Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet >

Nach Huawei-Sperre: Diesen Firmen droht der Trump-Bann

Nach Huawei-Sperre  

Diesen Firmen droht der Trump-Bann

23.05.2019, 11:56 Uhr | dpa

Nach Huawei-Sperre: Diesen Firmen droht der Trump-Bann. Der Technologiekonzern Huawei und die USA: Wird Präsident Trump auch andere Firmen auf die schwarze Liste setzen? (Quelle: imago images/Christian Ohde)

Der Technologiekonzern Huawei und die USA: Wird Präsident Trump auch andere Firmen auf die schwarze Liste setzen? (Quelle: Christian Ohde/imago images)

Nachdem Huawei von US-Präsident Trump auf die schwarze Liste gesetzt worden ist, müssen wohl auch weitere chinesische Firmen Grund zur Sorge haben. Die betroffenen Unternehmen verkaufen Videoüberwachung. 

Die US-Regierung erwägt Kreisen zufolge, weiteren chinesischen Unternehmen Beschränkungen wie dem Telekomausrüster Huawei aufzuerlegen. Betroffen sein sollen bis zu fünf Unternehmen, darunter Hikvision und Zhejiang Dahua Technology, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Diesen Unternehmen, die auf Videoüberwachung spezialisiert sind, könnte der Zugang zu wichtiger US-Technik oder Software vorenthalten werden.

Die Trump-Regierung sei über die Rolle besorgt, die die möglicherweise betroffenen Unternehmen bei der Unterdrückung der uigurischen Minderheiten im Westen Chinas spielten, hieß es. Erst jüngst beschuldigte das US-Verteidigungsministerium China, mehr als eine Million Muslime in Lagern festzuhalten. Zudem gebe es Bedenken, dass die Kameras von Hikvision oder Dahua, die über Gesichtserkennungsfunktionen verfügen, für Spionage eingesetzt werden könnten.

Nationaler Notstand in der Telekommunikation

In der vergangenen Woche hatte die US-Regierung Huawei und zahlreiche Tochtergesellschaften auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump hatte im eskalierenden Handelskonflikt mit China den Weg dafür freigemacht, indem er einen Nationalen Notstand in der Telekommunikation ausrief.
 

 
Huawei wird von den US-Behörden verdächtigt, seine unternehmerische Tätigkeit zur Spionage für China zu nutzen. Beweise dafür wurden bislang nicht öffentlich vorgelegt. Die USA drängen auch andere westliche Länder wie Deutschland, Huawei von den Netzen für den neuen schnellen Mobilfunk-Standard 5G fernzuhalten. Huawei wies die US-Vorwürfe stets zurück.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe