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Europäische Weltraumagentur will mit SpaceX-Raketen ins All fliegen


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Europäische Weltraumagentur will mit SpaceX-Raketen ins All

Von reuters, sha

15.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Falcon 9-Rakete von SpaceX: Die Esa erwägt, künftig mit solchen Flugkörpern ins All zu fliegen. (Quelle: NASA/Bill Ingalls via www.imago-images.de)
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Die Esa liebäugelt mit SpaceX-Raketen von Elon Musk als Ersatz für russische Weltraumtechnik. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zieht eine Kooperation mit dem Unternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk als vorübergehenden Ersatz russischer Sojus-Raketen in Erwägung. "Es gibt zweieinhalb Alternativen", sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher der Nachrichtenagentur Reuters. Diese seien SpaceX sowie eine Kooperation mit Japan oder eventuell auch Indien. SpaceX sei da sicherlich eine Option.

Es gebe Gespräche mit dem US-Rivalen der europäischen Arianespace, die sich allerdings noch in einer Sondierungsphase befänden. Am wichtigsten sei die technische Kompatibilität mit der bestehenden ESA-Ausrüstung. Diese müsse gründlich geprüft werden, bevor die Organisation ein verbindliches Geschäftsangebot anfordere.

"Es ist nicht so, als würde man in einen Bus einsteigen", sagte Aschbacher und fügte hinzu, die technischen Lösungen des US-Konzerns schienen in dieser Hinsicht einsatzfähiger zu sein als die der Inder und der Japaner. Die endgültige Entscheidung hänge aber auch von dem noch ungeklärten Zeitplan für den verzögerten Erststart der europäischen Ariane 6-Rakete ab.

Noch keine Stellungnahme von SpaceX

SpaceX reagierte nicht sofort auf eine Reuters-Anfrage zur Stellungnahme. Bisher hat die Firma mit ihren Falcon-9-Raketen Neukunden angelockt, nachdem sich viele Unternehmen infolge des Ukraine-Krieges von Russland als Geschäftspartner abgewandt hatten – darunter das britische Satelliteninternet-Unternehmen OneWeb und der US-Raumfahrtausrüster Northrop Grumman.

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Die Europäer können derzeit aber Satelliten beispielsweise für das Navigationssystem Galileo nicht in den Orbit bringen, weil bisher ein Start öffentlich geförderter Satelliten mit kommerziellen amerikanischen Raketen nicht möglich ist. Die Sojus-Raketen starteten mit europäischer Ladung an Bord immerhin vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana in Südamerika.

"Ein Weckruf"

Bislang war Europa bei kleinen Nutzlasten auf die italienische Vega-Rakete, bei mittleren auf die russische Sojus und bei schweren auf die europäische Ariane 5 angewiesen. Die Vega C der nächsten Generation hatte ihre Premiere vergangenen Monat, aber die neue Ariane 6 wurde auf nächstes Jahr verschoben und Sojus fällt wegen des Ukraine-Kriegs aus.

Ein genauerer Zeitplan für die Ariane 6 werde im Oktober vorliegen. Erst dann werde die ESA einen kompletten Back-up-Plan vorlegen, der die SpaceX-Raketen mit einschließen könne. "Aber ja, die Wahrscheinlichkeit, dass Ersatzstarts nötig sind, ist hoch", sagte Aschbacher. "Die Größenordnung ist sicherlich eine gute Handvoll".

Dabei habe der Ukraine-Krieg gezeigt, dass Europas jahrzehntelange Strategie von Zusammenarbeit mit Russland in Bereichen wie Gasversorgung und Raumfahrt nicht mehr funktioniere. "Dies war ein Weckruf, dass wir zu sehr von Russland abhängig waren", so Aschbacher.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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