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WhatsApp: Android-Spyware liest Chat-Nachrichten aus

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Schadsoftware im Netz  

Android-Spyware liest WhatsApp-Nachrichten aus

20.09.2018, 14:28 Uhr | t-online.de, Reuters, dpa, hd, str, avr

WhatsApp: Android-Spyware liest Chat-Nachrichten aus. Ein "infiziertes" Bugdroid: Sicherheitsforscher haben einen Trojaner entdeckt, der WhatsApp-Nachrichten auslesen kann.  (Quelle: dpa/Britta Pedersen)

Ein "infiziertes" Bugdroid: Sicherheitsforscher haben einen Trojaner entdeckt, der WhatsApp-Nachrichten auslesen kann. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

Antivirenhersteller G DATA warnt vor einer neuen Schadsoftware für Android-Geräte. Das Programm kann unter anderem auf die Kamera oder WhatsApp-Nachrichten zugreifen.

Derzeit warnen Sicherheitsexperten vor einer neuen Bedrohung für Android-Geräte: Eine Schadsoftware, die als "Android.Trojan-Spy.Buhsam.A" gekennzeichnet wurde, kann in infizierten Geräten auf viele sensible Informationen zugreifen. Beispielsweise kann die Malware die Kamera übernehmen oder Informationen über gespeicherte Lesezeichen oder Kontakte ausspionieren. Auch den Chatverlauf von WhatsApp kann die Schadsoftware auslesen und an seine Entwickler schicken. Das berichtet die Antivierenfrima G DATA.

Ursprünglich entdeckt hat die Malware Sicherheitsforscher Lukas Stefanko vom Antivirenkonzern ESET. In einem Tweet nennt Stefanko unter anderem ein Imitat der Chat-App "Viber", durch die die Schadsoftware verbreitet wird.

Laut G DATA befindet sich die Schadsoftware derzeit wohl noch in Entwicklung. Beim Start des Dienstes erhalten Nutzer nämlich die Meldung "Service Started". Für gewöhnlich versucht Schadsoftware, unerkannt zu agieren. G-DATA-Sicherheitsexperte Hauke Gierow vermutet darum, dass "die unfertige Malware im Moment wohl eher versehentlich veröffentlicht wurde."

Um sich vor Schadsoftware zu schützen, empfiehlt Gierow generell, dass Nutzer sich Apps aus dem Google Play Store herunterladen. Für gewöhnlich überprüfe Google Software, die auf sein Portal hochgeladen wird. Dennoch schleichen sich immer wieder Trojaner und Co auf die Plattform. Gierow rät darum, auch auf die Bewertungen zu achten: "Am besten gucken Nutzer da genau hin, denn es gibt auch Apps mit gefälschten Bewertungen", sagt der Sicherheitsexperte. "In Indien und China zum Beispiel gibt es Menschen, die den ganzen Tag falsche Bewertungen für Apps schreiben."

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Außerdem sollten Anwender den Firmennamen des Herausgebers einer App prüfen und auf geforderte Berechtigungen schauen. Wenn eine Taschenlampen-App beispielsweise Zugriff auf Speicher oder Kontakte möchte, sollte man vorsichtig sein.

(Update vom 20.09.2018, Quelle: GDATA-Meldung, Tweet von Lukas Stefanko, eigene Recherchen)

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Besser für die Augen: Bekommt WhatsApp einen Dunkelmodus?

Der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp soll angeblich einen augenschonenden Dunkelmodus erhalten. Noch ist allerdings unklar, wann die Funktion einsatzbereit ist. 

Nach Informationen des auf WhatsApp-Neuigkeiten spezialisierten Twitter-Accounts "@WABetaInfo" arbeitet die Facebook-Tochter an einem sogenannten "Dark Mode" für den Messenger-Dienst. Damit könnten Nutzer künftig zwischen einem hellen und dunklen Hintergrund wechseln. Die WhatsApp-Konkurrenten Threema und Telegram bieten diese Möglichkeit schon länger an.  

Vor allem nachts bietet es sich an, den Dunkelmodus einzuschalten, da dieser dafür sorgt, dass das Display weniger blendet. Aber auch tagsüber soll der dunkle Hintergrund die Augen schonen. Weiße Bildschirmhintergründe wirken hingegen anregend und sollen sogar für Einschlafprobleme verantwortlich sein. 

Bei neueren Smartphones mit lichtstarken OLED-Displays bietet der Dunkelmodus laut "Chip.de" zudem den Vorteil, dass ein schwarzer Hintergrund den Akku schont. 

Noch ist unklar, wie weit die Entwicklung der Funktion fortgeschritten ist – oder ob sie überhaupt fertiggestellt wird. "WABetaInfo" stützt seine vorzeitige Ankündigung auf "wichtige geheime Hinweise in den jüngsten Updates" ohne Details zu nennen. WhatsApp hat die Gerüchte bisher noch nicht bestätigt.

(Update vom 17.09.2018, Quelle: @WABetaInfo auf Twitter, Chip.de)

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Vorsicht vor Emoji-Versprechen: WhatsApp-Kettenbrief lockt Nutzer in die Abofalle

Emojis (Symbolbild): Ein WhatsApp-Kettenbrief will mit einem falschen Versprechen Nutzer in die Abofalle locken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)Emojis (Symbolbild): Ein WhatsApp-Kettenbrief will mit einem falschen Versprechen Nutzer in die Abofalle locken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

WhatsApp-Nutzer aufgepasst: Ein per Kettenbrief verbreiteter Link lockt den Nutzer in die Abofalle. Vor allem Teenager und Emoji-Fans sind für das falsche Versprechen empfänglich.

Auf WhatsApp kursiert ein Kettenbrief, mit dem Nutzer in die Abofalle gelockt werden. Das Versprechen: Mit ein paar Klicks könne der Nutzer animierte Emojis in der App freischalten. Die Nachricht im Wortlaut geht so:

"Kraaasss! es gibt jetzt Emojis, die sich bewegen! Schalte jetzt die neuen beweglichen Emojis frei! http://getemoji.de/2016/"

Wer dem Link in der Nachricht folgt, wird auf eine Seite weitergeleitet und erst einmal aufgefordert, die Nachricht mit mindestens 13 Kontakten oder in drei Gruppen zu teilen. Wie das Portal Mimikama.at berichtet, bekommt der Nutzer danach aber anstatt des versprochenen Emoji-Downloads diverse kostenpflichtige Drittanbieterdienste untergeschoben. Die Abos werden automatisch abgeschlossen, während der Nutzer auf der Suche nach den "beweglichen Emojis" auf diverse Anbieterseiten umgeleitet wird.

Die Kosten für die ungewollten Zusatzdienste werden über die Handyrechnung oder das Prepaid-Guthaben abgebucht. Bei solchen Abofallen können Beträge von bis zu zwölf Euro pro Woche anfallen. 

Zum Schutz vor der Masche empfiehlt sich eine sogenannte  Drittanbietersperre. Diese verhindert, dass die Betreiber der Seiten automatisch Geld abbuchen können. Eine solche Sperre kann man sich kostenfrei beim Mobilfunkanbieter einrichten lassen. Weitere Tipps zum Schutz vor Handy-Abzocke haben wir in diesem Artikel zusammengestellt. Darin erklären wir auch, was zu tun ist, nachdem man in eine Abofalle getappt ist. 

Die Masche mit den angeblichen WhatsApp-Emojis ist nicht neu. Es kursieren immer wieder Kettenbriefe, in denen neue Funktionen versprochen werden. Seien Sie bei solchen Links vorsichtig. Informieren Sie sich vorher im Netz, ob es eine solche Funktion tatsächlich gibt oder ob es sich womöglich um eine Falle handelt. 

Quiz: Kennen Sie die Bedeutung der Emojis?

(Update vom 11.09.2018; Quelle: Mimikama.at)

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WhatsApp-Nutzer können im Profilnamen kein Häkchen-Emoji mehr setzen. Der Grund: Es ähnelt zu sehr dem Haken, den verifizierte Unternehmen in WhatsApp erhalten.

WhatsApp-Nutzer, die in ihrem Profilnamen ein Häkchen-Emoji nutzen wollen, werden seit neuestem von WhatsApp eine Fehlermeldung erhalten:

 (Quelle: Screenshot t-online.de) (Quelle: Screenshot t-online.de)

Den Grund dafür erklärt WhatsApp auf seiner Webseite. So habe laut dem Konzern das Häkchen-Emoji "große Ähnlichkeit mit einem Symbol ..., das wir in WhatsApp Unternehmensprodukten benutzen."

