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Rauchstopp: Nikotin schadet dem Gehirn länger als gedacht


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Nikotin schadet dem Gehirn länger als gedacht

Von dpa
21.12.2012Lesedauer: 1 Min.
Rauchen schadet dem Gehirn.
Rauchen schadet dem Gehirn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Tabakkonsum führt nicht nur zur Raucherlunge, sondern offenbar auch zu einer Art Raucherhirn. Denn die Auswirkungen von Nikotin auf das Gehirn sind dauerhafter als bisher angenommen. Schweizer Forscher haben dafür das Glutamat-System von Rauchern, Ex-Rauchern und Nichtrauchern im zentralen Nervensystem verglichen. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "PNAS" veröffentlicht. Wir verraten, ab wann sich der Körper erholt.

Weniger Botenstoffe im Gehirn

Für die Untersuchung wurde ein Protein unter die Lupe genommen, das neurologische Prozesse im Gehirn steuert: der Glutamat-Rezeptor 5 (mGluR5). Die Menge dieses Proteins im Gehirn von Rauchern war im Durchschnitt um 20 Prozent verringert, in einzelnen Hirnregionen sogar um bis zu 30 Prozent. Auch Ex-Raucher, die im Durchschnitt 25 Wochen abstinent waren, zeigten eine mGluR5-Reduktion um 10 bis 20 Prozent. "Diese Veränderung des Glutamat-Systems bei Rauchern ist im Ausmaß und in der Verteilung weit größer, als man bisher angenommen hat", sagt Mitautor Gregor Hasler.

Mehr Angststörungen bei Rauchern?

Weiterhin sei aber unklar, ob die anhaltenden Veränderungen des Glutamat-Systems zum erhöhten Risiko für Angststörungen bei Rauchern und für Übergewicht bei Ex-Rauchern verantwortlich sind. "Hinsichtlich der Entwicklung von Medikamenten, die auf das mGluR5-Protein einwirken, ist zu berücksichtigen, dass sich die Wirkung bei Rauchern und Ex-Rauchern deutlich von der Wirkung bei Nichtrauchern unterscheiden könnte", erklärt der Chefarzt aus Bern. Nikotin verursacht im Gehirn eine sowohl stimulierende als auch beruhigende Wirkung. Bei 'Aussteigern' treten oft erst einmal Gereiztheit, Ängste, Lustlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Konzentrationsschwäche und verstärktes Hungergefühl auf.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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