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Apple Keynote 2019: iPhone 11 wird vorgestellt – alle bisherigen Gerüchte

Vorstellung des iPhone 11  

Apple Keynote wird erstmals auf YouTube übertragen

10.09.2019, 10:07 Uhr | str, dpa, t-online.de

Apple Keynote 2019: iPhone 11 wird vorgestellt – alle bisherigen Gerüchte. Eine Kundin sieht sich ein iPhone XR im Apple Store an: Im Herbst 2019 werden voraussichtlich die neuen Modelle vorgestellt.  (Quelle: imago images/Richard B. Levine)

Eine Kundin sieht sich ein iPhone XR im Apple Store an: Im Herbst 2019 werden voraussichtlich die neuen Modelle vorgestellt. (Quelle: Richard B. Levine/imago images)

Am Dienstag werden die neuen iPhones vorgestellt. Wie im Vorjahr könnte es drei Varianten geben. An anderer Stelle geht Apple offenbar neue Wege. 

Die Einladungen sind bereits verschickt: Am 10. September will Apple im Steve-Jobs-Theater im kalifornischen Cupertino wieder Neues verkünden. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Konzern die nächste iPhone-Generation vorstellen. Das hat im September Tradition.

Das Event startet um 10 Uhr Ortszeit, also um 19 Uhr deutscher Zeit. Interessierte können den Live-Stream hier verfolgen. Erstmals wird das Event auch bei YouTube übertragen. Den Kanal finden Sie hier

Drei Größen und Preisklassen

Beobachter gehen davon aus, dass Apple seine neuen iPhones erneut in drei Größen und Preisklassen herausbringen wird. Im Vorjahr umfasste die Palette das iPhone XS Max, das iPhone XS und das günstigere iPhone XR. 

In der elften iPhone-Generation werden die beiden Spitzenmodelle wohl den Namenszusatz "Pro" tragen und in zwei Größen erscheinen. Eine abgespeckte Variante ohne Namenszusatz ergänzt das Trio und soll ähnlich wie das iPhone XR sparsame Käufer und neue Nutzergruppen ansprechen.

Der Neupreis des iPhone 11 Pro Max und des iPhone Pro wird mit großer Sicherheit die 1.000-Euro-Marke deutlich überschreiten. Einige Apple-Experten halten es sogar für möglich, dass selbst das günstigste iPhone-11-Modell nicht mehr unter 1.000 Euro verkauft werden wird. Gerüchten zufolge will Apple im Frühjahr 2020 aber ein kleineres SE-Modell nachschieben.

Die iPhones bekommen ein drittes Auge

Nach bisherigen Medien- und Analystenberichten bekommen die Pro-Modelle ein zusätzliches Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Die Dreifachlinse ist offenbar in einem rechteckigen Rahmen auf der Rückseite angeordnet und steht leicht hervor. Äußerlich sollen die neuen Geräte ansonsten weitgehend das Design der aktuellen iPhones beibehalten.

Das verbesserte Kamerasystem werde auch neue Funktionen möglich machen, schrieb der Finanzdienst "Bloomberg". So sollten alle drei Kameras – mittlere Brennweite, Teleobjektiv und Ultra-Weitwinkel – gleichzeitig ausgelöst werden, um aus den Einzelbildern bessere Fotos kombinieren zu können. Außerdem solle so die Qualität der bei schwachem Licht aufgenommenen Fotos verbessert werden.

Auch die Qualität der iPhone-Videos solle weiter verbessert werden und näher an die professioneller Kameras rücken, hieß es. Der Nachfolger des günstigeren Modells iPhone XR werde nun auch ein zweites Objektiv bekommen.

Im Inneren werde es die nächste leistungsstärkere Generation von Apples Prozessoren geben, schrieb Bloomberg weiter. Der Sensor für die Gesichtserkennung FaceID solle verbessert werden, um das Entsperren der Geräte auch aus weiteren Winkeln als jetzt zu erlauben – zum Beispiel, wenn das iPhone auf dem Tisch liege.

Zudem wird erwartet, dass Apple seine Smartphones 5G-fähig macht. Möglicherweise erhält das iPhone 11 ähnlich wie das iPad Pro sogar einen USB-C-Port. 

Neue Ladefunktion

Neben dem iPhone 11 wird Apple voraussichtlich auch einige Neuerungen für seine anderen Produkte ankündigen. So werde man künftig die AirPods-Ohrhörer in ihrem Gehäuse drahtlos auf der Rückseite der neuen iPhones aufladen können, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Konkurrent Samsung hatte eine solche Funktion für seine Ohrhörer im Frühjahr mit dem Galaxy S10 eingeführt – zusammen mit einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv.

Des weiteren wolle Apple der günstigen Version seiner iPad-Tablets einen größeren Bildschirm spendieren und die Computer-Uhr Apple Watch auffrischen. Unter anderem könnte es neue Gehäuse-Varianten aus Titan und aus Keramik geben.

Für kommendes Jahr seien die nächste Generation der AirPods sowie ein günstigeres Modell des vernetzten Lautsprechers HomePod in Arbeit. Spekuliert wurde zuletzt auch über eine neue Version der Streaming-Box Apple TV, nachdem Hinweise darauf im Netz auftauchten.

Telekom startet Reservierungsservice

Vorbestellungen für das iPhone 11 sollen laut "MacRumors" ab dem 13. September möglich sein. Der Verkauf startet angeblich eine Woche später. Im vergangenen Jahr mussten die Kunden auf das iPhone XR allerdings länger warten. Apple reichte das "Billig-Modell" erst Wochen später nach. Ob der Konzern diese Verzögerungstaktik erneut anwendet, ist fraglich. Sie kam bei den Käufern nicht besonders gut an. 

Die Telekom nimmt bereits Reservierungen für das neue iPhone entgegen. Wer sich auf der Website registriert, erhält das Apple-Smartphone als einer der Ersten direkt nach dem Verkaufsstart. Die Telekom verspricht dazu eine "bevorzugte Belieferung". Auch die Konkurrenten Vodafone und O2 dürften in den kommenden Tagen mit vergleichbaren Angeboten aufwarten. 

Die Registrierung ist kostenlos und unverbindlich. Der interessierte Kunde kann sich also nach der iPhone-Präsentation immer noch gegen einen Kauf entscheiden und das Ticket verfallen lassen. Die iPhone-Reservierung ist lediglich ein Weg, um möglichen Lieferengpässen nach dem Verkaufsstart zuvorzukommen. 


Das iPhone ist das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt und machte zuletzt auch nach einem Absatzrückgang noch knapp die Hälfte des Konzerngeschäfts aus. Apple versucht zugleich, sich mit dem Ausbau des Servicegeschäfts aus der Abhängigkeit vom iPhone-Absatz zu lösen.

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