Unternehmen können ähnlich wie bei Facebook und Twitter ihren Account verifizieren lassen. Der Account erhält dann ein Häkchen neben dem Namen. Auf diese Weise sollen Nutzer erkennen können, dass es sich bei dem Account wirklich um den des jeweiligen Unternehmens handelt.

Damit es vermutlich zu keiner Verwirrung kommt, hat WhatsApp das Häkchen-Emoji in Profilnamen der Nutzer verboten. Im Chat können Nutzer weiterhin das Symbol verwenden.

(Update vom 10. September 2018, Quelle: WhatsApp-Webseite)

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WhatsApp bringt mehrere neue Funktionen aufs iPhone

Eine aktualisierte Version von WhatsApp für iOS bringt neue Funktionen auf das iPhone. Die Änderungen betreffen vor allem Bild-Inhalte, die über den Messenger geteilt werden. Das Update soll den Nutzer aber auch besser vor betrügerischen Links schützen.

WhatsApp aktualisiert seine App für Apple-Handys. Mit dem Update auf die iOS-Version 2.18.90 erhalten iPhone-Nutzer ein paar neue Funktionen. Unter anderem kann man sich jetzt von empfangenen Bildern oder GIFs eine Vorschau anzeigen lassen. Diese öffnet sich, wenn der Nutzer die Push-Benachrichtigung gedrückt hält oder nach links wischt und auf "Ansicht" klickt. Das funktioniert allerdings nur ab der iOS-Version 10. 

Außerdem erhält WhatsApps Status-Update eine Suchfunktion. Status-Updates funktionieren ähnlich wie Snapchat oder Facebook Storys. Nutzer können hier kreative Fotos und Mitteilungen posten, ohne vorher bestimmte Personen aus ihrem Adressbuch auszuwählen. Die Status-Updates sind für alle Kontakte sichtbar (außer für blockierte Kontakte) und bleiben für eine begrenzte Zeit stehen. Die Funktion wurde 2017 eingeführt. Laut WhatsApp wird sie von 450 Millionen Menschen täglich genutzt. 

Zum Schutz vor Online-Betrügern führt WhatsApp unter iOS zudem eine neue Sicherheitsfunktion ein: Nachrichten, die einen potenziell schädlichen Link enthalten, sollen künftig mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen werden. 

(Update vom 6. September 2018, Quelle: t3n.de)

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Nutzer von älteren iPhone-Modellen könnten bald mit WhatsApp Probleme bekommen. Der Konzern will die Unterstützung für bestimmte iOS-Versionen einstellen.

Die jüngste Version des Messengers WhatsApp setzt auf Apple-Geräten jetzt mindestens iOS 8 als Betriebssystem voraus. Nutzer von iPhone 4 und älteren Geräten können laut einem aktualisierten Support-Dokument damit den Messenger nicht mehr neu installieren und erhalten auch keine Updates mehr. Mit der lauffähigen Version 2.18.81 können auch keine neuen Konten mehr angelegt werden.

WhatAapp will Geräte mit dem Betriebssystem iOS 7 noch bis Februar 2020 unterstützen. Dies heißt aber nicht unbedingt, dass bis dahin auch noch alle Funktionen erhalten bleiben – manche können ohne Vorwarnung jederzeit verschwinden, heißt es in dem Dokument.

(Update vom 5.09.2018, Quelle: dpa)

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WhatsApp-Backups sind auf Google Drive ungeschützt

WhatsApp-Nachrichten werden beim Versand verschlüsselt und sind für Außenstehende unlesbar. Doch das gilt nicht für Sicherheitskopien in der Google Cloud, warnt eine Webseite aus Indien. 

Android-Nutzer können ihre alten Chats im Google Cloud-Speicher archivieren. Künftig steht ihnen dafür sogar unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung. Ab dem 12. November werden die optionalen WhatsApp-Backups nicht mehr auf die 15 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz bei Google Drive angerechnet. 

In der Google Cloud werden die Nachrichteninhalte allerdings unverschlüsselt abgelegt. Das berichtet "Winfuture" und verweist auf einen Artikel der "Economic Times" aus Indien. 

Wirklich neu ist das nicht. Auf der FAQ-Seite von WhatsApp findet sich ein entsprechender Hinweis: "Mediendateien und Nachrichten sind nicht durch WhatsApps Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt, wenn sie auf Google Drive gespeichert sind", heißt es dort.

WhatsApp wirbt damit, dass alle Nachrichten, Fotos, Videos und Inhalte, die über den Messengerdienst verschickt werden, sicher verschlüsselt werden. Nicht einmal WhatsApp selbst könne die Nachrichten lesen. Diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung funktioniert zuverlässig, betrifft aber nur den Versand der Nachricht.

Fertigt einer der Chat-Teilnehmer eine zusätzliche Sicherungskopie auf Google Drive an, geht dieser Vertraulichkeitsschutz verloren. Nach dem Upload auf den Google Server sind die Inhalte theoretisch einseh- und auslesbar, zum Beispiel, wenn Ermittlungsbehörden Zugriff auf die Daten im Google-Konto verlangen. 

Dazu muss man wissen: Niemand ist gezwungen, eine Sicherungskopie seiner Chat-Protokolle anzufertigen. Wer nicht will, dass seine WhatsApp-Daten unverschlüsselt auf einem Google Server hochgeladen werden, kann die optionale Backup-Funktion einfach ausschalten. Eine primäre Sicherungskopie wird ohnehin auf dem Smartphone gespeichert. Beim Verlust des Handys geht diese allerdings verloren. 

(Update vom 3.09.2018, Quelle: Winfuture, WhatsApp FAQ)

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Boykott wegen Werbung? WhatsApp droht Gefahr in Deutschland

Ab 2019 plant WhatsApp, Werbung in der App zu zeigen. Laut einer Umfrage wollen sich viele deutsche Nutzer dann von dem Messenger-Dienst trennen.

WhatsApp plant, ab 2019 Werbung im Status-Bereich anzuzeigen. Die Nutzer in Deutschland sähen das gar nicht gern. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die von Chip.de in Auftrag gegeben wurde, gab eine Mehrheit an, die App dann löschen zu wollen.

Knapp 53 Prozent der Befragten gaben an, WhatsApp nicht mehr zu nutzen, wenn Werbeanzeigen erscheinen. Etwa 34 Prozent der Befragten stören sich dagegen nicht an der Werbung. Knapp 13 Prozent gaben sich "Unentschieden".

Die Umfrage zeigte zudem: Jüngere Nutzer akzeptieren eher Werbung in der App als ältere. So gaben etwa 43 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, dass sie WhatsApp trotz Werbung verwenden werden. Knapp 50 Prozent würden die App nicht weiter nutzen. Dagegen würden nur noch etwa 30 Prozent der befragten 40- bis 49 -Jährigen WhatsApp weiter nutzen. Circa 55 Prozent in der Altersgruppe sprachen sich dagegen aus.

An Alternativen zu WhatsApp mangelt es nicht: Die Messenger-Apps Signal, Telegram und Threema gibt es jeweils für Android und iOS. Sie bieten ähnliche Funktionen wie WhatsApp. Abstriche müssen Nutzer nur bei Sonderfunktionen wie etwa Videokonferenzen oder der Standortfreigabe machen. Signal und Telegram sind kostenlos. Für Threema fällt für Android-Nutzer eine einmalige Gebühr von 2,99 Euro an. Unter iOS kostet die App aus der Schweiz 3,49 Euro. 

(Update vom 23.08.2018, Quelle: "Chip.de")

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Das bedeuten Statusmeldungen

Was haben Emojis in WhatsApp-Statusmeldungen zu bedeuten? Diese Frage wird auf "gute-frage.net" gerade sehr häufig gestellt. t.-online.de klärt auf.

Die Statussmeldung bei WhatsApp ist kann von allen Kontakten gesehen werden und zum Beispiel aus einem Foto, einem kurzen Video oder einer Nachricht bestehen. Sie ist aus dem Startmenü unter "Status" abrufbar. Hier wird auch der Status anderer Nutzer angezeigt. Nach 24 Stunden wird er wieder automatisch wieder gelöscht. Doch nicht jedem ist klar, was mit Statusmeldungen damit gemeint ist.

