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Das sind die gefÀhrlichsten Sportarten

Von Alexandra Grossmann

Aktualisiert am 07.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Paar steht an einem Hang und schaut ins Tal: Mancher Freizeitsport ist besonders gefÀhrlich.
Paar steht an einem Hang und schaut ins Tal: Mancher Freizeitsport ist besonders gefÀhrlich. (Quelle: amriphoto/getty-images-bilder)
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Nicht nur Extremsportarten wie Base Jumping, Höhlentauchen oder Eisklettern sind lebensbedrohlich. Freizeitsportler riskieren ihr Leben mit ganz anderen AktivitÀten.

Mediziner der UniversitĂ€t MĂŒnchen haben die Leichen von 116 Menschen untersucht, die beim Sport zu Tode gekommen waren. Die Wissenschaftler um Torsten Landwehr am Institut fĂŒr Rechtsmedizin wollten herausfinden, warum sie gestorben sind. Außerdem nahmen die Ärzte Gewebeproben und untersuchten, ob die Sport Treibenden Alkohol oder Drogen zu sich genommen hatten.

Die hÀufigste Sportart, bei der die Menschen gestorben sind:

  • Schwimmen (32 FĂ€lle)
  • Tauchen (11 FĂ€lle)
  • Bergwandern (11 FĂ€lle)

Entsprechend dieser Todesursachen waren die meisten Ursachen mit 44,8 Prozent Ertrinken und mit 32,8 Prozent ein Polytrauma, also mehrere Verletzungen gleichzeitig.

WĂ€hrend des Sports an einer Herzkrankheit gestorben

Die meisten Leichen waren mĂ€nnlich: 93 MĂ€nner und 23 Frauen kamen beim Sport um. Die ĂŒberwiegenden Mehrzahl waren Freizeitsportler und durchschnittlich 43 Jahre alt. Neun der Verstorbenen hatten vor dem Sport viel Alkohol getrunken. Drogen oder Dopingmittel fanden die Mediziner nicht.

FĂŒnf der Todesopfer waren wĂ€hrend des Sports an Herzkrankheiten wie Herzinfarkt oder Koronarthrombose gestorben. "Sporttreibende, die das Ausmaß der körperlichen BetĂ€tigung nicht ihrem individuellen Trainingszustand anpassen, sind besonders gefĂ€hrdet, einen plötzlichen Herztod zu erleiden", schreiben die Mediziner.

Anstrengung an den Trainigszustand anpassen

Die Mediziner glauben, dass der Grund dafĂŒr bisher nicht bekannte Herzerkrankungen waren: Durch die körperliche BetĂ€tigung könnten die Erkrankungen auffĂ€llig werden und einen plötzlichen Herztod provozieren, schreiben sie. Darum hĂ€tten sie bei denjenigen, die beim Schwimmen ertrunken waren, meistens keinen Hinweis auf den Unfallauslöser des Ertrinkens gefunden.

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Ein realistisches Bild der TodesfĂ€lle beim Sport in der Gesellschaft zeige die Studie aber nicht, so die Forscher. Denn Leichen wĂŒrden nur dann untersucht, wenn der Grund fĂŒr den Tod nicht klar wĂ€re. Darum sind in der Untersuchung nicht alle TodesfĂ€lle wĂ€hrend des Sports einbezogen.

Insgesamt habe sich der Sport in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verĂ€ndert, schreiben die Forscher. Die Menschen wĂŒrden risikobereiter, Trend- und Extremsportarten wĂŒrden immer beliebter. Es hĂ€uften sich auch die TodesfĂ€lle. Die Mediziner sehen auch eine "fehlende ehrliche SelbsteinschĂ€tzung der eigenen körperlichen LeistungsfĂ€higkeit" als eine wesentliche Ursache fĂŒr diese Entwicklung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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