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Kfz-Versicherung wechseln: Diese vier Schritte sind wichtig

Kfz-Versicherungs-Wechsel  

Nur vier Schritte zur günstigeren Kfz-Police

13.11.2014, 11:09 Uhr | t-online.de

Kfz-Versicherung wechseln: Diese vier Schritte sind wichtig. Kfz-Versicherung: Ein Wechsel eröffnet oft Sparmöglichkeiten (Quelle: dpa)

Kfz-Versicherung: Ein Wechsel eröffnet oft Sparmöglichkeiten (Quelle: dpa)

Die Kfz-Versicherer verschicken in diesen Tagen ihre Beitragsrechnungen für das nächste Jahr. Nicht immer wird's teurer, oft werden die Beiträge auch leicht gesenkt. Vielfach begnügen sich die Autofahrer damit. Doch oft lohnt ein genauerer Blick auf die Konkurrenten. Denn durch einen Wechsel des Versicherers lässt sich oft noch mehr sparen. Zwischen den Gesellschaften gibt es enorme Preis- und Leistungsunterschiede. Das Informieren und Vergleichen zahlt sich aus. Wir sagen, worauf Sie achten müssen.

Das Einsparpotenzial bei Kfz-Versicherungen wird oft unterschätzt. Autofahrer können bei einem Wechsel im Durchschnitt rund 100 Euro sparen - jährlich, bei vergleichbarem Leistungsumfang. In einigen Fällen lässt sich sogar noch deutlich mehr herausholen. Wir erläutern in vier Schritten, wie Sie Ihre Kfz-Versicherung erfolgreich wechseln können.

Allgemeiner Hintergrund

Die Höhe der Kfz-Versicherungsbeiträge setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Fahrzeugtyp, Alter des Fahrzeugs, jährliche Fahrleistung und bisheriger Schadenverlauf. Auch der Zulassungsbezirk spielt eine Rolle. Relevant sind zudem Beruf und Alter des Halters sowie die Anzahl und das Alter der Personen, die den Wagen fahren.

Zahlreiche weitere Tarifmerkmale können zu Rabatten bei den Beiträgen führen. Zum Beispiel wird auch die Mitgliedschaft in einem Automobilclub von einigen Versicherern positiv gewertet. Wichtig für die Beitragshöhe von Haftpflicht- und Vollkasko-Versicherung ist zudem die Schadenfreiheitsklasse. Je länger der Autofahrer unfallfrei fährt, desto günstiger seine Einstufung in den SF-Klassen und desto günstiger die Prämie.

Die CosmosDirekt-Versicherung etwa rät: Prüfen Sie Ihre bestehende Versicherung sowohl auf Beitrag, Service-Leistungen und sonstige Maßstäbe, die Ihnen persönlich wichtig sind. Gibt es hier einen Punkt, der für Sie besser sein könnte, lohnt sich ein Vergleich.

Einen umfassenden Ratgeber von CosmosDirekt zum Kfz-Versicherungswechsel finden Sie hier.

Für den Wechsel der Kfz-Versicherung bieten sich folgende vier Schritte an. Dafür sollten Sie sich genügend Zeit nehmen, denn gerade der gründliche Vergleich verschiedener Anbieter und Tarife ermöglicht eine hohe Kostenersparnis. Insgesamt benötigen Sie für das Zusammentragen der Informationen und das eigentliche Wechsel-Prozedere nur ein bis zwei Stunden.

1. Kündigungszeitraum herausfinden

Zunächst sollten Sie in den Vertragsbedingungen prüfen, ob und zu wann ein Versicherungswechsel überhaupt möglich ist. Fahrzeughalter können grundsätzlich zum Ende des Versicherungsjahres den Versicherer wechseln. Dieses entspricht in den meisten Fällen dem Kalenderjahr. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, notieren Sie sich das Datum, an dem das Versicherungsjahr abläuft.  

Die Kündigungsfrist beträgt gemäß §9 der Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB) einen Monat. Wird die Kfz-Versicherung zum 1. Januar eines Jahres fällig, muss die Kündigung bis spätestens 30. November beim Versicherer vorliegen. Entscheidend ist hier der Eingang beim Versicherungsunternehmen, nicht der Poststempel. Die Zeit läuft also ab.

