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Epilepsie und Schlaganfall werden hÀufig verwechselt

Von t-online, jb

Aktualisiert am 05.06.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau fast sich an den Kopf.
Eine Frau hÀlt sich einen Finger an die SchlÀfen: KrampfanfÀlle treten im Alter hÀufiger auf. (Quelle: Symbolbild/Hemera Technologies/getty-images-bilder)
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Ein leichtes Zucken im Gesicht, ein Nesteln der Hand, kurzes WegdĂ€mmern – das können Anzeichen eines epileptischen Anfalls sein. Im Alter kommt dies hĂ€ufiger vor als gedacht. Auch Ärzte missdeuten KrampfanfĂ€lle nicht selten etwa als Vorboten einer Demenz oder als kleinen Schlaganfall.

Das Wichtigste im Überblick


  • Epileptische AnfĂ€lle meist periodisch wiederkehrend
  • Epilepsie im Alter schwer zu erkennen
  • Anzeichen fĂŒr Schlaganfall
  • Behandlung einer Epilepsie
  • Das können Angehörige tun

Das Krampfleiden zÀhlt neben dem Schlaganfall und der Demenz zu den hÀufigsten Erkrankungen im Alter. Es ist daher wichtig, sich von seinem Arzt ausreichend untersuchen zu lassen, um eine sichere Diagnose zu erhalten.

Epileptische AnfÀlle meist periodisch wiederkehrend

Epilepsie ist mit einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von rund einem Prozent in der Bevölkerung etwa so hĂ€ufig wie Gelenkrheuma. Mittlerweile treten Epilepsien bei Ă€lteren Menschen öfter auf. Bereits ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Erkrankungsrate zu. Ein epileptischer Krampfanfall hat keine erkennbare Ursache, wie beispielsweise eine EntzĂŒndung oder eine Vergiftung.

Aus neurologischer Sicht entladen sich eine Folge von Neuronengruppen gleichzeitig im Gehirn, was dann zu plötzlichen unwillkĂŒrlichen Verhaltens- oder Bewegunsstörungen fĂŒhrt. Dabei kann die betroffene Person das Bewusstsein verlieren. Da epileptische AnfĂ€lle periodisch wiederkehren können, sollten Betroffene darauf verzichten, Auto zu fahren oder allein Schwimmen zu gehen.

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Epilepsie im Alter schwer zu erkennen

Besonders bei alleinlebenden, Ă€lteren Menschen dauert es generell sehr lange, bis eine Epilepsie erkannt wird. Und noch ein Problem: Wenn sie einen Anfall erleiden, ist meist niemand da, der helfen könnte. Oft werden epileptische AnfĂ€lle nicht erkannt, weil die Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit oder Vergesslichkeit auf den Alterungsprozess zurĂŒckgefĂŒhrt werden.

Wenn wĂ€hrend eines epileptischen Anfalls Arme oder Beine gelĂ€hmt sind, kann es vorkommen, dass der behandelnde Arzt dann fĂ€lschlicherweise einen Schlaganfall diagnostiziert. Gerade Ă€ltere Patienten profitieren von einer korrekten Diagnose, weil die dann mögliche Behandlung sie auch vor gefĂ€hrlichen StĂŒrzen schĂŒtzt.

Anzeichen fĂŒr Schlaganfall

Im Gegensatz dazu ist ein Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns, die Funktionen des Zentralen Nervensystems langfristig außer Kraft setzen kann. Erste Anzeichen eines Schlaganfalls können unter anderem Sehstörungen, Schwindel, LĂ€hmungen sowie plötzlich auftretende Sprachstörungen sein. Meistens tritt eine halbseitige LĂ€hmung des Gesichts oder der Gliedmaßen auf.

Behandlung einer Epilepsie

Eine Behandlung der chronischen Erkrankung ist mithilfe von Medikamenten möglich. Sie können die AnfÀlle vorbeugen. Allerdings können Sie nicht bei allen Betroffenen die epileptischen AnfÀlle eindÀmmen oder verringern. Wichtig sind bestimmte Faktoren, wie beispielsweise

  • die HĂ€ufigkeit eines Anfalls,
  • die Form der Epilepsie
  • die vermutete Ursache der chronischen Erkrankung sowie
  • die Nebenwirkung der Medikamente oder ob eine Wechselwirkung mit anderen Arzneien, die der Betroffene einnimmt, möglich ist.

Das können Angehörige tun

Ein epileptischer Anfall ist kein medizinischer Notfall – außer er dauert lĂ€nger als fĂŒnf Minuten. Er hört oftmals nach kurzer Zeit von selbst wieder auf. Tritt nach einer Stunde ein erneuter Anfall ein, sollten Sie einen Arzt rufen.


Sie können Betroffenen helfen, indem Sie dazu beitragen, dass ihre Verletzungsgefahr gering ist.

  • Verhindern Sie, dass der Betroffene bei einem Anfall die Treppen oder Stufen herunterfallen kann oder anderweitig stĂŒrzt.
  • Entfernen Sie scharfkantige oder spitze GegenstĂ€nde aus der Reichweite des Betroffenen.
  • Lockern Sie, wenn möglich, die Kleidung der Person, falls diese ihren Körper einengt.

Unter keinen UmstĂ€nden sollten Sie versuchen, die KrampfanfĂ€lle mit Gewalt zu verhindern, festgehaltene GegenstĂ€nde aus der Hand reißen oder den Kiefer des Betroffenen gewaltsam öffnen. Dadurch kann dieser schwer verletzt oder die AnfĂ€lle verschlimmert werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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