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Arbeitslosengeld nach Elternzeit: Niedrigere Ansprüche

Elterngeld  

Arbeitslosengeld nach Elternzeit: Wie viel ALG I erhalte ich?

30.06.2014, 16:22 Uhr | ck (TP)

Eltern, die nach der Elternzeit ihren Job verlieren, müssen mit einem teilweise erheblich niedrigeren Arbeitslosengeld rechnen. Erfahren Sie jetzt, wie viel Arbeitslosengeld Sie nach der Elternzeit tatsächlich erhalten.

Voraussetzungen für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld nach der Elternzeit

Mütter und Väter, die nach der Elternzeit arbeitslos werden, haben in der Regel einen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dieser Anspruch wird erfüllt, wenn Sie in den letzten zwei Jahren mindestens zwölf Monate eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausgeübt haben.

Die gesetzliche Elternzeit gilt dabei bis zu drei Jahren und wird als versicherungspflichtige Zeit gezählt, wenn der Elternteil zuvor sozialversicherungspflichtig beschäftigt war. Außerdem müssen Sie arbeitslos gemeldet sein und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

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Arbeitslosengeld nach der Elternzeit: weniger Geld nach der Babypause

Das Arbeitslosengeld für Eltern beträgt 67 Prozent vom letzten Nettogehalt. Hierfür müssen Sie im Rahmen eines erweiterten Bemessungszeitraums von zwei Jahren sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein und an 150 Tagen ein Arbeitsentgelt erzielt haben. Damit erfolgt die Berechnung des Arbeitslosengeldes nach einer Elternzeit von einem Jahr auf Grundlage der Arbeitseinkünfte vor der Elternzeit. Wenn in den letzten zwei Jahren allerdings nicht an mindestens 150 Tagen ein Arbeitsentgelt erzielt wurde, legt man zur Berechnung des Arbeitslosengeldes eine Pauschale zugrunde.

Diese Pauschale wird als fiktives Arbeitsentgelt bezeichnet. Die Berechnung auf Basis des fiktiven Arbeitsentgeltes erfolgt in insgesamt vier Qualifikationsklassen, untergliedert in die persönliche Qualifikation ohne Ausbildung, mit Berufsausbildung, Fachhochschulabschluss und Hochschulausbildung nach Ost und West. Das bedeutet: Bewerber werden anhand ihrer Berufsausbildung von der Arbeitsagentur in Qualifikationsklassen eingeteilt, für die ein Tagessatz zwischen 46,- und 110,- Euro gilt. Hiervon werden 67 Prozent berechnet.

Arbeitslosengeld nach der Elternzeit: Wer muss Einbußen einkalkulieren?

Eine Berechnung des Arbeitslosengeldes nach dem fiktiven Arbeitsentgelt erfolgt bei Müttern und Vätern, die länger als zwei Jahre in Elternzeit waren und keine Einnahmen erzielt haben. Je nach Qualifikation liegt das Arbeitslosengeld hier erheblich unterhalb von 67 Prozent des früheren Nettoeinkommens.

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