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Autofusion von Fiat Chrysler und PSA – neuer Name bekannt

Megafusion von Herstellern  

Autokonzern gibt sich neuen Namen

17.07.2020, 07:46 Uhr | dpa

Autofusion von Fiat Chrysler und PSA – neuer Name bekannt. Autofusion: PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und FCA hatten ihre Fusion schon im Dezember beschlossen. (Quelle: imago images/imagebroker)

Autofusion: PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und FCA hatten ihre Fusion schon im Dezember beschlossen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Fiat Chrysler und der Opel-Mutterkonzern PSA wollen fusionieren – und damit viertgrößter Autohersteller der Welt werden. In einer Mitteilung veröffentlichen beide Unternehmen ihre zukünftigen Pläne.

Der Autobauer Fiat Chrysler und die Opel-Mutter PSA wollen nach ihrer Megafusion "Stellantis" heißen. "Die lateinischen Ursprünge des Namens sind eine Hommage an die reiche Geschichte der Gründungsunternehmen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. "Stella" ist das lateinische Wort für Stern. Die Verbindung zur Astronomie fange den wahren Geist des Optimismus, der Energie und der Erneuerung ein, der dieser Fusion zugrunde liege.

Viertgrößter Autohersteller der Welt soll entstehen

Der neue Name werde ausschließlich auf Konzernebene als Unternehmensmarke verwendet. Der nächste Schritt in diesem Prozess sei die Enthüllung eines Logos. Die Namen und Logos der konstituierenden Marken der Gruppe würden unverändert bleiben.

PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und FCA hatten ihre Fusion im Dezember beschlossen. Damit soll der viertgrößte Autohersteller der Welt entstehen. Die EU-Wettbewerbshüter hatten unlängst Bedenken geltend gemacht und eine vertiefte Prüfung eingeleitet, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Die Fusion solle Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen werden, bekräftigten die beiden Unternehmen. 

Absatz von Opel-Mutter PSA eingebrochen

Wenig Grund für Optimismus bieten unterdessen die aktuellen Absatzzahlen: Wegen der Corona-Krise ist der Absatz des Opel-Mutterkonzerns PSA im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,7 Prozent eingebrochen. Verkauft wurden von Januar bis Ende Juni rund 1,03 Millionen Fahrzeuge, wie der Konzern, zu dem auch die Stammmarken Peugeot und Citroën gehören in Vélizy-Villacoublay bei Paris mitteilt. PSA will seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr am 28. Juli mitteilen.

Bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall gab es einen noch deutlicheren Rückgang um 53,1 Prozent auf rund 266.100 Fahrzeuge. Mit neuen Modellen und Motoren seien die Emissionen des Treibhausgases CO2 gesenkt worden. Die Verkäufe neuer Modelle wie des Grandland X oder des neuen Corsa hätten sich gut entwickelt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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