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Rheuma: Ursache für chronische Rückenschmerzen

Rückenschmerzen  

Rheuma: Ursache für chronische Rückenschmerzen

09.12.2013, 13:12 Uhr | em (CF)

Eine rheumatische Erkrankung kann eine der Ursachen für chronische Rückenschmerzen sein. Typisch sind besonders intensive Schmerzen in der Nacht und eine Linderung bei Bewegung.

Keine Zeit verlieren

Vor allem jüngere Menschen nehmen ihre Rückenschmerzen oftmals zu lange auf die leichte Schulter. Sie führen ihre Beschwerden häufig auf Überlastung, Stress und mangelnde Bewegung zurück. Dabei kann auch in jungen Jahren schon Rheuma der eigentliche Grund für die Rückenschmerzen sein. Sinnvoll wäre eine möglichst frühzeitige ärztliche Untersuchung und anschließend eine zielgerichtete Behandlung.

Der Verlauf von Morbus Bechterew und anderen entzündlich-rheumatischen Beschwerden ist schleichend, und es sind mehr Frauen als Männer betroffen. Bis die richtige Diagnose gestellt wird, vergeht oft eine lange Zeit, und die Rückenschmerzen sind längst chronisch geworden.

Sehr unterschiedliche Verläufe

Der Verlauf von Morbus Bechterew, rheumatischen Beschwerden und anderen chronischen Rückenschmerzen ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Anfangs sind tief sitzende Kreuzschmerzen typisch, es kann aber auch bereits in dieser Phase zu Versteifungen des Rückens kommen.

Während bei Männern die Entzündungen oftmals nach einer Weile wieder abklingen, müssen Frauen in vielen Fällen mit einer Verschlimmerung ihrer Beschwerden leben. Eine Behandlung  insbesondere mit entzündungshemmenden Rheuma-Mitteln verspricht zumeist recht guten Erfolg. Die Mittel können die Entzündung eindämmen und die Schmerzen lindern.

Lebensqualität im Alltag

Mit der richtigen Behandlung, konsequenter Kontrolle der Haltung und regelmäßiger Krankengymnastik können die meisten Patienten sich ihre Lebensqualität im Alltag bewahren und Verkrümmungen im sichtbaren Bereich vermeiden. Mit zunehmendem Alter wächst in der versteiften Wirbelsäule allerdings das Risiko von Wirbelbrüchen. Der Grund liegt darin, dass die Knochen zunehmend porös werden. Betroffene sollten sich daher besonders vorsichtig bewegen und Sturzrisiken so weit wie möglich verringern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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