Sie sind hier: Home > Digital > Audio >

Streaming verdrängt CDs schneller als gedacht

In Deutschland  

Streaming verdrängt CDs schneller als gedacht

18.01.2019, 15:36 Uhr | dpa-AFX

Streaming verdrängt CDs schneller als gedacht. Zerbrochene CDs: Streaming verdrängt auch in Deutschland die Datenträger.  (Quelle: Getty Images/FotografiaBasica)

Zerbrochene CDs: Streaming verdrängt auch in Deutschland die Datenträger. (Quelle: FotografiaBasica/Getty Images)

Deutschland gilt als Hochburg der CD-Verkäufe. Doch immer mehr Deutsche verabschieden sich von den Silberscheiben und nutzen eine andere Konsummethode.

Im deutschen Musikmarkt ist der langjährige Umsatzbringer CD im vergangenen Jahr schneller als zuvor vom Streaming verdrängt worden. Der CD-Absatz sackte um 23 Prozent auf 48,2 Millionen Silberscheiben ab, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Freitag mitteilte. Beim Streaming, bei dem die Songs aus dem Netz abgespielt werden, gab es einen Sprung von 40 Prozent auf 79,5 Milliarden Audio-Streams.

Umsatzzahlen will der Verband voraussichtlich Anfang März nennen. 2017 waren die Erlöse nach mehreren Jahren mit Zuwächsen um 0,3 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro gesunken. Auslöser dafür war, dass das Streaming-Wachstum den Absatzrückgang von rund 15 Prozent bei CD-Alben nicht ausgleichen konnte.

Streaming ist der große Hoffnungsträger der Musikbranche, vor allem weil die Abo-Modelle mit monatlichen Zahlungen von rund zehn Euro pro Nutzer ihr stabile Erlöse bringen. Zugleich nimmt die Industrie deshalb auch immer mehr den kostenlosen Musikkonsum etwa bei YouTube ins Visier.

Rückgang in den USA stärker

Die CD spielt in Deutschland weiterhin eine stärkere Rolle als etwa in den USA, wo die Verkäufe physischer Tonträger früher und härter eingebrochen waren. Hierzulande war es Jahr für Jahr ein schrittweiser Rückgang, nachdem zum Beispiel im Jahr 2008 noch über 105 Millionen CD-Alben verkauft worden waren.

Die Downloads gingen in Deutschland im vergangenen Jahr weiter zurück. Nach den vorläufigen BVMI-Zahlen wurden noch 7,5 Millionen Alben und 41,5 Millionen einzelne Songs zum Herunterladen gekauft. Im Jahr 2017 waren es noch 9,8 Millionen Alben und 52,6 Millionen Singles gewesen. Seinen Höhepunkt hatte dieses Geschäft 2012 mit gut 97 Millionen Einzelsongs und 17,5 Millionen Alben erreicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe