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Auto — Rückruf wegen Brandgefahr: Hyundai ruft 82.000 Autos zurück

Wegen Brandgefahr  

Hyundai ruft weltweit Autos zurück

24.02.2021, 17:16 Uhr | dpa

Auto — Rückruf wegen Brandgefahr: Hyundai ruft 82.000 Autos zurück. Hyundai: Zusammen mit der kleineren Schwester Kia ist Hyundai der fünftgrößte Autobauer der Welt. (Quelle: imago images/Fotostand)

Hyundai: Zusammen mit der kleineren Schwester Kia ist Hyundai der fünftgrößte Autobauer der Welt. (Quelle: Fotostand/imago images)

Es wird eine kostspielige Aktion: Der südkoreanische Autohersteller Hyundai ordnet einen Rückruf von Zehntausenden Elektroautos an. Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Hyundai will weltweit wegen potenzieller Brandgefahr die Batteriesysteme in 82.000 Elektrofahrzeugen aus eigener Produktion ersetzen. Die Rückholaktion werde etwa eine Billion Won (etwa 742 Millionen Euro) kosten, teilt der VW-Rivale mit. Zusammen mit der kleineren Schwester Kia ist Hyundai der fünftgrößte Autobauer der Welt.

Fehlerhafte Software soll ausgetauscht werden

Betroffen sind außer etwa 76.000 SUVs des Modells Kona EV auch der Ioniq Elektro und einige Hundert E-Stadtbusse. Die Entscheidung zum Austausch der Batteriesystems erfolgt nach einer Rückholaktion von Hyundai Motor im vergangenen Oktober. Als Grund wurde damals eine fehlerhafte Software bei Batteriesystemen des Kona EV genannt.

Im Januar dieses Jahres hatten die südkoreanischen Behörden eine Untersuchung zur Wirksamkeit der Aktion aufgenommen, nachdem eines der zuvor in die Werkstatt gerufenen Autos in Brand geraten war. Seit der Einführung des Modells 2018 wurden nach Unternehmensangaben 14 Akkubrände weltweit gemeldet.

Nach Brandursache wird noch gesucht

Der südkoreanische Hersteller der Batterien für die Hyundai-Modelle, LG Energy Solution, wies unterdessen nach Berichten der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap den Vorwurf des Transportministeriums zurück, wonach die Brände auf defekte Batteriezellen zurückgeführt werden könnten. LG habe aber erklärt, sich weiter an den gemeinsamen Untersuchungen zur Brandursache zu beteiligen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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