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Salziger Geschmack im Mund: Was steckt dahinter?


Salziger Geschmack im Mund: Was steckt dahinter?


Aktualisiert am 17.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Salziger Geschmack im Mund (Symbolbild): In den meisten Fällen ist er nur ein vorübergehendes Problem.
Salziger Geschmack im Mund (Symbolbild): In den meisten Fällen ist er nur ein vorübergehendes Problem. (Quelle: jacoblund/getty-images-bilder)

Ein salziger Geschmack im Mund kann unangenehm sein. Oftmals sind die Gründe dafür harmlos. In einigen Fällen sollten Sie dennoch einen Arzt aufsuchen.

Sehr bitter, sauer oder salzig: Manchmal hat man einen unangenehmen Geschmack im Mund, ohne zuvor bestimmte Lebensmittel gegessen zu haben. Hält dieser längere Zeit an, sollte dies unter Umständen ärztlich abgeklärt werden. Ein Überblick zu den mögliche Ursachen und Therapien.

Salzgeschmack auf Gaumen und Zunge: Das kann dahinterstecken

Nehmen Sie vermehrt einen Salzgeschmack im Mund wahr, ohne vorher etwas Salzhaltiges gegessen zu haben, ist Ihr Geschmacksempfinden gestört. Hierfür kann es viele Gründe geben. Ein offensichtlicher ist eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.

Denn trinken Sie zu wenig, kann es zu einem Salzgeschmack im Mund kommen. Auch mangelnde Mund- und Zahnhygiene kann eine Dysgeusie auslösen. Zudem gibt es folgende Ursachen:

Erkrankungen

Eine mögliche Erklärung für den unnatürlichen salzigen Geschmack können Erkrankungen der oberen Atemwege, beispielsweise eine Erkältung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung sein. Ist die Krankheit aber überstanden, verschwindet auch der Salzgeschmack.

Bleibt der salzige Geschmack mehrere Tage bestehen, könnte dies aber auch auf schwerwiegendere gesundheitliche Probleme hindeuten. Darunter fallen etwa Diabetes mellitus, Leber- und Nierenerkrankungen, sowie Reflux oder Sodbrennen.

Medikamente

Medikamente sind ebenfalls ein Auslöser für einen salzigen Geschmack im Mund. Verantwortlich können zum Beispiel Antibiotika, Medikamente gegen Bluthochdruck, Anti-Pilz-Pillen und Antidepressiva sein.

Hormonelle Veränderungen und Mineralstoffmangel

Hormonelle Veränderungen oder Schilddrüsenerkrankungen sorgen ebenfalls manchmal für einen salzigen Geschmack. Auch ein Mangel an Mineralien in Bezug auf Jod, Eisen oder Zink ist eine häufige Ursache.

Was hilft gegen den salzigen Geschmack?

Damit der salzige Geschmack schnell verschwindet, sollten Sie zunächst die tägliche Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Dazu eignen sich vor allem Wasser und ungesüßte Tees. Verzichten sollten Sie auf alkoholische und koffeinhaltige Getränke.

Info: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, pro Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit über Getränke aufzunehmen.

Zähne putzen: Nur wenn der Mund keimfrei ist, sind die Geschmacksknospen vor Erregern optimal geschützt.
Zähne putzen: Nur wenn der Mund keimfrei ist, sind die Geschmacksknospen vor Erregern optimal geschützt. (Quelle: CentralITAlliance/getty-images-bilder)

Auch eine gute Mundhygiene und Zahnvorsorge sind für die Problemlösung wichtig. Putzen Sie sich regelmäßig die Zähne und suchen Sie gegebenenfalls einen Zahnarzt auf für eine professionelle Zahnreinigung.

Steckt eine Erkrankung hinter den Beschwerden, richtet sich die Behandlung nach der jeweiligen Ursache. Kontaktieren Sie deshalb bei einem solchen Verdacht Ihren Hausarzt und lassen Sie sich gründlich untersuchen.

Wann wird ein Arztbesuch nötig?

Hält der salzige Geschmack dauerhaft an oder tritt er in Kombination mit weiteren Symptomen auf, sollte ebenfalls ein Arzt konsultiert werden. Eine Untersuchung kann Form und Ursache der Schmeckstörung abklären. Je nach Diagnose wird der behandelnde Arzt dann eine passende Behandlung vorschlagen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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