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Zoom-Konferenz mit Staatschefs: Pannen wie bei jedermann

Von dpa
24.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Emmanuel Macron nimmt aus dem Elysee-Palast heraus gestenreich an der WHO-Videokonferenz teil.
Emmanuel Macron nimmt aus dem Elysee-Palast heraus gestenreich an der WHO-Videokonferenz teil. (Quelle: Christophe Ena/AP/dpa./dpa)
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Genf (dpa) - Eine Live-Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatschefs und anderen F├╝hrungsspitzen aus aller Welt - auch da geht wie bei vielen virtuellen Konferenzen in diesen Zeiten nicht alles glatt.

So war es am Freitag, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei einer hochkar├Ątigen Zoom-Konferenz eine weltweite Kooperation f├╝r die Forschung an Wirkstoffen gegen das Coronavirus ank├╝ndigte. Bei Merkel war es das Mikrofon. "Can you hear me now?" (k├Ânnen Sie mich nun h├Âren?), fragte sie bei anf├Ąnglichen Audio-Problemen, bevor sie den Live-Auftritt dann routiniert abspulte.

Der franz├Âsische Pr├Ąsident Emmanuel Macron kam weniger souver├Ąn r├╝ber: die Leinwand hinter ihm hing etwas schief, er gestikulierte stark und schien dabei mehrfach fast in den Bildschirm zu boxen. Ein arabischer Politiker war ewig auf dem Bildschirm eingefroren, bei Melinda Gates von der Gates-Stiftung war Lippenlesen gefragt - der Ton fiel g├Ąnzlich aus. "K├Ânnt ihr mal die Stummschaltung aufheben?", fragte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus an anderer Stelle und versuchte pers├Ânlich, ├╝ber technische H├╝rden zu helfen.

Wie bei jeder Video-Konferenz waren auch die Hintergr├╝nde sehr unterschiedlich: Viele Staatschefs setzten auf Fahnen. Der italienische Ministerpr├Ąsident Giuseppe Conte und der spanische Regierungschef Pedro S├ínchez waren besonders telegen in Szene gesetzt - an Rednerpults stehend, fast wie in normalen Zeiten. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, zeigte sich vor einer Schrankwand mit Pokalen, die norwegische Regierungschefin Erna Solberg mit einer Gr├╝npflanze. Ein Klavier, eine riesige afrikanische Maske, eine unaufger├Ąumte Fensterbank mit Dokumentenbergen, B├╝cherregale, Sofaecken, dazu Papiergeraschel - es war ein bisschen wie bei jedermann in Coronazeiten.

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