Bedeutet ein Herzchen, dass die Nutzerin (in mich) verliebt ist? 

Nein, ein Herz ist ein sehr beliebtes Symbol und kann viele Bedeutungen haben. Da der WhatsApp-Status öffentlich ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ein einzelnen Nutzer gemeint ist.

"Hello, I am using WhatsApp"

Das ist die Statusmeldung, die standardmäßig erscheint, bis der Status geändert wird. Entweder hat der Nutzer die Statusmeldung noch nicht für sich entdeckt, oder er weiß nicht, wie er sie ändern soll. Weist eher auf einen Anfänger-Nutzer hin.

Was sind beliebte Status-Meldungen?

Besonders beliebt sind Sprüche und Zitate. Diese sollten möglichst kurz sein. Fündig wird man zum Beispiel bei "zitate.de", "zitate.net" oder auf ähnlichen Webseiten.

Verwendete Quellen:

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Bei Google Drive: WhatsApp kostet bald keinen Speicherplatz mehr

WhatsApp hat bekanntgegeben, dass ab Mitte November Backups nicht mehr auf das Speichervolumen von Google Drive angerechnet werden sollen. Das sind gute Nachrichten für Normalnutzer.

Werden WhatsApp-Chats und die Dateien über die App auf Google Drive sichert, haben Nutzer dort ab 12. November deutlich mehr Platz zur Verfügung: Denn diese werden dann nicht mehr auf das Volumen des Speicherdienstes angerechnet.

WhatsApp hat diese neue Regelung im Hilfebereich seiner Webseite veröffentlicht, berichtet "Android Police". Einige Nutzer sollen auch schon eine E-Mail mit der Information bekommen haben.

Die neue Funktion  ist sehr praktisch, denn Backups können schnell mehrere Gigabyte Platz einnehmen. Und der kostenlose Speicherplatz bei Google Drive beträgt nur 15 Gigabyte. 

Backups, die seit einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurden, sollen Mitte November automatisch aus Google Drive gelöscht werden. Betroffene sollten ihre Datensicherung vor dem 12. November aktualisieren.

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WhatsApp schaltet Werbung im Status-Bereich

Die Gründer von WhatsApp hatten sich stets gegen Werbung in der Messenger-App ausgesprochen. Nachdem sie den Facebook-Konzern verlassen haben, soll nun doch Werbung kommen. Immerhin bleiben die Chats werbefrei.

WhatsApp wird vom kommenden Jahr an in seiner App Werbung schalten. Das kündigte WhatsApp-Geschäftsführer (COO) Matt Idema in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. Die Anzeigen sollen aber nicht in den privaten WhatsApp-Chats erscheinen, sondern im "Status"-Bereich geschaltet werden. Mit dem Format hatte WhatsApp auf den Erfolg von Snapchat reagiert: Mit "WhatsApp Status" kann man Texte, Fotos, Videos und animierte GIFs teilen, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Das Feature wird derzeit von rund 450 Millionen Menschen genutzt.

Die WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton hatten sich in der Vergangenheit immer wieder gegen einen Finanzierung des Dienstes durch Werbung ausgesprochen. Sie haben aber den Facebook-Konzern verlassen, zu dem WhatsApp gehört. Die WhatsApp-Nutzer sollen selbst einstellen können, ob sie Werbung sehen wollen oder nicht.

Die geplanten Werbeeinnahmen sollen dazu beitragen, WhatsApp aus der Verlustzone zu bringen. Gleichzeitig kündigte Idema an, mit einer Kooperation mit größeren Unternehmen Einnahmen erzielen zu wollen. WhatsApp wird dazu künftig größeren Firmen ermöglichen, über den Kurzmitteilungsdienst im großen Stil direkt mit Kunden zu kommunizieren.

Zu den ersten Unternehmen, die den neuen Dienst "WhatsApp Business API" in Anspruch nehmen, gehören die Fluggesellschaften KLM und Singapore Airlines, das Online-Reiseportal Booking.com, die Einkaufsplattform Wish sowie der Fahrdienstleister Uber. Online-Händler können über die Schnittstelle beispielsweise die Kunden in Echtzeit über den Verlauf der Paketzustellung informieren.

Um mit den Firmen in Kontakt treten zu können, müssten die Anwender der Kommunikation zustimmen, betonte Idema. Damit würden auch die Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung umgesetzt. Die Kommunikation laufe wie immer verschlüsselt und sicher ab, WhatsApp bekomme die Inhalte nicht zu sehen. "Die Anwender sollten sich allerdings darüber bewusst sein, dass sie nicht mit einer Privatperson chatten, sondern einem Unternehmen Informationen zur Verfügung stellen." WhatsApp-Nutzer könnten Firmen, die sie nach vorheriger Einwilligung kontaktieren, jederzeit mit einem Klick blockieren. "Diese Wahl wird selbstverständlich respektiert."

Im Januar hatte WhatsApp bereits einen Business-Service für kleinere Unternehmen in Form einer eigenen Android-App gestartet. Der neue Service für größere Unternehmen läuft in der herkömmlichen WhatsApp-Anwendung ab. Für die Firmen ist die Einrichtung der Schnittstelle sowie das Chatten mit den Kunden kostenlos. Benachrichtigungen in Echtzeit ("Notifications") müssen allerdings von den Unternehmen nach Stückzahlen bezahlt werden. Zu den genauen Kosten machte das Unternehmen keine Angabe.

"WhatsApp Business API" ist der erste kostenpflichtige Dienst der Facebook-Tochter seitdem die eigentliche App seit Jahren kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die Nutzer selbst werden nicht zur Kasse gebeten.

(Update vom 02.08.2018, Quelle: dpa, WhatsApp Blog)

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WhatsApp führt Sprach- und Videoanrufe für Gruppen ein

Über die Messenger-App WhatsApp können demnächst mehrere Personen gleichzeitig miteinander telefonieren und sich dabei sogar sehen. Bis zu vier Personen lassen sich dank einer neuen Konferenzfunktion zum Video-Chat einladen. 

WhatsApp ist mehr als nur eine Chat-App. Viele Leute nutzen den Dienst  auch für Telefonate oder Videoanrufe per Internetverbindung. Laut WhatsApp verbringen die Nutzer sogar mehr als zwei Milliarden Minuten am Tag mit Telefonaten. 

Nun will WhatsApp solche Gespräche auch für kleine Gruppen ermöglichen. Dank einer neuen Funktion können bis zu vier Personen gleichzeitig miteinander telefonieren – mit oder ohne Videoübertragung. Das kündigen die Entwickler im WhatsApp-Blog an. 

Eine solche Konferenzschaltung lässt sich starten, indem man einen Sprach- oder Videoanruf mit einem einzelnen Kontakt beginnt und dann weitere Freunde hinzufügt. Der entsprechende Button "Teilnehmer hinzufügen" befindet sich in der rechten oberen Ecke. 

Screenshot: So soll eine Videokonferenz bei WhatsApp aussehen.  (Quelle: t-online.de/Screenshot / Quelle: WhatsApp-Blog)Screenshot: So soll eine Videokonferenz bei WhatsApp aussehen. (Quelle: Screenshot / Quelle: WhatsApp-Blog/t-online.de)

Es kann noch eine Weile dauern, bis die Funktion auf allen Geräten verfügbar ist. Android-Nutzer können im Google Play Store im Menü "Meine Apps und Spiele" nachsehen, ob eine neue Version von WhatsApp heruntergeladen werden kann. In diesem Fall wird neben dem WhatsApp-Logo der Button "aktualisieren" angezeigt. 

(Update vom 31.07.2018, Quelle: WhatsApp-Blog)

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WhatsApp begrenzt Zahl der Empfänger für weitergeleitete Nachrichten

WhatsApp plant offenbar, das Weiterleiten von Nachrichten massiv einzuschränken. Die Facebook-Tochter hofft, damit ihr "Fake News"-Problem im Ausland in den Griff zu bekommen. 

Nach anhaltender Kritik an der Rolle des beliebten Messaging-Dienstes WhatsApp bei der Verbreitung von "Fake News", stehen offenbar weitere einschneidende Veränderungen bevor. Laut eines Berichts des Tech-Magazins "Recode" soll es den Nutzern künftig erschwert werden, Nachrichten an eine große Zahl von Empfängern weiterzuleiten. Zuvor hatte WhatsApp bereits angekündigt, weitergeleitete Nachrichten zu kennzeichnen, um auf der Empfängerseite für eine bewusstere Einordnung zu werben. 