Neben der ordentlichen Kündigung gibt es auch die außerordentliche Kündigung, bei Anwendung eines Sonderkündigungsrechts. Die häufigsten Gründe, für ein solches Sonderkündigungsrecht sind: Beitragserhöhung, Neuzulassung beziehungsweise Fahrzeugwechsel oder ein Schadenfall.

2. Tarife und Leistungen vergleichen

Diesem Schritt sollten Versicherungsnehmer die meiste Aufmerksamkeit widmen, damit sich der Kfz-Versicherungswechsel auch auszahlt. Ein unabhängiger Vergleich verschiedener Anbieter ist meist hilfreich. Das Ergebnis können Sie Ihrem bisherigen Versicherer vorlegen und nach ähnlichen Konditionen fragen. Oft haben die Gesellschaften Verhandlungsspielräume.

Bei einem Kfz-Versicherungswechsel filtern Sie mit Hilfe des unabhängigen Vergleichs die besten Anbieter sowie zusätzliche Versicherungsleistungen heraus. Hier sollten Sie aufpassen: Manche Angebote sind preislich sehr verlockend, bieten jedoch nur Basisleistungen. Stellen Sie also sicher, dass Sie im Ernstfall ausreichend abgesichert sind und nicht auf zusätzlichen Kosten sitzen bleiben.

Der Vergleich stellt ebenso Rabatte gemäß den individuellen Tarifmerkmalen heraus, etwa Berufsgruppe, Immobilienbesitz oder auch jährliche Fahrleistung. Gab es bei diesen Punkten im ablaufenden Jahr eine Veränderung, kann sich ein Tarifwechsel bereits lohnen. 

3. Neuen Vertrag abschließen

Wenn Sie einen neuen Anbieter gefunden, bei diesem einen Vertrag abgeschlossen und die Vertragsbestätigung erhalten haben, können Sie entspannt kündigen. Denn Versicherungsgesellschaften sind zwar verpflichtet, jedem Kunden eine Kfz-Haftpflichtversicherung anzubieten, Teil- und Vollkaskoversicherungen können sie aber ablehnen.

Erst mit Erhalt der Vertragsbestätigung haben Sie die Sicherheit, dass die gewünschte Kaskoversicherung beim neuen Anbieter möglich ist. Nur so sorgen Sie für einen lückenlosen Versicherungsschutz. Haben Sie den Vertrag unterschrieben, sendet die neue Versicherungsgesellschaft eine Information über den Versicherungswechsel an die Zulassungsstelle.

4. Alten Vertrag kündigen

Für eine fristgerechte Kündigung Ihrer alten Police genügt ein formloses Schreiben, das der Versicherungsgesellschaft einen Monat vor Vertragsablauf vorliegt. Geben Sie die Nummer Ihres Versicherungsscheins sowie das amtliche Kennzeichen an. Teilen Sie dem Versicherer genau mit, welche Versicherung für wann gekündigt wird.

Ordentliche Kündigungen bedürfen keiner Angabe von Gründen, außerordentliche sollten Sie in jedem Fall begründen, etwa mit dem Verkauf Ihres Kfz, dem Fahrzeugwechsel oder Änderungen in der Tarifstruktur oder Preiserhöhungen durch den Versicherer.

Anschließend können Sie optional um eine Kündigungsbestätigung bitten und Ihre Kontoverbindung für eventuell zu viel bezahlte Beiträge angeben. Senden Sie den Kündigungsbrief am besten als Einschreiben. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, rufen Sie bei Ihrem bisherigen Versicherer an und lassen Sie sich den Eingang des Schreibens bestätigen. Ist die Zeit knapp, empfiehlt sich auch die Eilzustellung per Post.  

Versicherungsbestätigung an die Zulassungsbehörde senden

Für jedes Fahrzeug wird in Deutschland eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) benötigt, um bei der Zulassungsstelle nachweisen zu können, dass eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung vorliegt. Ohne die gesetzliche Pflichtversicherung darf das Auto nicht im Straßenverkehr geführt werden. Das Versicherungsunternehmen meldet dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Abschluss des Vertrages und übermittelt die Daten.

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