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Diese Lebensmittel sollten Sie öfter essen

Von t-online, dpa-tmn, az, mwe

Aktualisiert am 12.10.2021Lesedauer: 3 Min.
ChicorĂ©e: Das GemĂŒse ist reich an FolsĂ€ure und Betacarotin.
ChicorĂ©e: Das GemĂŒse ist reich an FolsĂ€ure und Betacarotin. (Quelle: Karisssa/getty-images-bilder)
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Superfoods liegen im Trend. Doch gesunde ErnÀhrung muss weder kompliziert noch besonders exotisch sein. Diese heimischen Lebensmittel gelten als besonders gesund.

Ein Beispiel ist der Rosenkohl. Das grĂŒne GemĂŒse schĂŒtzt die Zellen vor SchĂ€den, die durch krebserregende Stoffe verursacht werden. SchĂ€dliche Stoffe im Essen entstehen beispielsweise, wenn Fleisch oder Wurst zu dunkel gebraten werden. Diese so genannten "heterozyklischen Amine" werden von körpereigenen Enzymen aktiviert, sodass sie die Zellen schĂ€digen und Krebs auslösen können. Genau vor diesem Prozess schĂŒtzt Rosenkohl.


Zehn Gesundheitstipps fĂŒr Ă€ltere Menschen

Tipp 1: Achten Sie auf Ihr Gewicht: Wiegen Sie sich regelmĂ€ĂŸig, um festzustellen, ob Ihr Gewicht im Normalbereich liegt. Zudem sollten Sie sich regelmĂ€ĂŸig bewegen, um sich fit zu halten.
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Forscher der UniversitĂ€t Wien beobachteten dies an acht Probanden, die ĂŒber sechs Tage hinweg tĂ€glich eine Portion des GemĂŒses zu sich nahmen. Im Blut der Probanden konnte nachgewiesen werden, dass weniger schĂ€dliche Substanzen entstehen als ohne den Rosenkohl. Welche Stoffe in dem GemĂŒse fĂŒr den Schutzeffekt verantwortlich sind, konnten die Forscher jedoch noch nicht klĂ€ren.

Auch Blaubeeren gelten als wahre NĂ€hrstoffbomben

Farbige GemĂŒse- und Obstsorten wie Spinat, KĂŒrbis, Waldheidelbeeren, Kulturheidelbeeren (auch Blaubeeren genannt), oder Tomaten gelten zu Recht als gesunde NĂ€hrstoffpakete, die manch ErnĂ€hrungssĂŒnde ausgleichen können. Neben Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper fĂŒr einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt, enthalten sie sogenannte sekundĂ€re Pflanzeninhaltsstoffe. Das sind Substanzen, die den Körper vor schĂ€dlichen EinflĂŒssen schĂŒtzen. Sie halten nicht nur lĂ€stige ErkĂ€ltungen fern, sondern beugen auch ernsthaften Erkrankungen wie Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden vor.

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Wer kein GrĂŒnzeug mag, sollte vermehrt zu Obst und FruchtgemĂŒse wie Paprika, Orangen und Tomaten greifen. Ob es schmeckt, ist ohnehin hĂ€ufig eine Frage der Zubereitung. Leckere Vitamindrinks, fruchtige Desserts oder Pasta mit GemĂŒsesaucen schmecken auch dem hartnĂ€ckigsten GemĂŒsemuffel.

Chicorée ist nÀhrstoffreich, aber kalorienarm

Der Geschmack von ChicorĂ©e ist nicht jedermanns Sache. Fest steht aber: Das GemĂŒse ist sehr gesund. Es enthĂ€lt beispielsweise FolsĂ€ure und Betacarotin, erklĂ€rt die Bundesvereinigung Deutscher ApothekerverbĂ€nde in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte". Betacarotin ist gut fĂŒr die Augen und hilft, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Kein unnötiger Ballast: HĂŒlsenfrĂŒchte und Vollkorn

Soja, Bohnen und Hafer stehen ebenfalls auf der Liste der Mehr-Speisen. Zu Recht, denn HĂŒlsenfrĂŒchte und Vollkornprodukte enthalten pflanzliches Eiweiß, Mineralstoffe sowie reichlich Ballaststoffe, die fĂŒr eine funktionierende Verdauung sorgen. Hafer und Amaranth sind besonders reich an Eisen und Magnesium.

FĂŒr Abwechslung auf dem Teller sorgen Sie mit Vollkornprodukten aus Weizen, Roggen, Dinkel oder Reis – diese sind ein ebenbĂŒrtiger Ersatz fĂŒr Hafer. Wer keine Körner mag, greift am besten zu fein gemahlenem Vollkornbrot. Bei Nudeln oder selbst hergestelltem GebĂ€ck können Körnermuffel zunĂ€chst die Vollkornvariante mit der hellen Variante mischen.

Obst und GemĂŒse: Von manchen Nahrungsmitteln dĂŒrfen Sie essen so viel Sie wollen.
Obst und GemĂŒse: Von manchen Nahrungsmitteln dĂŒrfen Sie essen so viel Sie wollen. (Quelle: alle12/getty-images-bilder)

Fit mit Fisch und GeflĂŒgel

Seefisch gehört zu den empfehlenswerten Lebensmitteln, die im Idealfall mindestens einmal pro Woche auf den Teller kommen sollten. Er enthĂ€lt neben wertvollem Eiweiß den wichtigen Mineralstoff Jod sowie hochwertige Omega-3-FettsĂ€uren. Vor allem Fettfische wie Lachs und Makrele sind reich an den gesunden FettsĂ€uren. Dabei muss nicht immer das einfache Fischfilet auf den Tisch kommen. Ob ĂŒberbacken, gegrillt oder als Suppe – Fisch lĂ€sst sich in vielen Variationen zubereiten.

Absolute Fischmuffel dĂŒrfen stattdessen andere fettarme Fleischsorten wie HĂ€hnchenbrust oder mageres Rindfleisch auf den Speiseplan setzen. Dabei sollten Sie aber hochwertige Pflanzenöle sowie Jodsalz zum Kochen verwenden.

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Wertvolle Öle und NĂŒsse schĂŒtzen Herz und GefĂ€ĂŸe

Nicht jedes Fett ist ungesund. UngesĂ€ttigte pflanzliche Fette sowie Omega-3-FettsĂ€uren aus Pflanzenölen und Fisch beugen sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Hochwertige Pflanzenöle wie Oliven-, Sonnenblumen-, Raps- oder Distelöl dĂŒrfen und sollen daher regelmĂ€ĂŸig auf den Tisch, ebenso NĂŒsse. Allerdings muss bei fettreichen Speisen auf ein vernĂŒnftiges Maß geachtet werden. ZusĂ€tzlich gilt: Je abwechslungsreicher und vielfĂ€ltiger die ErnĂ€hrung, umso besser.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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