Hintergrund sind mehrere Gewaltausbrüche in Ländern wie Malaysia und Indien mit mehreren Toten, die mit der App in Zusammenhang gebracht werden. In deren Vorfeld sollen vermehrt Falschmeldungen und Hassbotschaften per WhatsApp verbreitet worden sein. 

WhatsApp hofft solche Vorfälle künftig verhindern zu können, indem die virale Verbreitung von Inhalten in der App eingeschränkt, beziehungsweise ausgebremst wird. Bisher konnten Nachrichten an maximal 250 Personen weitergeleitet werden. Diese Zahl soll weltweit auf 20 reduziert werden. In Indien können WhatsApp-Nachrichten künftig sogar nur an fünf Kontakte weitergeleitet werden. 

"Wir sind schockiert von der Gewalt in Indien und wir haben verschiedene Produktänderungen angekündigt, um zur Lösung dieser Probleme beizutragen", sagte ein Sprecher "Recode". "Es ist eine Herausforderung, die das Handeln von Zivilgesellschaft, Regierung und von Technologieunternehmen erfordert."

Gleichzeitig stellte WhatsApp in Aussicht, dass diese Änderungen nur vorübergehend sein könnten. Die Facebook-Tochter spricht von einem "Test".

(Update vom 20.07. Quelle: Recode)

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WhatsApp kennzeichnet weitergeleitete Nachrichten

WhatsApp sagt Kettenbriefen den Kampf an: Künftig sollen Nutzer weitergeleitete Nachrichten auf den ersten Blick erkennen können. Damit reagiert die Facebook-Tochter auf Berichte aus dem Ausland, wo der Messenger-Dienst zur Verbreitung von "Fake News" beigetragen haben soll – mit fatalen Folgen.

Falschmeldungen oder "Fake News" sind nicht nur ein Problem in sozialen Medien. Auch der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp wird regelmäßig von Falschmeldungen heimgesucht, die sich viral verbreiten. Hierzulande handelt es sich dabei häufig um Spam, um harmlose Scherze oder Kettenbriefe.

Im Ausland haben WhatsApp-Gerüchte aber manchmal tödliche Konsequenzen: Aus Indien und anderen asiatischen Ländern werden Fälle von Lynchjustiz gemeldet, in denen WhatsApp-Nachrichten eine zentrale Rolle gespielt haben sollen. Dort wird die Bevölkerung durch Horrormeldungen über angebliche Verbrechen teilweise zur Hetzjagd auf Minderheiten angestachelt. 

WhatsApp hat jetzt auf die Berichte und Beschwerden reagiert und Änderungen vorgenommen: Künftig sollen weitergeleitete Nachrichten markiert werden. Textnachrichten, Bilder, Videos und Sprachnachrichten, die weitergeleitet wurden, erhalten einen entsprechenden Hinweis. Dieser besteht aus einem Pfeil und dem Wort "forwarded" oder "weitergeleitet". So sollen der Empfänger sofort erkennen können, wenn es sich um einen möglichen Kettenbrief handelt. Um den Hinweis zu sehen, muss man die neueste Version von WhatsApp installiert haben. 

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"Deine Sicherheit ist WhatsApp sehr wichtig", schreiben die Entwickler. "Wir möchten dich bitten, genau zu überlegen, ob du eine weitergeleitete Nachricht teilen möchtest." Wer eine bestimmte Nachricht oder einen Absender unter Spam-Verdacht hat, kann dies melden oder den Kontakt blockieren. 

(Update vom 11.07. Quelle: WhatsApp Blog)

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Beta-Version von WhatsApp: Backup-Fehler saugt Datenvolumen leer

Ein merkwürdiger Fehler sorgt für Ärger bei WhatsApp-Nutzern. Wie "Giga.de" berichtet, ist die Größe des Backups in der Testversion plötzlich deutlich gestiegen. Das führt bei einigen Nutzern zu Problemen.

Das führte bei einigen Nutzern dazu, dass die App mehrere Gigabyte Daten über die Mobilfunkverbindung schickt. Nutzer mit geringen Datenvolumen dürften damit schnell ihr monatliches Limit übersteigen.

Backups von WhatsApp sind normalerweise nur wenige Megabyte groß.  Jetzt wurden in einigen Fällen bis zu 14 GB Backup-Daten angezeigt.

Offenbar versucht der Messenger, komplette Backups zu erstellen und wartet dafür nicht auf eine WLAN-Verbindung. Betroffen ist davon aber offenbar nur die Test-Version von WhatsApp ("Beta"), berichtet "Giga.de".

Nutzer, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten in den "Einstellungen" von WhatsApp kontrollieren ob unter "Daten- und Speichernutzung" bei allen Medientypen (Fotos, Audio, Videos und Dokumente) "WLAN" eingetragen ist. Unter dem Punkt "Netzwerk-Nutzung" lässt sich kontrollieren, wie viele Daten WhatsApp gesendet und empfangen hat.

(Update vom 10.07.2018, Quelle: Giga.de)

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Neue "Maulkorb-Funktion" für Gruppenchats

Millionen Menschen nutzen WhatsApp jeden Tag, immer beliebter wird auch die Nutzung von Gruppen. Hier gibt es jetzt eine neue "Maulkorb-Funktion" für Gruppen-Admins, um Diskussionen zu begrenzen.

Per Einstellung können Admins damit "Nachrichten von Allen" oder "Nachrichten nur von Admins" zulassen. Mit der zweiten Möglichkeit lassen sich alle anderen Teilnehmer stumm schalten. Praktisch, wenn man zum Beispiel nur eine Einladung verschicken will. Diese Einstellung lässt sich nur alle 72 Stunden ändern, um Missbrauch zu vermeiden.

Um sie zu aktivieren, wählt man als Admin in der Gruppe “Gruppeninfo,”  "Gruppeneinstellungen" verschickt eine Nachricht und wählt “Nur Admins.” 

(Update vom 03.07.2018, Quelle: dpa)

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Fake-Nachricht über Mexiko-Doping auf WhatsApp

Die Nachricht klingt spektakulär: Unter einem Logo von "Focus Online" heißt es in einer WhatsApp-Nachricht. "WM-Hammer!!! Das Spiel Deutschland – Mexiko wird nicht gewertet! Dopingverdacht Mexiko! Deutschland ist Gruppenzweiter!" 

Fake-Nachricht auf WhatsApp: Dopingfund bei Mexiko? (Quelle: Hersteller/WhatsApp)Fake-Nachricht auf WhatsApp: Dopingfund bei Mexiko? (Quelle: WhatsApp/Hersteller)

Das damit etwas nicht stimmt, merkt der Nutzer spätestens dann, wenn er den mitverschickten Link anklickt. Denn dann erscheint ein Foto eines alten Mannes, der ein Handzeichen gibt, das andeutet, dass man auf einen Scherz hereingefallen ist. Die Nachricht kommt natürlich nicht von "Focus Online", sondern von einem Blog. Schaden verursacht sie nicht, höchstens Schadenfreude. 

(Update vom 29.06.2018, Quelle: Eigene Recherche)

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Foto-Funktion verzögert sich

WhatsApp bekommt eine neue Funktion, die es ermöglicht, dass Bilder und Videos, die per Messenger gesendet werden, nicht mehr in der Foto-Galerie angezeigt werden. Doch der Start verzögert sich.

Diese "Media Visibility" lässt sich bereits in der Android-Testversion von WhatsApp aktivieren, wurde aber beim jüngsten Update nicht mit berücksichtigt.

Dabei ist diese Funktion sehr praktisch, denn sie verhindert, dass jedes Foto und Video in der eigenen Foto-Gallerie angezeigt und gespeichert wird. Die neue Funktion lässt sich auch nur für bestimmte Chats und Gruppen aktivieren. 

Wann sie in die normale Version des Messengers aufgenommen wird, steht noch nicht fest.

Vorsicht vor falschem Gewinnspiel auf WhatsApp

Erneut versuchen Betrüger, durch falsche Gewinnspiele auf WhatsApp an Nutzerdaten zu kommen. Diesmal versprechen Sie Karten für die Freizeitparks "Phantasialand" oder "Familypark".

