Erfurt

Erfurt (Quelle: fotocommunity.de/Klaus Knaak)

Informationen zur Stadt Erfurt

Mit mehr als 213.000 Einwohnern ist Erfurt die größte Stadt des Freistaats Thüringen. Der Altstadtkern mit etwa 25 Pfarrkirchen, der barocken Zitadelle Petersberg, der ältesten erhaltenen Synagoge in Mitteleuropa sowie zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern ist bei Touristen besonders beliebt. Es gibt aber noch mehr zu entdecken.

Die Geschichte Erfurts
Erwähnt wird die Stadt Erfurt zum ersten Mal urkundlich im Jahr 742. Schon damals war sie als Großsiedlung bekannt und entwickelte sich schnell zum Zentrum des heutigen Thüringens. Die Stadt war im Mittelalter weitestgehend autonom, verlor diese Freiheit aber 1664 durch die gewalttätige Unterwerfung durch die Mainzer.

Bereits 1391 entstand die Universität Erfurts. Diese wurde allerdings 1816 geschlossen und erst 1994 neu gegründet. Martin Luther gilt als ihr wohl bekanntester Student. Nach Machtergreifung der Nazis, während des Zweiten Weltkriegs, mussten zwischen 1939 und 1945 etwa 10.000 bis 15.000 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus zahlreichen von Deutschland besetzten Ländern vor allem in Rüstungsbetrieben der Stadt Zwangsarbeit leisten. Am 12. April 1945 besetzten Einheiten der 3. US-Armee unter Befehl von General George S. Patton nach Kämpfen in der Stadt und ihrer Umgebung Erfurt. Es wurde daraufhin Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone.

Besonders die historische Altstadt hatte unter den Luftangriffen der Alliierten gelitten und wurde zum Teil völlig zerstört. Einige Gebäude wurden wieder aufgebaut, andere mussten Plattenbauten und moderner Architektur weichen. Nach der Wende hat sich das Bild der Stadt jedoch nochmals deutlich verändert. Viele Gebäude der historischen Altstadt wurden saniert, an manchen Stellen entstanden Neubauten. Die Neugestaltung des Fischmarktes wurde 2014 mit dem Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises ausgezeichnet.

Landeshauptstadt von Thüringen
Bevor Erfurt zur Landeshauptstadt Thüringens würde, fiel dieser Titel nach dem Ersten Weltkrieg 1920 Weimar zu. Die preußischen Gebiete Thüringens einschließlich Erfurts wurden aufgrund des Widerstands der preußischen Regierung nicht miteinbezogen. Diese gehörten, wie Erfurt, teilweise zur Provinz Sachsen. Erst 1948 wurde Erfurt vom Thüringer Landtag zur Landeshauptstadt gemacht. Doch durch die Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt ihre Bedeutung wieder. Es dauerte mehr als 30 Jahre, bis Erfurt 1991 einige Zeit nach dem Mauerfall wieder als Landeshauptstadt eingesetzt wurde.

Beliebte Sehenswürdigkeiten
In Sachen Tourismus gibt es in Erfurt einige Highlights. Vor allem der Erfurter Dom beherrscht das Bild der Altstadt. Gemeinsam mit der Severikirche bietet der Mariendom auf dem Domberg ein eindrucksvolles architektonisches Ensemble. Der Dom besitzt 13 Glocken, verteilt auf unterschiedliche Türme und Glockenstühle, die noch weit bis über den Domplatz hinaus erschallen.

Die Krämerbrücke stellt eine architektonische Seltenheit dar, sie ist die einzige geschlossen bebaute Brückenkonstruktion auf der Alpennordseite. Die viel besuchte Fußgängerbrücke ist die Verbindung zwischen dem Benediktsplatz in der Altstadt und dem Wenigemarkt in der östlichen Altstadterweiterung.

Ein beeindruckender Zeuge kriegerischer Tage ist die Zitadelle Petersberg, eine unmittelbar im Stadtzentrum von Erfurt gelegene Festungsanlage. Das Bauwerk wurde im Jahre 1665 im Auftrag des kurmainzischen Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn erbaut und zählt heute zu den imposantesten und besterhaltenen europäischen Festungsbauten.

Und noch ein Zeitzeuge der Geschichte Erfurts: Mit einem mehr als 900 Jahren ist die Alte Synagoge in Erfurt die älteste erhaltene Synagoge Europas. Besucher finden sie inmitten der Altstadt, in einem Innenhof eines Häuserblocks zwischen Fischmarkt, Waagegasse und Michaelisstraße.

Zu den Besucherattraktionen in der Erfurter Innenstadt zählt auch das Naturkundemuseum. Die Geschichte der Einrichtung begann im Jahre 1922, als das Museum im Haus zum Stockfisch eröffnet wurde. Hier ist heutzutage das Erfurter Stadtmuseum zu finden. Die Sammlung des Naturkundemuseums ist in einem ehemaligen Waidspeicher in der Großen Arche nahe dem Fischmarkt unterbrach.

Kultur und Nachtleben
Das neue Gebäude des Erfurter Theaters im Brühl wurde 2003 eröffnet. Hier finden 800 Zuschauer Platz und jährlich werden etwa 250 Veranstaltungen angeboten. Das Theater, zu dem auch das Philharmonische Orchester Erfurt gehört, veranstaltet außerdem jährlich die Domstufen-Festspiele. Sie finden im Sommer auf den Domstufen vor der Kulisse des Erfurter Doms und der Severikirche statt und dauern drei Wochen, wobei an mehreren Abenden jeweils ein Stück aufgeführt wird. Das Theaterangebot umfasst zudem mit dem Theater Waidspeicher und dem Erfreulichen Theater zwei Puppentheater, die sowohl Stücke für Kinder als auch für Erwachsene aufführen.

Zahlreiche Clubs und Bars bieten auch Nachtschwärmern gute Unterhaltung. Egal ob After-Work- oder After-Hour-Locations – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Entspannen lässt sich auch in den Biergärten der Stadt.

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