versteuerten Sprit ab Juni billiger weiterverkaufen zu m├╝ssen. Andererseits sei damit zu rechnen, dass die Autofahrer ausgerechnet ab 1. Juni massenhaft an die Zapfs├Ąulen fahren, um leere Tanks aufzuf├╝llen. "Daher sind vor├╝bergehende Engp├Ąsse an den Stationen nicht komplett auszuschlie├čen", sagte K├╝chen.

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Hintergrund ist den Angaben zufolge, dass die Energiesteuer nicht erst an der Zapfs├Ąule, sondern bereits an Raffinerien und Tanklagern erhoben wird. Treibstoff, der vor dem 1. Juni geliefert wird, enth├Ąlt daher noch einen h├Âheren Steueranteil. Am Ende des Steuerrabatts m├╝sste der Effekt allerdings in die andere Richtung wirken.

Bei Aral ist man der Zeitung zufolge zuversichtlich: "Wir sind vorbereitet, die Logistikketten sind robust aufgestellt, so dass auch kurzfristige Belieferungen von Tankstellen m├Âglich sind." Die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen r├Ąt allerdings, den Tank vor dem 1. Juni nicht komplett leer zu fahren.

Auch der ADAC hatte zuletzt schon angemahnt, die Umstellung gut vorzubereiten, damit es nicht zu Engp├Ąssen kommt - und gefordert, die durch die Steuersenkung entstehenden Spielr├Ąume komplett weiterzugeben. Hier werden Verbrauchersch├╝tzer am 1. Juni wohl genau hinschauen.

Benzinpreise k├Ânnten Vorkriegswerte erreichen

Mit den Preissenkungen k├Ânnte Superbenzin wieder auf das Preisniveau vor Ausbruch des Ukraine-Krieges zur├╝ckkehren. Am Tag vor dem russischen Angriff hatte Superbenzin der Sorte E10 im bundesweiten Durchschnitt noch 1,75 Euro pro Liter gekostet. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Donnerstags waren es 2,103 Euro. Zieht man davon die anstehende Steuerentlastung ab, landet man fast exakt auf dem Vorkriegswert. Allerdings steigen die Benzinpreise seit gut drei Wochen deutlich. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, bliebe der Sprit am Ende auch mit Rabatt teurer.

Bei Diesel sind die Vorkriegswerte dagegen au├čer Reichweite. Das liegt vor allem daran, dass die Steuersenkung hier aus rechtlichen Gr├╝nden geringer ausf├Ąllt. Zieht man sie vom Dieselpreis des Donnerstags ab, landet man bei gut 1,85 Euro. Das sind fast 19 Cent mehr als vor Kriegsbeginn.

Experten halten aktuelles Preisniveau f├╝r zu hoch

Zudem waren auch die Werte vor Kriegsbeginn bereits sehr hoch. Noch bis Jahresbeginn hatte Diesel im bundesweiten Tagesschnitt nie 1,60 Euro und Super E10 nur an wenigen Tagen mehr als 1,70 gekostet.

Der ADAC betrachtet die aktuelle Entwicklung an den Zapfs├Ąulen mit Skepsis: "Die Preise haben im Vorfeld der Steuersenkung wieder kr├Ąftig Speck angesetzt", sagt Kraftstoffmarkt-Experte J├╝rgen Albrecht. "Vor allem Benzin ist seit Mitte April teurer geworden, ohne dass ├ľlpreis oder Dollarkurs das erkl├Ąren k├Ânnten", betont er.

Das aktuelle Preisniveau h├Ąlt Albrecht f├╝r zu hoch: "Anfang M├Ąrz - kurz nach Kriegsbeginn - waren die Kraftstoffe bei etwas g├╝nstigeren Au├čenfaktoren mehr als 27 Cent bei Benzin und mehr als 26 Cent bei Diesel niedriger. Daraus l├Ąsst sich absch├Ątzen, dass auch jetzt - schon ohne Steuersenkung - um 20 Cent Spielraum nach unten w├Ąre. Selbst wenn die Spritpreise im Juni um 35 beziehungsweise 17 Cent sinken, w├Ąren sie also immer noch zu hoch."

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