Auf WhatsApp verbreiten sich derzeit Nachrichten, die Freikarten für die Freizeitparks Phantasialand oder Familypark versprechen. Wenn Sie so eine Nachricht erhalten, dann löschen Sie sie sofort. Warnen Sie auch Ihre Kontakte, denn es handelt sich hierbei um Betrug.

Das berichtet die Webseite "mimikama.at", einer privaten Initiative, die über Internet-Betrug aufklärt. Auch Phantasieland warnt auf seiner Facebook-Seite vor dem falschen Gewinnspiel. Wer den Link im Text anklickt, landet auf einer Webseite die nur so aussieht, als ob sie zu den Freizeitparks gehört. Nutzer werden aufgefordert, die Nachricht an weitere WhatsApp-Kontakte zu schicken. Außerdem soll man ein paar Fragen beantworten.

Wer hier weitermacht, landet im letzten Schritt auf einer anderen Webseite, die zu einem Provisions-Programm gehört. Tickets gewinnt am Ende keiner. Die Betreiber des Fake-Gewinnspiels verdienen durch solche Verlinkungen Geld.

Wie erkenne ich falsche Gewinnspiele?

Grundsätzlich hilft gesundes Misstrauen, um falsche Gewinnspiele zu erkennen. Beispiel: Bei beiden "Gewinnspielen" werden die Tickets laut der WhatsApp-Nachricht "zum 50-jährigem Jubiläum" verlost. Auf der Webseite steht dann aber, dass die Karten vergeben werden, "um unseren 42. Geburtstag zu feiern!".

Ein anderer Hinweis: Solche Nachrichten haben für gewöhnlich (viele) Rechtschreibfehler oder falsche Grammatik. Im falschen Familypark-Gewinnspiel schreibt die Seite beispielsweise: "Sie sind qualifiziert zu erhalten 5 Freikarten !"

Was Sie noch wissen sollten: Manche "Gewinnspiele" verlangen auch die Eingabe von persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse. Geben Sie solche Daten unüberlegt auf keinen Fall weiter. Die Betrüger können solche Informationen weiterverkaufen. Im besten Fall erhalten die Opfer nur massenhaft Werbemails. Im schlimmsten Fall kommt es zum Identitätsdiebstahl und Unbekannte können auf Ihre Kosten im Internet einkaufen.

(Update vom 25.06.2018, Quelle: mimikama.at über das falsche Gewinnspiel bezüglich Phantasieland und Familypark)

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WhatsApp-Falle lockt mit WM-Tickets fürs Finale

Eine neue Abzock-Masche kursiert bei WhatsApp. Betrüger locken mit WM-Tickets und Gewinnen von Adidias. Doch hinter der professionell gemachten nachricht stecken Betrüger. 

Die Nachricht kommt laut dem Info-Portal "mimikama.at" von einem WhatsApp-Kontakt. Die Nachricht stellt den Gewinn von WM-Tickets für das Finale und Marken-Sportbekleidung von Adidas in Aussicht. Tippt man auf den Link in der Nachricht, landet man auf einer Webseite, auf der man mehrere Fragen beantworten muss.

Egal, wie man diese beantwortet, man wird immer gewinnen, berichtet "mimikama.at".

Danach wird man aufgefordert, dieses Nachricht mit einer bestimmten Anzahl an Freunden und Kontakten bei WhatsApp zu teilen. So verbreitet sich das Fake-Gewinnspiel weiter.

Danach landet man auf einem Gewinnspielformular, bei dem man sehr viele persönliche Daten eingeben soll. Rechtlich vorgeschriebene Angaben fehlen dabei. Die Betrüger wollen so an möglichst viele Daten gelangen. Experten warnen davor, den Link anzuklicken und Daten einzugeben. Das Gewinnspiel ist ein Fake, Preise werden hier nicht vergeben. 

[Update vom 20.06.2018, Quellen: mimikama.at

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WhatsApp-Alternative startet in der Schweiz

Google hat gemeinsam mit Netzbetreibern in der Schweiz eine mögliche Alternative zu WhatsApp entwickelt. Die Swisscom will den Dienst noch in diesem Jahr anbieten, berichtet die "NZZ am Sonntag".

Der neue Messenger basiert auf der RCS-Technologie. Dieser "Rich Communication Services" ist eine Weiterentwicklung des SMS-Dienstes. Mit RCS kann man Kurznachrichten verschicken, Fotos und Videos teilen, Straßenkarten teilen und in Gruppen und per Video chatten. Auch eine Lesebestätigung, ein Schreibindikator und eine Sprachübertragung sind vorhanden.

Google will  die Technik in das Betriebssystem Android einfügen – auch in Deutschland. Wir hatten schon einmal darüber berichtet. Die neueste Version des "Android Messengers" soll RCS unterstützen, wenn die entsprechende Telefongesellschaft diese Funktion freischaltet. Auf Smartphones von Sony, Huawei und anderen Herstellern ist die App bereits installiert. 

"Android Messages" gibt es auch als kostenlose App im Play Store. Wer will, kann das Programm auch zu seiner Standard-App für SMS und RCS bestimmen. Das geht über das "Einstellungen"-Menü der App unter "Standard-SMS-App". Hier wird dann "Messages" ausgewählt. Das Programm übernimmt dann alle nötigen Einstellungen und kann auch bereits vorhandene SMS importieren.

Samsung stattet seine Geräte weiterhin mit einer selbstentwickelten Nachrichten-App aus, die RCS aber ebenfalls zulässt.

[Update vom 18.06.2018, Quellen: dpa, NZZ am Sonntag, Tagesanzeiger.ch

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WhatsApp zieht sich von älteren Smartphones zurück

Der beliebte Messengerdienst WhatsApp soll auf Handys mit älteren Android- und iOS-Versionen künftig nicht mehr unterstützt werden. Den Nutzern bleibt aber genug Zeit, sich darauf einzustellen. 

Das offizielle Support-Aus für veraltete Betriebssysteme ist erst für den 1. Februar 2020 angekündigt. Alte Smartphones mit den Betriebssystemen Android "Gingerbread" (Version 2.3.3 bis 2.3.7) und iOS 7 werden dann nicht mehr von WhatsApp unterstützt.

Es könnte aber auch schon vor dem Termin zu Einschränkungen und zur Abschaltung von einzelnen Funktionen kommen, kündigt WhatsApp Inc an. Während der beliebte Messengerdienst nämlich fortlaufend weiterentwickelt wird, findet für die oben genannten Plattformen keine aktive Pflege mehr statt. 

Überraschend ist das nicht: Die oben genannte Android-Version ist beispielsweise schon fast acht Jahre alt. Es sind nur noch wenige funktionierende Geräte mit diesem Betriebssystem im Umlauf. Laut der offiziellen Google Statistik beträgt der Anteil der Android-Smartphones, die auf Gingerbread laufen, nur 0,3 Prozent. Am weitesten verbreitet ist die Android-Version 6 (Marshmallow), gefolgt von Version 7 (Nougat)

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Da ein Smartphone mit einem veralteten Betriebssystem auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt, wird dringend zu einem Versions-Update geraten. 

Auch das Apple-Betriebssystem iOS 7 wurde längst abgelöst. Kürzlich wurde die Version iOS 12 vorgestellt

[Update vom 18.06.2018, Quelle: Chip.de, Android Developer

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Vorsicht vor der Knoppers-Falle

Immer wieder versuchen Betrüger auf WhatsApp, durch falsche Versprechungen an Nutzer-Daten zu kommen. Diesmal missbrauchen sie die Süßigkeit Knoppers als Köder.

"Ich habe gerade eine kostenlose Box Knoppers erhalten, du kannst dir auch eine holen, indem du den Link besuchst. Bedanke dich später bei mir."

Ein Kettenbrief mit dieser Nachricht verbreitet sich gerade auf WhatsApp. Das berichtet die Webseite Mimikama, eine private Initiative zur Aufklärung von Internetmissbrauch.

Süßwarenhersteller Storck, der unter anderem Knoppers produziert, hat mit dieser Nachricht aber nichts zu tun. Wer den Link im Text anklickt, landet auf einer Webseite die nur so aussieht, als ob sie von Storck wäre. Nutzer werden da aufgefordert, die Nachricht an weitere WhatsApp-Kontakte zu schicken. Außerdem soll man ein paar Fragen beantworten.

