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Multiple Sklerose: Kopfschmerz als Anzeichen- Frühe Diagnose entscheidend

Wissenschaftler entdecken Zusammenhang  

Kopfschmerzen können auf Multiple Sklerose hindeuten

14.01.2014, 11:55 Uhr | Nina Bürger

Multiple Sklerose: Kopfschmerz als Anzeichen- Frühe Diagnose entscheidend. Hinter regelmäßigem Kopfschmerz kann Multiple Sklerose stecken.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hinter regelmäßigem Kopfschmerz kann Multiple Sklerose stecken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Forscher aus Rostock haben einen Zusammenhang zwischen Multipler Sklerose (MS) und Kopfschmerzen entdeckt. Neurologen und Psychologen der Universität haben nachgewiesen, dass vor allem junge Frauen mit MS an Kopfschmerzen leiden. Diese Erkenntnis hat Konsequenzen für die Diagnose und Therapie der bislang unheilbaren Krankheit.

"Bei den Kopfschmerzen handelt es sich nicht um klassische Migräneschmerzen“, sagt Professor Dr. Peter Kropp, Kopfschmerzforscher an der Universitätsmedizin Rostock. Es seien Schmerzen, die mit dem Krankheitsbild der MS zusammenhängen.

Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und MS ist neu

Für die Studie wurden 200 MS-Patienten und Patientinnen untersucht und genau dazu befragt, inwiefern sie von Kopfschmerzen betroffen sind. Dazu mussten sie drei Fragebögen ausfüllen.

Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass 70 Prozent an Kopfschmerzen litten. Betroffen sind hiervon besonders Frauen. "Diese Erkenntnis ist insofern wegweisend, als bislang Kopfschmerz und Multiple Sklerose nicht im Zusammenhang betrachtet wurden“, so Professor Dr. Uwe Zettl von der Klinik für Neurologie an der Universitätsmedizin in Rostock. Der neu festgestellte Zusammenhang erweitert nun die Diagnosemöglichkeiten von Multiple Sklerose.

Frühe Diagnose ist entscheidend

Bislang wurden Kopfschmerz-Patienten meist zunächst nicht auf MS untersucht. Das hatte zur Folge, dass die Krankheit meist erst später diagnostiziert wurde. "Dabei ist gerade bei der Multiplen Sklerose eine möglichst frühe Diagnose wichtig“, so Zettl. Denn in ihrer frühen entzündlichen Phase lasse sich die Krankheit noch gut behandeln. Dann könnten die Symptome gelindert und ein Fortschreiten verlangsamt werden. "Frühe Diagnose und der Einsatz eines individuellen Immuntherapeutikums sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung der Krankheit“, sagt der Experte.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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