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Hautkrebsforschung: Ausbreitung von Melanomen ist stoppbar


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Wissenschaftler stoppen Ausbreitung von Melanomen

Von afp
Aktualisiert am 24.08.2016Lesedauer: 1 Min.
Erstmals konnten Wissenschaftler die Ausbreitung von Melanomen stoppen - ein Durchbruch in der Krebsforschung.
Erstmals konnten Wissenschaftler die Ausbreitung von Melanomen stoppen - ein Durchbruch in der Krebsforschung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Es könnte sich als Meilenstein für die Hautkrebstherapie erweisen: Israelische und deutsche Krebsforscher haben aufgedeckt, wie sich Melanome, die aggressivste Form des Hautkrebses, auf andere Organe ausbreiten.

Forscher der Universität Tel Aviv und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg fanden heraus, dass maligne Melanome winzige Bläschen, sogenannte Vesikel, aussenden, um andere Organe auf den Empfang von Metastasen vorzubereiten.

Melanome könnten "leicht heilbar" werden

Zugleich fanden sie chemische Substanzen, die diesen Prozess unterbinden "und damit aussichtsreiche Elemente künftiger Medikamente werden können", hieß es in einer Mitteilung der Universität Tel Aviv. Das könne die Hautkrebs-Behandlung revolutionieren.

Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Cell Biology". "Wir hoffen, dass unsere Erkenntnisse helfen werden, Melanome zu einer leicht heilbaren Erkrankung zu machen", erklärte Carmit Levy, die Leiterin des Forscherteams in Tel Aviv.

"Wichtiger Schritt zum endgültigen Heilmittel"

Das Lebensbedrohliche an den Melanomen sei nämlich nicht der ursprüngliche Tumor, der auf der Haut sichtbar wird. "Die Gefahr geht von den Metastasen aus, welche die Tumorzellen zur Besiedlung lebenswichtiger Organe aussenden, wie Gehirn, Lungen oder Leber", erklärte Levy. Die nun veröffentlichte Studie sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum endgültigen Heilmittel".

Wenn bösartige Melanome bei einer Vorsorgeuntersuchung frühzeitig entdeckt werden, sind die Heilungschancen oft sehr gut. Hat die Streuung von Metastasen dagegen bereits begonnen, verläuft die Erkrankung meist tödlich. Weltweit steigt die Zahl von Neuerkrankungen mit malignen Melanomen, auch schwarzer Hautkrebs genannt, stark an.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Andrea Goesch
HeidelbergTel Aviv

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