Wer hier weitermacht, landet im letzten Schritt auf einer anderen Webseite, die zu einem Provisionsprogramm gehört. Eine Knoppers-Box gewinnt am Ende keiner. Die Betreiber des Fake-Gewinnspiels verdienen aber durch solche Verlinkungen Geld. Wenn Sie so eine Nachricht erhalten, sollten Sie sie am besten löschen. Falls Sie den Text bereits weitergeleitet haben, sollten Sie Ihre Kontakte vor dem Betrug warnen.

Wie kann ich mich vor so einer Falle schützen?

Grundsätzlich hilft gesundes Misstrauen, so eine Falle zu vermeiden. Fragen Sie sich immer: Kann das stimmen? Im Falle des "Knoppers-Gewinnspiels" behauptet die Seite, dass Knoppers "50 Jahre" feiern will. Eine kurze Google-Suche zeigt aber: Knoppers gibt es in Deutschland seit 1983. Die Süßigkeit ist also erst 35 Jahre alt.

Ein anderer Hinweis: Solche Texte haben normalerweise Rechtschreibfehler. Ein Beispiel: Eine Frage auf der vermeintlichen Knoppers-Webseite lautet: "Gefällt dir kekse?" Wer auf Rechtschreibung und Fakten achtet, kann sich vor Betrügereien schützen.

Außerdem: Manche "Gewinnspiele" verlangen auch die Eingabe von persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse. Geben Sie solche Daten unüberlegt auf keinen Fall weiter. Die Betrüger können solche Informationen weiterverkaufen. Im besten Fall erhalten die Opfer nur massenhaft Werbemails. Im schlimmsten Fall kommt es zum Identitätsdiebstahl und Unbekannte können auf Ihre Kosten im Internet einkaufen.

(Update vom 08.06.2018, Quelle: mimikama.at)

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"DSGVO-Bericht": Diese Daten speichert WhatsApp

Welche Daten speichert WhatsApp über mich? Nutzer können ihre Account-Informationen aufgrund der europäischen Datenschutzgrundverordnung anfordern. T-Online.de hat sich einen Bericht anfertigen lassen.

Wer wissen möchte, welche Daten WhatsApp über einen speichert, kann sich aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen sogenannten "DSGVO-Bericht" anfordern lassen. WhatsApp schickt Nutzern dann innerhalb von drei Tagen einen ZIP-Ordner mit einer HTML- und einer JSON-Datei. Die HTLM-Datei können Sie mit einem Browser öffnen.

Es öffnet sich daraufhin eine Liste mit verschiedenen Informationen. Sie zeigt: WhatsApp speichert unter anderem Telefonnummer, Verbindungsstatus sowie die vorherige und aktuelle IP-Verbindung. Auch Gerätetyp, -modell und -hersteller sowie Betriebssystem und App-Version sind eingetragen. Zudem speichert WhatsApp Profilbild, Telefonnummern aller WhatsApp-Kontakte und alle Gruppen, bei denen man Teilnehmer ist.

Weitere gespeicherte Infos: Wann Nutzer die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben, welche Datenschutzeinstellungen ausgewählt sind und mit welchem Gerät Nutzer sich bei WhatsApp angemeldet haben.

DSGVO-Bericht: WhatsApp speichert unter anderem Informationen zu den Nutzungsbedingungen, der Registrierung und Einstellungen. (Quelle: WhatsApp)DSGVO-Bericht: WhatsApp speichert unter anderem Informationen zu den Nutzungsbedingungen, der Registrierung und Einstellungen. (Quelle: WhatsApp)

So können Sie einen WhatsApp-Bericht anfordern

Um einen Bericht anzufordern, befolgen Sie folgende Punkte:

1. Öffnen Sie WhatsApp und gehen Sie in die "Einstellungen". Klicken Sie dazu auf die drei vertikalen Punkte im rechten oberen Eck.

2. Klicken Sie als nächstes auf "Account".

3. Klicken Sie auf "Account-Info anfordern". Dann: "Bericht anfordern".

Sobald der Bericht fertiggestellt ist, wird WhatsApp Sie benachrichtigen.

(Update 5. Juli 2018. Quelle: Eigene Recherche)

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Neue Funktion: WhatsApp testet Gruppenanrufe

Neue Funktion für WhatsApp. Schon bald können Nutzer mit mehreren Teilnehmern telefonieren oder Videotelefonate durchführen. Der Messenger-Dienst testet gerade die Funktion.

Für WhatsApp-Nutzer wird es vermutlich bald möglich sein, mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig zu telefonieren. Dazu zählt auch Videotelefonie. Das berichtet die Tech-Seite "Android Police".

In Zukunft soll es möglich sein, mit bis zu drei Teilnehmern gleichzeitig zu telefonieren. Videoanrufe sollen mit bis zu vier Teilnehmern funktionieren. WhatsApp hat die neue Funktion als Test an eine bestimmte Anzahl von Nutzern ausgerollt.

So werden Sie WhatsApp-Beta-Tester

Wann die Funktionen für alle Nutzer verfügbar sein sollen, ist nicht bekannt. Wer selbst die Features testen möchte, kann die aktuelle Testversion (Beta) von WhatsApp herunterladen. "APK" ist eine Installationsdatei für Android.

Laut Android Police konnten aber nur einige Beta-Nutzer so auf die neuen Funktionen zugreifen. Möglicherweise ist eine Beta-Version kein Garant dafür, die neuen Funktionen zu erhalten.

Eine andere Möglichkeit für Android-Nutzer, Beta-Tester zu werden, ist folgende:

1. Melden Sie sich bei Google mit Ihrem Account an, den Sie auch auf Ihrem Smartphone nutzen, auf dem WhatsApp installiert ist.

2. Kopieren Sie folgende Adresse in die Adressleiste oben im Browser und rufen Sie sie auf:

https://play.google.com/apps/testing/com.whatsapp/

3. Klicken Sie auf "Tester werden". Damit sind Sie Tester bei WhatsApp.

(Update vom 31. Mai 2018, Quelle: WhatsApp-Beta für Android, Artikel auf Android Police, Webseite, um WhatsApp-Tester zu werden)

So fordern Sie bei WhatsApp Ihre Account-Informationen an

WhatsApp-Nutzer können dank der Datenschutzgrundverordnung ihre Account-Informationen anfordern. Wie das funktioniert und wie Sie auch einen Chatverlauf exportieren, erfahren Sie in unserer Anleitung.

Um Ihre Daten anfordern zu können, müssen Sie WhatsApp auf die neueste Version aktualisieren. Befolgen Sie danach folgende Schritte:

1. Öffnen Sie WhatsApp und gehen Sie in die "Einstellungen". Klicken Sie dazu auf die drei vertikalen Punkte im rechten oberen Eck. WhatsApp: Mit einem Klick auf die drei Punkte können Sie die Einstellungen aufrufen. (Quelle: WhatsApp)WhatsApp: Mit einem Klick auf die drei Punkte können Sie die Einstellungen aufrufen. (Quelle: WhatsApp)

2. Klicken Sie als nächstes auf "Account".

3. Klicken Sie auf "Account-Info anfordern". Dann: "Bericht anfordern".

Fertig. Es wird bis zu drei Tage dauern, bis der Bericht bereit ist. Laut WhatsApp haben Sie einige Wochen Zeit, die Daten herunterzuladen. Falls Sie in dieser Zeit Ihre Nummer ändern, den Account löschen oder neu registrieren, wird die Anforderung storniert. Sie müssen dann eine neue Anfrage stellen.

WhatsApp: Nachdem Sie den Bericht angefordert haben, dauert es etwa drei Tage, bis er verfügbar ist.  (Quelle: WhatsApp)WhatsApp: Nachdem Sie den Bericht angefordert haben, dauert es etwa drei Tage, bis er verfügbar ist. (Quelle: WhatsApp)

Steht der Bericht bereit, können Sie ihn folgendermaßen runterladen:

1. Öffnen Sie WhatsApp und gehen Sie in die "Einstellungen" -> "Account" -> "Account-Info anfordern". Dann: "Bericht herunterladen".

2. WhatsApp wird eine ZIP-Datei auf Ihr Telefon herunterladen. Darin finden Sie eine HTML- und eine JSON-Datei. Die Formate lassen sich beispielsweise mit einem Texteditor oder einem Browser öffnen.

