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Furcht vor Cholesterin im Ei ist unbegrĂŒndet

t-online.de

Aktualisiert am 06.11.2017Lesedauer: 3 Min.
Jeden Tag ein Ei essen schadet nicht der Gesundheit.
Jeden Tag ein Ei essen schadet nicht der Gesundheit. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Viele Menschen gehen mit Eiern sparsam um - gelten diese doch als Cholesterinbomben schlechthin. Auch Ärzte geben ihren Patienten manchmal noch den Rat, nicht mehr als drei Eier pro Woche zu essen. Denn in einem HĂŒhnerei stecken rund 200 Milligramm Cholesterin - das sind rund doppelt so viel wie in einem Steak oder Schnitzel. Auf Eier verzichten muss man deswegen aber nicht: Das Cholesterin im Ei ist gar nicht so schĂ€dlich, auch das Eigelb ist besser als sein Ruf, entwarnen Experten.

Verzicht aufs Ei ist unnötig

Aus Angst vor dem „bösen Cholesterin“ (LDL-Cholesterin) schrĂ€nken viele ihren Eierkonsum stark ein. Doch das ist unnötig: Der Cholesteringehalt im Essen spielt bei der Regulation der Blutfette nur eine begrenzte Rolle. Stattdessen sind vor allem die genetische Veranlagung sowie eine fettreiche ErnĂ€hrung fĂŒr hohe Cholesterinwerte verantwortlich, denn zwei Drittel des Cholesterins im Blut wird vom Körper selbst produziert. Britische Forscher der University of Surrey gehen sogar so weit zu sagen: "Die meisten Menschen können so viele Eier essen wie Sie wollen - ohne Ihrer Gesundheit zu schaden." Dies berichtet BBC Online.

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Den britischen Wissenschaftlern zufolge haben gesĂ€ttigte FettsĂ€uren einen grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf den Cholesterinspiegel als das Cholesterin im Essen, wie zum Beispiel im Ei. GesĂ€ttigte FettsĂ€uren kommen vor allem in fettem Fleisch, KĂ€se, Butter und anderen tierischen Fetten vor. Daneben haben auch Übergewicht, körperliche AktivitĂ€t und der Ballaststoffgehalt der Nahrung einen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

Das Gelbe vom Ei fĂŒr die Haut

Mit einem Fettgehalt von gerade mal sechs Gramm pro StĂŒck zĂ€hlen Eier zu den Lebensmitteln mit moderatem Fettgehalt. Zudem enthalten sie zahlreiche wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. So ist vor allem das Eigelb reich an Karotinoiden. Diese Farbstoffe können Alterungsprozesse im Körper verlangsamen. Einen weiteren positiven Effekt konnte eine Studie der Berliner CharitĂ© aufzeigen: Durch den Verzehr von HĂŒhnereiern aus GrĂŒnlandhaltung können die Haut vor Alterung und Krebs schĂŒtzen. Sie enthalten nĂ€mlich doppelt so viel gelbe Farbstoffe wie herkömmliche Eier. Durch die Art der Zubereitung lĂ€sst sich die Wirkung dieser Antioxidantien sogar noch steigern: "Ein gekochtes Ei besitzt mehr wertvolle Karotinoide als ein rohes Ei, da beim Erhitzen Umwandlungsprozesse ablaufen", erklĂ€rt der Studienleiter Prof. JĂŒrgen Lademann.

Nur LDL-Cholesterin ist gefÀhrlich

Was viele ebenfalls nicht wissen: Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, der beispielsweise an der Bildung zahlreicher Hormone beteiligt ist. Er steckt ausschließlich in tierischen Fetten, wird aber auch im menschlichen Körper hergestellt. Im Blut ist Cholesterin an Eiweiße gebunden und kommt in zwei Varianten vor: das so genannte LDL-Cholesterin, das auch als "schlechtes" Cholesterin bezeichnet wird und das "gute" HDL-Cholesterin. Steigt die Konzentration des schĂ€dlichen LDL-Cholesterins zu stark an und der Gesamtcholesterinspiegel ĂŒber 200 mg/dl, können sich Ablagerungen in den BlutgefĂ€ĂŸen bilden. Diese fĂŒhren im schlimmsten Fall zu Herz-Kreislauf-Krankheiten wie zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Cholesterinspiegel mit Bewegung und mediterraner Kost senken

Wer seinen Cholesterinspiegel senken will, sollte vor allem auf die Fette im Essen achten: "Sinnvoll ist es, die ErnĂ€hrung auf eine fettarme, mediterrane Kost umzustellen", rĂ€t Dr. Heike Kantner, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Lipid-Liga e.V. "Diese ist ballaststoffreich und zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an ungesĂ€ttigten Fetten aus." Auch regelmĂ€ĂŸige Bewegung beeinflusst die Cholesterinwerte positiv. Helfen diese Maßnahmen nicht, muss der Arzt Medikamente verordnen, um das Herzinfarkt-Risiko zu senken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Geraldine Nagel
Von Christiane Braunsdorf
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