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Spritpreise niedrig: Das sind die Gründe


Deshalb sind die Preise für Sprit derzeit niedrig

  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen

Aktualisiert am 30.11.2022Lesedauer: 2 Min.
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Düsseldorf am 25. November: Die Preise für E10 liegen deutlich unter der 1,80-Euro-Marke. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer)
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Die Kosten für den Lebensunterhalt steigen – aber Benzin und Diesel sind günstig wie lange nicht mehr. Das sind die Gründe.

Aufatmen an den Zapfsäulen: Die Preise für Sprit sinken. Ein Liter Super E10 kostet laut ADAC im bundesweiten Mittel 1,739 Euro – ein Minus von 4,6 Cent. Noch etwas deutlicher ist der Dieselpreis gesunken: Für einen Liter müssen Autofahrer derzeit im Schnitt 1,843 Euro bezahlen; 5,6 Cent weniger als in der Vorwoche.

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Deshalb sinken die Preise

Das hat mehrere Gründe: "Die Lage an den Weltmärkten für Rohöl, Benzin und Diesel hat sich zuletzt deutlich entspannt", sagt ein Sprecher des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie. Hauptursache sei dabei die Konjunkturflaute in Europa wegen der hohen Inflation sowie in China aufgrund der dortigen Lockdown-Politik: "Das hat die Nachfrage und damit auch die Preise für Mineralölprodukte gesenkt."

Das bestätigt auch der ADAC: Durch die insgesamt hohen Preise ist der Wettbewerb an den Tankstellen wieder stärker geworden, da die Autofahrer bewusst nach günstigen Angeboten suchen. Das führt dazu, dass die Tankstellen sich gegenseitig unterbieten müssen, um Kunden anzulocken.

Jedoch, heißt es vom ADAC, sind die Spritpreise grundsätzlich noch nicht wirklich günstig. "Der Eindruck entsteht nur deswegen, weil das Preisniveau in den vergangenen Monaten extrem überhöht war und sich jetzt allmählich normalisiert", sagt ein Sprecher. Besonders beim Dieselkraftstoff sieht der ADAC noch großes Potenzial für Preissenkungen: "Für einen Liter Diesel fallen rund 20 Cent weniger Steuer an, tatsächlich liegt der Dieselpreis um rund zehn Cent über dem von Super E10."

Ein weiterer Grund für die Preissenkungen ist, dass der Euro gegenüber dem Dollar zuletzt an Wert gewonnen hat: "Das vergünstigt die Rohöleinkäufe im Euroraum", so der Sprecher des Wirtschaftsverbandes.

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Entwicklung ist noch nicht abzusehen

Wie sich die Preise künftig entwickeln, hänge von mehreren Faktoren ab: Kommenden Montag treten eine zuvor beschlossene Ölförderbremse der erdölexportierenden Länder (OPEC) als auch das EU-Embargo gegen russische Ölimporte auf dem Seeweg in Kraft. "Offen ist, welche Seite in nächster Zeit die Oberhand behält, also der Nachfragerückgang in Europa und China oder der Angebotsrückgang der Opec und Russlands", so der Wirtschaftsverband Fuels und Energie.

Zuletzt sind die Ölpreise gestiegen. Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 83,70 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 78,74 Dollar (lesen Sie hier mehr dazu). Zuletzt hatten mehrfach Spekulationen über die künftige Förderpolitik des Ölverbunds Opec+ für starke Preisschwankungen gesorgt.

So können Sie sparen

Auch wenn die Preise derzeit recht niedrig sind: Laut ADAC sollten Sie sich vor der Fahrt zur Tankstelle über die aktuellen Preise im Umkreis informieren und gezielt die günstigste Tankstelle ansteuern. Bei tanken.t-online.de bekommen Sie die aktuell günstigsten Tarife angezeigt.

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Verwendete Quellen
  • Anfrage an den Wirtschaftsverband Fuels und Energie
  • Archivmaterial
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