Die angeforderten Informationen enthalten Ihre Account-Informationen und -Einstellungen. Dazu gehören laut der WhatsApp FAQ Profilbild und Gruppennamen. Möchten Sie Chats an sich exportieren, befolgen Sie folgende Schritte:

1. Öffnen Sie den gewünschten Chat.

2. Klicken Sie auf die drei Punkte am rechten oberen Rand. Als nächstes auf "Mehr".

3. Wählen Sie: "Chat per E-Mail senden".

4. Wählen Sie aus, ob Sie Medien Anhängen möchten oder nicht.

5. Wählen Sie ein Mail-Programm und geben Sie eine Zieladresse ein.

6. Der Chatverlauf wird per .txt-Datei an die Zieladresse gesendet. Eine .txt-Datei können Sie mit einem Text-Editor öffnen. Bei Windows ist das beispielsweise das Programm "Notepad".

Hintergrund für die Datenfreigabe ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der europäischen Union. Wenn Nutzer das wünschen, müssen Unternehmen entsprechende Daten mitteilen. Die DSGVO gilt nach einer Schonfrist von zwei Jahren seit dem 25. Mai. Alles, was Sie zur Verordnung wissen müssen, finden Sie hier.

(Update vom 26. Mai 2018, Quelle: WhatsApp FAQ)

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Gruppen-Chats bekommt neue Funktionen

Neue Funktionen für WhatsApp: Mit dem nächsten Update treten ein paar Änderungen für Gruppen-Chats in Kraft. Dabei hat sich der Messenger-Dienst offenbar ein paar Funktionen von der Konkurrenz abgeschaut. 

Administratoren von WhatsApp-Chats können nun Gruppenbeschreibungen hinzufügen. Hier lassen sich Regeln, Zweck und Themen einer Gruppe erläutern. Neue Teilnehmer sehen die Informationen oben im Chat. Außerdem können Administratoren mit dem neuen Update festlegen, wer Gruppenbild, -beschreibung und -namen ändern kann. Gründer einer Gruppe können nicht mehr aus Chats entfernt werden. Dafür können Admins anderen Nutzern ihren Admin-Status entziehen.

Es gibt auch Neuerungen für Gruppen-Teilnehmer: Wer eine Gruppe verlassen hat, kann nicht mehr sofort hinzugefügt werden. Wer lange inaktiv war, bekommt mit einem Klick auf den neuen "@-Button" einen Überblick aller Nachrichten, die ihn betreffen. Mit der neuen Teilnehmersuche lassen sich leichter andere Nutzer in einer Gruppe finden.

Ein paar der Funktionen lassen sich auch bei Konkurrenz finden, beispielsweise beim Messenger-Dienst Telegram. Auch dort können Nutzer in Chats nach anderen Mitgliedern suchen und Administratoren haben weitreichende Rechte. Den "@-Button" ähnelt dagegen einer Option im Slack. Auch da können sich Nutzer schnell ungelesene Nachrichten anzeigen lassen.

Insgesamt können bis zu 256 Nutzer an einem Gruppen-Chat teilnehmen. Die neuen Funktionen scheinen vor allem für Gruppen mit einer großen Teilnehmerzahl und vielen Chat-Nachrichten sinnvoll zu sein. Dank den neuen Gruppenbeschreibungen können neue Nutzer leichter einen Überblick verschaffen, worum es in der neuen Gruppe geht. Das ist beispielsweise bei Gruppen-Chats für Events oder Hobbys hilfreich.

Wer die neuen Funktionen verwenden möchte, muss lediglich WhatsApp aktualisieren. Laut Hersteller ist das Update bereits veröffentlicht worden.

(Update 16. Mai 2018, Quelle: Eigene Recherchen, WhatsApp-Blog)

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WhatsApp erhöht Mindestalter auf 16 Jahre

Wie angekündigt, hebt WhatsApp das Nutzungsalter von 13 auf 16 Jahren. Der Konzern reagiert damit auf Änderungen der Datenschutzgesetze in Europa. 

Der Messaging-Dienst WhatsApp hebt bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung das Mindestalter für seine Nutzer von 13 auf 16 Jahre an. Die Verordnung verlangt allerdings keine harte Kontrolle der Altersgrenze – etwa durch das Hochladen eines Altersnachweises.

WhatsApp-Nutzer müssen darum lediglich bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind. Danach können Sie den Dienst weiter verwenden.

WhatsApp: Nutzer müssen mit einem Klick bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind.  (Quelle: WhatsApp)WhatsApp: Nutzer müssen mit einem Klick bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind. (Quelle: WhatsApp)

Laut der FAQ von WhatsApp gilt das neue Mindestalter für alle Bewohner der "Europäischen Region". Außerhalb dieses Gebiets gilt immer noch ein Mindestalter von 13 Jahren. Wer jünger als 16 Jahre alt ist und den Dienst weiter verwenden möchten, muss laut WhatsApp ein "Erziehungsberechtigter in deinem Namen unseren Bedingungen zustimmen."

Wer bei den Altersangaben lügt, verstößt laut WhatsApp gegen die Nutzungsbedingen. Weitreichende Konsequenzen sind aber wohl nicht zu befürchten.

Weitere Änderungen

WhatsApp richtete für die Verarbeitung der Daten europäischer Nutzer zudem eine neue Tochterfirma in Irland ein. Das bedeutet zugleich nicht, dass die Daten auch ausschließlich innerhalb der EU lagern werden. WhatsApp betont, dass Inhalte der Kommunikation bei dem Dienst durch sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur für Absender und Adressat sichtbar sind, aber nicht für den Dienst selbst. Entsprechend überschaubar werden daher auch die gesammelten Daten ausfallen, die man gemäß der Datenschutz-Verordnung als Nutzer herunterladen kann.

(Update vom 14. Mai 2018. Quelle: dpa, WhatspApp-FAQ, WhatsApp Rechtliche Hinweise)

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WhatsApp: Vorsicht vor dieser Absturz-Nachricht

Spammer verschicken gern Betrugsnachrichten über WhatsApp. Der neueste Streich: Ein Text, der so lang ist, dass der Messenger vor Überlastung abstürzt. Dabei sieht die Nachricht auf den ersten Blick ganz harmlos aus.

"This is very interesting" gefolgt von einem lachenden Smiley. Wenn Sie so eine Nachricht erhalten, dann ignorieren Sie sie am besten – denn ansonsten hängt sich Ihr WhatsApp auf. Der Grund: In der Nachricht sind noch Tausende anderer Zeichen versteckt, ein sogenannter Unicode. Dieser definiert die Schreibrichtung eines Textes, beispielsweise ob er von links nach rechts oder rechts nach links geschrieben werden soll. Zu viele solcher Zeichen überlasten WhatsApp und lassen es abstürzen.

Das erklärt der YouTuber Tom Scott ausführlich in einem Video. Scott erwähnt dabei auch andere Formen der Nachricht:

WhatsApp-Nachricht: YouTuber Tom Scott erklärt, warum dieser Text den Messanger abstürzen lassen kann.  (Quelle: YouTube: Tom Scott)WhatsApp-Nachricht: YouTuber Tom Scott erklärt, warum dieser Text den Messanger abstürzen lassen kann. (Quelle: YouTube: Tom Scott)

"Wenn du den schwarzen Punkt berührst, wird sich WhatsApp aufhängen". Hier weist der Text ehrlicherweise auf die Folgen hin. Auch hier gilt: einfach ignorieren.

In einem Reddit-Post erklärt sich ein Nutzer als Urheber des Ganzen und präsentiert eine weitere Version der Nachricht, die auch Instagram abstürzen lässt. Laut Medienberichten soll sich die Meldung auch auf Facebook verbreiten. 

(Update vom 08. Mai 2018. Quelle: Futurezone, YouTube-Video von Tom Scott, Reddit-Post)

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Instagram- und Facebook-Videos lassen sich sofort abspielen

Die neue Version vom WhatsApp-Messenger für Apples iPhone (2.18.51) ist da. Wichtigste Neuerung ist eine komfortablere Videoabspielfunktion.

Wichtigste Neuerung: Wer einen Link zu einem Instagram- oder Facebook-Video bekommt, kann das Video direkt in WhatsApp abspielen. Durch eine "Bild-in-Bild-Funktion" kann man das Video auch weiter laufen lassen, während man in einen anderen Chat wechselt.

