Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalNetzpolitik

"Recht auf Vergessen" – BGH: Google muss negative Suchergebnisse nicht löschen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextScholz will für zweite Amtszeit antretenSymbolbild für einen TextKahn wird sich mehr bei DFL einbringenSymbolbild für einen TextDeutsche Snowboarderin stirbt bei UnfallSymbolbild für einen TextSöder: Höhere Erbschaftssteuer ungerechtSymbolbild für einen TextÄlteste DNA der Welt entdecktSymbolbild für einen TextBericht: Stromnetzbetreiber warnt KundenSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Dieser Star gewinntSymbolbild für einen TextBericht: Geheimpapiere in Trumps LagerSymbolbild für einen TextPutin: Gefahr eines Atomkriegs wächstSymbolbild für einen TextKlarspüler kann der Gesundheit schadenSymbolbild für einen TextFrau rast in 30er-Zone – schwerer CrashSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer: Mitarbeiter spricht offenSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Google muss negative Suchergebnisse nicht löschen

Von dpa
Aktualisiert am 27.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Der BGH entscheidet erstmals zu zwei Klagen gegen Google zum "Recht auf Vergessenwerden" im Internet auf Basis der europäischen Datenschutz-Grundverordnung.
Der BGH entscheidet erstmals zu zwei Klagen gegen Google zum "Recht auf Vergessenwerden" im Internet auf Basis der europäischen Datenschutz-Grundverordnung. (Quelle: Lukas Schulze/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Privatleute haben ein "Recht auf Vergessenwerden" – das verlangt der Datenschutz. Das heißt jedoch nicht, dass Google jeden Suchtreffer zu negativen Berichten löschen muss. Es kommt auf den Einzelfall an, findet der Bundesgerichtshof

Gegenüber Suchmaschinen-Betreibern wie Google gibt es kein automatisches "Recht auf Vergessenwerden" im Internet. Ob Links zu kritischen Artikeln aus der Trefferliste entfernt werden müssen, ist immer von einer umfassenden Grundrechtsabwägung im Einzelfall abhängig. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Montag verkündeten Urteil klargestellt. Genauso maßgeblich wie die Rechte des Betroffenen seien das öffentliche Interesse an den verlinkten Informationen, die unternehmerische Freiheit des Suchmaschinen-Betreibers und die Rechte des Inhalteanbieters.

Im entschiedenen Fall hat der frühere Geschäftsführer eines regionalen Wohlfahrtsverbandes für Mittelhessen keinen Anspruch darauf, dass ältere Presseberichte über eine Erkrankung und ein Finanzdefizit des Verbandes nicht länger gefunden werden. (Az. VI ZR 405/18)

Ein zweites Verfahren setzten die Richter aus, um zentrale Fragen vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) klären zu lassen. Zum einen ist offen, was passieren soll, wenn umstritten ist, ob die verlinkte Berichterstattung wahr ist oder falsch. Zum anderen geht es um kleine Vorschaubilder ("Thumbnails"), die in der Trefferliste auftauchen, ohne dass der Kontext ersichtlich ist. (VI ZR 476/18)

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
EU droht Musk mit Twitter-Sperre
BundesgerichtshofGoogle Inc.

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website