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Amazon will Retouren an Hilfsorganisationen spenden

Bestellt und zurückgeschickt  

Amazon will Retouren an Hilfsorganisationen spenden

15.08.2019, 16:15 Uhr | str, t-online

Amazon will Retouren an Hilfsorganisationen spenden. Ein Mann trägt ein Amazon-Paket: In den USA und England sollen zurückgeschickte Artikel künftig gespendet werden.  (Quelle: imago images/Thomas Trutschel)

Ein Mann trägt ein Amazon-Paket: In den USA und England sollen zurückgeschickte Artikel künftig gespendet werden. (Quelle: Thomas Trutschel/imago images)

Ware bestellt, ausprobiert, zurückgeschickt: Das passiert im Onlinehandel tagtäglich. Nicht selten landen die zurückgegebenen Artikel anschließend auf dem Müll. Vor allem Amazon wurde für die massenhafte Vernichtung von Neuware heftig kritisiert. Jetzt will der Onlineriese radikal umsteuern – erst mal aber nur im Ausland. 

Amazon will künftig sämtliche Waren, die über den Amazon Marketplace bestellt und zurückgeschickt wurden, an wohltätige Organisationen spenden. "Fulfilled by Amazon Donations" nennt der Online-Handelsriese sein neues Programm, das zunächst in den USA und Großbritannien startet.

Damit reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe, dass Retoureartikel in den Logistikzentren angeblich massenhaft vernichtet werden, weil sich der Weiterverkauf nicht lohnt. Auch rechtliche und hygienische Gründe könnten hierbei eine Rolle spielen. Allein in Frankreich soll Amazon 2018 drei Millionen reklamierte Fernseher vernichtet haben, berichtet t3n.de. 

Logistisch ist die Rückabwicklung zurückgeschickter Waren tatsächlich eine Herausforderung. Auch die Weitergabe für wohltätige Zwecke dürfte für Amazon mit Kosten verbunden sein. Schließlich müssen die Waren sortiert, zwischengelagert und ausgeliefert werden.

Die richtigen Abnehmer scheint das Unternehmen jedenfalls schon gefunden zu haben. In den USA arbeitet Amazon mit der Organisation "Good360" zusammen, in Großbritannien gehen die Artikel an Gruppen wie Barnardo's, Newlife oder die Heilsarmee. 


Ob Amazon plant, sein Hilfsprogramm auch in anderen Ländern einzuführen, ist unklar. In Deutschland wäre es sicherlich ebenfalls angebracht: Immer mehr Menschen kaufen online ein und lassen sich die Artikel nach Hause liefern. Schätzungen zufolge geht jede achte Lieferung wieder zurück an den Absender. 

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