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Vorsicht vor Paketdienst-Betrug: Gefälschte DPD-E-Mails im Umlauf


Betrugsmasche mit dem "ausgesetzten Paket"

Von t-online, dom

Aktualisiert am 14.12.2023Lesedauer: 2 Min.
DPD-Paketboten bei der ArbeitVergrößern des BildesEin DPD-Lieferfahrzeug: Derzeit kursieren gefälschte E-Mails dieses Paketdienstleisters. (Quelle: imago/ Ralph Peters)
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Jede Online-Bestellung geht mit etlichen E-Mails einher. Betrüger setzen darauf, dass Einkäufer in der Vorweihnachtszeit den Überblick über ihre Paketsendungen verlieren.

Kurz vor Weihnachten wird in ganz Deutschland online geordert, was das Zeug hält. Bei der Vielzahl der Bestellungen und der damit verbunden Flut an E-Mails verliert manch einer aber schon mal den Überblick.

Genau darauf setzen Betrüger, die sich per E-Mail als DPD-Paketdienst ausgeben. Ihre Masche: Dem Empfänger wird mitgeteilt, dass ein Paket "ausgesetzt" sei und aktiv ein Termin für die Zustellung vereinbart werden müsse.

Aber es geht nicht um das Paket, sondern darum, "persönliche Informationen, wie Benutzernamen, Passwörter, Kreditkarteninformationen oder Bankdaten, von ahnungslosen Empfängern zu stehlen", warnt der DPD-Paketdienst. "Betrüger können versuchen, Ihre Kreditkarteninformationen, Bankdaten oder andere finanzielle Informationen zu erhalten, um Geld von Ihrem Konto abzubuchen oder betrügerische Transaktionen durchzuführen."

Sie haben in den letzten Tagen ebenfalls eine Mail des DPD-Paketversandes erhalten? Wenn Sie sich unsicher sind, kontrollieren Sie die Absenderadresse. In diesem Fall (siehe Bild oben) war sie "no-reply@hm.com". Und auch beim kuriosen Betreff "DPB-Bestätigung" konnte man schnell ahnen, dass hier kein echter DPD-Brief vorlag.

Angeblich fällige Zollgebühren

Was das Erscheinungsbild ihrer vermeintlich offiziellen Schreiben betrifft, werden die Betrüger allerdings immer raffinierter. "Sie sehen oft täuschend echt aus. Betrüger verwenden Logos, Farben und das Design bekannter Unternehmen, um ihre E-Mails authentisch erscheinen zu lassen. Dies kann es schwierig machen, eine Phishing-Mail auf den ersten Blick zu erkennen", schreibt DPD und warnt vor einer weiteren Masche.

In vielen Fällen werde in solchen Mails auf angeblich offene Zollgebühren hingewiesen, die mittels einer Paysafecard beglichen werden sollen. DPD verschicke jedoch keine Rechnungen per E-Mail.

Der Paketdienst stellt klar: "Nach Erhalt Ihres Pakets erhalten Sie von DPD eine offizielle Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer." Bei verdächtigen E-Mails gilt: Einfach löschen und auch aus dem Papierkorb löschen. Auf keinen Fall etwas anklicken oder gar irgendwelchen Anweisungen folgen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • dpd.com: "DPD fake Mails - So schützen Sie sich vor Betrug!"
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