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Feigwarzen: Ansteckung, Symptome und Behandlung

Frühzeitig handeln  

Feigwarzen im Genitalbereich: Ansteckung, Symptome und Behandlung

13.02.2017, 17:24 Uhr | om (CF)

Feigwarzen: Ansteckung, Symptome und Behandlung. Papilloma-Viren: Wer sich mit den Erregern ansteckt, sollte einen Arzt aufsuchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/xrender)

Papilloma-Viren: Wer sich mit den Erregern ansteckt, sollte einen Arzt aufsuchen. (Quelle: xrender/Thinkstock by Getty-Images)

Warzen im Genitalbereich sind nicht nur unansehnlich, sondern auch hochinfektiös. Selbst Kondome bieten keinen absolut zuverlässigen Schutz vor einer Ansteckung. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Feigwarzen frühzeitig zu erkennen und von einem Arzt behandeln zu lassen.

Was sind Feigwarzen?

Bei Feigwarzen handelt es sich um eine der am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten, die durch Sex übertragen werden. Es sind gutartige Hautveränderungen, die sich nach der Ansteckung mit Papillomaviren entwickeln.

Sichtbar wird diese Form der Geschlechtskrankheiten an:

  • Penis
  • Vulva
  • Gebärmutterhals
  • Anus

Feigwarzen:

  • sind hautfarbend (selten auch rot oder braun);
  • sind weich;
  • sind feucht;
  • können verschiedene Formen annehmen.

Warzen im Genitalbereich werden oft ignoriert

Genitalwarzen, im Fachjargon Feigwarzen genannt, sind ein Tabuthema. Wer Warzen im Genitalbereich entdeckt, sucht selten sofort den Weg zum Arzt. Viele Betroffene warten vor lauter Scham so lange, bis die Feigwarzen kaum noch zu ignorieren sind – etwa, weil sich mit der Zeit größere Tumoransammlungen bilden, die mitunter aufbrechen und bluten.

Je größer die Genitalwarzen jedoch sind, desto schlechter lassen sie sich behandeln und desto höher ist das Risiko, dass sie nach einer Entfernung erneut auftreten. Deswegen sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe auch bei anfänglichen Beschwerden vorsichtshalber zum Arzt gehen.

Inkubationszeit und Symptome

Warzen im Genitalbereich erkennen Sie in der Regel erst einige Monate nach der Ansteckung mit dem HP-Virus, welches für die unschönen Auswüchse verantwortlich ist. Betroffene bemerken – wenn überhaupt – zuerst vermehrten Ausfluss, Juckreiz und Brennen. Oft treten aber keine weiteren Beschwerden auf.

In einem späteren Stadium sind Feigwarzen mit bloßem Auge zu erkennen: Es handelt sich um meist weiße oder rot-bräunliche, stecknadelkopfgroße und knotige Hautwucherungen, wie die "Apotheken Umschau" erklärt.

Papilloma-Viren: Wer sich mit den Erregern ansteckt, sollte einen Arzt aufsuchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/xrender)Papilloma-Viren: Wer sich mit den Erregern ansteckt, sollte einen Arzt aufsuchen. (Quelle: xrender/Thinkstock by Getty-Images)

Feigwarzen erkennen: Diagnose durch einen Arzt

Im frühen Stadium macht der Arzt die Genitalwarzen durch eine Essigsäureprobe sichtbar. Er trägt verdünnte Essigsäure auf die verdächtigen Stellen auf und wartet ein bis zwei Minuten. Werden die Stellen weiß, handelt es sich um Feigwarzen.

Um zu ermitteln, ob nicht nur Warzen im Genitalbereich, sondern auch am Muttermund vorhanden sind, müssen Patientinnen gynäkologisch untersucht werden.

Wie werden Feigwarzen behandelt?

Nach dem Besuch beim Arzt, wird dieser Ihnen die für Sie richtige Methode zur Behandlung mit auf den Weg geben. Es gibt verschiedene Mittel und Wege:

  • Cremes
  • Gele
  • chirurgische Entfernung
  • Kälte- und Kryotherapie
  • Trichloressigsäure
  • Elektrokauterisation
  • Laser-Therapie

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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