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Gonorrhoe: Therapie der Geschlechtskrankheit

Behandlung  

Gonorrhoe: Therapie der Geschlechtskrankheit

30.09.2014, 13:53 Uhr | hm (CF)

Die Gonorrhoe-Therapie erfolgt mithilfe von Antibiotika. Eine frühe Behandlung der sexuell übertragbaren Infektionskrankheit ist ratsam, um Komplikationen zu verhindern. Wie Tripper, so die umgangssprachliche Bezeichnung für Gonorrhoe, genau therapiert wird, erfahren Sie im Folgenden.

Gonokokken mit Antibiotika bekämpfen

Der Tripper wird durch Bakterien verursacht, sogenannte Gonokokken. Eine Gonorrhoe-Therapie zielt darauf ab, jene Gonokokken im Körper abzutöten. Die Behandlung erfolgt dabei mittels Antibiotika. Da der Erreger in der Vergangenheit Resistenzen gegen bestimmte Wirkstoffe entwickelt hat, müssen die Antibiotika stets modernisiert werden, um wirksam zu bleiben.

Zu den modernen Arzneien gehören beispielsweise Cephalosporine der dritten Generation. Betroffenen wird das Medikament als Tablette verabreicht oder in den Muskel gespritzt. Haben die Gonokokken bereits Komplikationen verursacht – dazu gehört etwa eine Gebärmutter- oder eine Prostataentzündung – muss das Antibiotikum über mehrere Tage als Infusion in die Vene geleitet werden, wie das Onlineportal der "Apotheken Umschau" informiert. Ein Krankenhausaufenthalt ist hierfür unerlässlich.

Tripper: Nachuntersuchung nach einer Woche

Bis zur Nachuntersuchung, welche nach circa einer Woche erfolgt, sollten mit Tripper infizierte Personen auf Geschlechtsverkehr verzichten. Bei einer frühzeitigen Erkennung der Geschlechtskrankheit schlägt die Gonorrhoe-Therapie in der Regel gut an. Die Krankheit heilt dann folgenlos aus.

Gonorrhoe-Therapie auch für den Partner?

Sexualpartner von Gonorrhoe-Erkrankten sollten sich ebenfalls untersuchen lassen. Keine Symptome zu verspüren, ist keine Garantie für eine Nicht-Erkrankung, denn die Krankheit kann auch symptomlos verlaufen. Außerdem könnte es zum sogenannten Ping-Pong-Effekt kommen: Eine bereits ausgeheilte Infektion kann durch den ebenfalls infizierten Partner erneut übertragen werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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