Weitere Neuheit: Als Admin einer Gruppe kann man den Admin-Status anderer Teilnehmer entfernen. Gruppen-Admins können auch wählen, wer den Betreff, das Gruppenbild und die Gruppenbeschreibung ändern darf.

Das Update auf die Version 2.18.51 setzt ein iPhone mit iOS 7.0 und neuer voraus und kann ab heute geladen werden. Wann das Update für Android kommt, steht noch nicht fest. Unterdessen nimmt die Nutzung von WhatsApp weltweit zu (siehe Grafik).

 (Quelle: statista.de) (Quelle: statista.de)

(Update vom 7. Mai 2018)

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WhatsApp könnte bald Werbung einblenden

Im Messenger-Dienst WhatsApp könnte bald Werbung erscheinen. Das behaupten Analysten des Finanzunternehmens Barclays, wie der US-Nachrichtensender CNBC berichtet.

Hintergrund ist der Abgang des WhatsApp-Mitgründers Jan Koum. Der 42-Jährige wetterte bisher gegen Werbung im Messenger-Dienst. Laut Barclays-Analysten galt Koum als letzte Hürde, der sich gegen Werbung auf WhatsApp wehrte.

Facebook-Manager David Marcus sagte zu CNBC: "Was Werbung angeht, werden wir WhatsApp weiter öffnen." Er bezog sich dabei aber konkret auf die Möglichkeit von Unternehmen, Nutzer zu kontaktieren.

Laut dem "Wall Street Journal" diskutierte Facebook Pläne, Werbung im "Status"-Fenster zu schalten. Das war laut der "Washington Post" auch einer der Gründe, warum Koum das Unternehmen überraschend verließ. Zudem soll es interne Streitigkeiten in Datenschutzfragen gegeben haben. Koum selbst schrieb in einem Facebook-Post, dass er eine Weile eine Auszeit von der Technik nehmen und sich anderen Dingen zuwenden werde.

WhatsApp zählt circa 1,5 Milliarden Nutzer weltweit. Facebook kaufte den Messenger-Dienst 2014 für etwa 19 Milliarden Dollar. Bisher ist der Dienst werbefrei und für Nutzer kostenfrei.

Wer wissen möchte, wie Werbung in der Chat-App künftig aussehen könnte, muss nur einen Blick in den Facebook-Messenger werfen: Dort werden zielgruppengerechte Anzeigen bereits ausgespielt. Der Nutzer kann zwar angeben, dass er sich für das Produkt nicht interessiert und so verhindern, dass ihm diese Werbung erneut gezeigt wird. Ganz abstellen lässt sich die Werbung aber nicht. 

(Update vom 02. Mai 2018. Quelle: CNBC, "Wall Street Journal", "Washington Post")

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"Milka-Gutschein" ist übler Phishing-Trick

Eine aktuell kursierende WhatsApp-Kettennachricht verspricht einen Haufen Milka-Schokoloade. Dabei handelt es sich aber um einen dreisten Phishing-Versuch, berichtet das österreichische Faktencheck-Portal "mimikama.at".

Wer den Link im Text aufruft, landet demnach auf der Website "milka.com", bei der das lateinische "i" gegen einen ähnlichen Buchstaben aus einem anderen Zeichensatz getauscht wurde.

Geben Nutzer dort ihre Adressen ein, erhalten sie keine Schokoladenpäckchen, sondern ihre persönlichen Daten werden zu unbekannten Zwecken abgegriffen. Empfänger der Nachricht können sie getrost löschen – und den Absender am besten über ihre betrügerische Natur informieren.

(Update vom 26. April 2018, Quelle: dpa) 

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So lassen sich Chats leichter sortieren

WhatsApp führt für Android eine neue Funktion ein: Wichtige Nachrichten werden künftig in einer Vorschau angezeigt. Das Feature lässt sich in ein paar Schritten so umfunktionieren, dass bestimmte Chats eine Sonderbehandlung bekommen. 

Durch die neue Funktion bei WhatsApp für Android kann man für einzelne Kontakte und Gruppen festlegen, dass man immer und überall über neue Nachrichten informiert werden möchte. Die Funktion "Benachrichtigung mit hoher Priorität" ist standardmäßig für alle Nachrichten eingeschaltet. Neue Mitteilungen aus dieser Kategorie erscheinen als Vorschau in der Benachrichtigungsleiste am oberen Bildschirmrand und können nicht mehr verpasst werden.

Um die Funktion an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und wichtige von unwichtigen Nachrichten zu trennen, muss man ein paar Schritte vornehmen: Zunächst muss man die Funktion allgemein in den Einstellungen deaktivieren. Dazu geht man auf "Benachrichtigungen" und entfernt das Häkchen hinter "Vorschau für alle Benachrichtigungen oben auf dem Bildschirm anzeigen".

Danach kann man in die Chats mit Gruppen oder Einzelpersonen wechseln, die man priorisieren will und dort die Push-Notifications wieder anstellen. Dazu muss man in den Kontakt- oder Gruppeninfos die "Eigenen Benachrichtigungen" antippen und dann die Box "Benachrichtigungen mit hoher Priorität" für diesen Chat markieren. Das ist etwas umständlich. Vielleicht findet WhatsApp bald eine direkte Lösung dafür. 

[Update vom 19. April 2018. Quelle: giga.de]

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Wegen EU-Datenschutzgesetz: WhatsApp hebt Mindestalter auf 16 Jahre an

WhatsApp hebt bis Ende Mai das Mindestalter für die Nutzung des Messengers an. Nutzer müssen nach der Änderung mindestens 16 statt wie bisher 13 Jahre alt sein. Ob und wie das Alter überprüft werden soll, steht noch nicht fest.

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) steht bisher „Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen.“ Jüngere Nutzer brauchen die Zustimmung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten. Der Messenger ist auch bei minderjährigen Schülern sehr beliebt und wird auch an Schulen eingesetzt.

Die Anhebung auf ein Mindestalter von 16 Jahre soll spätestens am 25. Mai erfolgen, berichtet "chip.de". Dann tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Darin ist festgelegt, dass Daten von Nutzern nur dann verarbeitet werden dürfen, wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind. Weil WhatsApp Daten sammelt und auswertet, fällt der Messenger auch unter dieses Gesetz.

Ob und wie WhatsApp das Mindestalter kontrollieren will, ist noch unklar. Bisher geben jüngere Nutzer bei der Anmeldung oft ein höheres Alter an. Dieses wird von WhatApp nicht regelmäßig überprüft. 

[Update vom 13. April 2018]

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WhatsApp verbessert das Abhören von Sprachnachrichten

Mit dem neuen WhatsApp-Update kann sich der Nutzer künftig anderen Dingen zuwenden, während er eine Sprachnachricht abhört. Die praktische Funktion ist zunächst nur für iPhone-Nutzer verfügbar. 

Ab Version 2.18.40 können WhatsApp-Nutzer auf dem iPhone Sprachnachrichten anhören und gleichzeitig andere Programme verwenden. Bisher wurde die Sprachaufnahme angehalten, sobald man die App verließ. Künftig läuft die Sprachwiedergabe einfach im Hintergrund weiter. Das funktioniert auch, wenn der Sperrbildschirm aktiviert wird. 

Eine zweite Neuerung betrifft die Statusmeldungen von Kontakten. Die lassen sich ab sofort in der "Heute"-Ansicht anzeigen. 

[Update vom 3. April 2018]

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Gif-Suche vereinfacht

Das Gif-Feature gehört zu den beliebteren Funktionen von WhatsApp. Nun wird die Suche nach den bewegten Bildchen vereinfacht und verbessert. 

WhatsApp überarbeitet seine Gif-Funktion und erleichtert die Suche nach den kurzen Clips. In Zukunft werden Nutzer danach auch in verschiedenen Kategorien suchen können. Bisher mussten Nutzer Schlagworte in eine Gif-Suche einzugeben und nach einem passenden Clip suchen.

In Zukunft werden die Gifs über Rubriken bequem und schneller anwählbar sein. Entsprechende Hinweise tauchen in der Android-Test-Version 2.18.93 des Messengers auf, so der Bericht des Blogs "WABeta.info".

[Update vom 27. März 2018]

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Reuters
  • AFP
  • "chip.de"
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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