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Diskussion um Farben: Wie gefährlich sind Tätowierungen?

Diskussion um Farben  

Wie gefährlich sind Tätowierungen?

14.02.2020, 12:48 Uhr | dpa-tmn

Diskussion um Farben: Wie gefährlich sind Tätowierungen?. Tätowieren: Aus ärztlicher Sicht ist von Tätowierungen abzuraten. (Quelle: Getty Images/PaulGulea)

Tätowieren: Aus ärztlicher Sicht ist von Tätowierungen abzuraten. (Quelle: PaulGulea/Getty Images)

Fußballer haben sie, Musiker auch, selbst eine ehemalige First Lady hatte eine: Tätowierungen sind längst kein seltenes Phänomen mehr. Doch Dermatologen warnen: Die Körperkunst kann erhebliche Folgen haben. 

Harmlose Verschönerung oder unterschätztes Gesundheitsrisiko? Hautarzt Christoph Liebich aus München hat zu Tätowierungen eine klare Meinung: "Für mich ist das Körperverletzung", sagt der Experte vom Berufsverband Deutscher Dermatologen. Aus ärztlicher Sicht sei von Tätowierungen klar abzuraten.

Diese Risiken bestehen durch Tätowieren

Dafür gibt es verschiedene Gründe – allen voran die beim Tätowieren verwendeten Farbstoffe. Denn diese seien nicht auf Unbedenklichkeit getestet, erklärt er. "Und nur weil etwas nicht verboten ist, ist es nicht automatisch gut." Immerhin gehe es hier um Stoffe, die unter die Haut gehen – und die sich damit in Organen wie den Lymphknoten anlagern können. Hinzu kommt das Risiko allergischer Reaktionen bis hin zum allergischen Schock.

Zwei weitere Probleme: Erstens verursachen Tätowierungen Narben, eventuell kombiniert mit einem Infektionsrisiko – je nachdem, wie genau es ein Tattoo-Studio mit der Hygiene nimmt. Und zweitens werden, vor allem durch großflächige Tätowierungen, eventuell Leberflecke verdeckt. Und damit sind vielleicht bösartige Hautveränderungen, die man besser schnell entdecken sollte, nicht mehr sichtbar.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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