• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Psychische Erkrankungen
  • So lindern Sie Zwangsst√∂rungen und Tics ‚Äď mit Entspannungs√ľbungen und Co.


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f√ľr einen TextUnion baut Vorsprung auf SPD ausSymbolbild f√ľr ein VideoIn diesen Regionen f√§llt StarkregenSymbolbild f√ľr einen TextBayern-Star kehrt zu Ex-Klub zur√ľckSymbolbild f√ľr ein VideoKleinflugzeug st√ľrzt in FlussSymbolbild f√ľr einen TextRad-Star zofft sich auf TwitterSymbolbild f√ľr einen TextLauterbach kontert GassenSymbolbild f√ľr einen TextHaaland vergisst Verm√∂gen in DortmundSymbolbild f√ľr einen TextDAZN wird teurer ‚Äď f√ľr alleSymbolbild f√ľr einen TextScheitert die E-Mobilit√§t an einem Rohstoff?Symbolbild f√ľr ein VideoOrang-Utan droht zu ertrinken Symbolbild f√ľr einen TextWichtige Autobahn vier Tage lang gesperrtSymbolbild f√ľr einen Watson TeaserBecker: Besuchs-Details durchgesickertSymbolbild f√ľr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

So lindern Sie Zwangsstörungen und Tics

Von dpa
Aktualisiert am 02.11.2018Lesedauer: 3 Min.
H√§nde unter dem Wasserhahn: H√§ndewaschen sch√ľtzt vor Keimen. Es kann aber auch zum Zwang werden. In dem Fall ist meist eine Therapie hilfreich.
H√§nde unter dem Wasserhahn: H√§ndewaschen sch√ľtzt vor Keimen. Es kann aber auch zum Zwang werden. In dem Fall ist meist eine Therapie hilfreich. (Quelle: Christin Klose/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Zig Mal am Tag die H√§nde waschen oder st√§ndig √ľbertrieben blinzeln m√ľssen: Zwangsst√∂rungen und Tics k√∂nnen einem Betroffenen schwer zu schaffen machen. Viele suchen sich erst sp√§t Hilfe. Dabei kann eine Therapie helfen, dem Zwang nicht nachzugeben.

Nahezu jeder kennt solche Momente: Ist die Haust√ľr wirklich fest zu? Habe ich den Herd ganz gewiss ausgeschaltet? Und fast jeder hat auch schon erlebt, dass einmal Nachsehen nicht ausreicht und man ein weiteres Mal die Lage checkt. Ein Anlass, sich Sorgen zu machen, ist das oft nicht.

Aber es gibt auch andere F√§lle: Betroffene versp√ľren einen enormen innerlichen Druck, sie k√∂nnen nicht anders, als 30 oder 40 Mal zu kontrollieren, ob das Fenster oder der K√ľhlschrank tats√§chlich verschlossen ist. Der Alltag ger√§t durch dieses fortlaufende Kontrollieren aus den Fugen. "Unter solchen Voraussetzungen liegt wahrscheinlich eine Zwangsst√∂rung vor", sagt der an der Universit√§t zu L√ľbeck t√§tige Neurologe Prof. Alexander M√ľnchau. Wobei es die unterschiedlichsten Zwangsst√∂rungen gibt.

Es gibt verschiedene Arten von Tics

Neben Kontrollzw√§ngen gibt es auch Waschzw√§nge. Dabei versp√ľren Betroffene Angst oder Ekel vor Schmutz, Bakterien, Viren oder K√∂rperfl√ľssigkeiten. "In der Folge werden die H√§nde, der K√∂rper und unter Umst√§nden auch die gesamte Wohnung st√§ndig gewaschen oder gereinigt", erl√§utert Wolf Hartmann, Gesch√§ftsf√ľhrer der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen.

"Auch Zwangsgedanken, die sich dem Betroffenen permanent gegen seinen Willen aufdr√§ngen und etwa aggressiver Art sind, k√∂nnen ein Problem sein", erkl√§rt Christian Schmidt-Kraepelin, Facharzt f√ľr Psychiatrie und Psychotherapie am LVR-Klinikum D√ľsseldorf.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Böses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Welche Faktoren tragen zu Zwangsstörungen bei?

Was genau Zwangsstörungen auslöst, ist noch nicht erforscht. Womöglich ist die Erkrankung erblich bedingt. Umweltfaktoren können ebenfalls dazu beitragen, dass Zwangsstörungen entstehen. "In einer Familie, in der Perfektionismus eine große Rolle spielt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eines der Mitglieder an einer Zwangsstörung erkranken könnte", sagt Hartmann.

Oft vergehen viele Jahre, bis Betroffene sich professionelle Hilfe suchen. Wurde eine Zwangsst√∂rung richtig erkannt, kann sie mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt werden. Dabei analysieren Therapeut und Patient gemeinsam, in welchen Momenten die Zwangshandlungen auftreten und was der Ausl√∂ser ist. Sp√§ter setzt sich der Patient Situationen aus, in denen er den Drang versp√ľrt, etwas Bestimmtes zu tun oder zu denken. Der Therapeut h√§lt ihn nun dazu an, dem Zwang nicht nachzugeben. So erlebt der Patient, dass die von ihm bef√ľrchteten negativen Folgen ausbleiben.

Wie viele Menschen haben vor√ľbergehende Tics?

Verwandt, aber etwas anderes als Zwangsst√∂rungen sind sogenannte Tics. Das sind pl√∂tzliche, Willk√ľrbewegungen sehr √§hnliche, jedoch √ľbertriebene und wiederholte Bewegungen (motorische Tics) oder Laut√§u√üerungen (vokale Tics). Sie treten unter Spannung auf und dienen keinem bestimmten Zweck. Laut Sch√§tzungen entwickeln bis zu 15 Prozent aller Grundsch√ľler vor√ľbergehend Tics.

In vielen F√§llen gehen diese Tics schnell wieder vorbei ‚Äď vor allem, wenn ihnen m√∂glichst wenig Beachtung geschenkt wird. Sind Eltern besorgt, k√∂nnen sie aber nat√ľrlich den Kinderarzt ansprechen, der gegebenenfalls an einen Spezialisten √ľberweist. Erst wenn der Tic chronisch wird ‚Äď also √ľber ein Jahr anh√§lt ‚Äď und der Betroffene selbst leidet, k√∂nnen Eltern, Kind und Arzt eine Therapie in Erw√§gung ziehen.

Entspannungs√ľbungen k√∂nnen Druck abbauen

Sowohl bei Zwangsst√∂rungen als auch bei Tics k√∂nnen neben einer Therapie auch Entspannungs√ľbungen helfen, etwa Yoga oder Autogenes Training. "H√§ufig versp√ľren Betroffene ein Vorgef√ľhl", erkl√§rt M√ľnchau. Um dem etwas entgegenzuhalten, kann es helfen, die Faust anzuspannen, sich zu besinnen und seine Energie in andere Bahnen zu lenken. "Auch eine Achtsamkeits√ľbung kann den sich aufbauenden Druck l√∂sen", erg√§nzt Hartmann.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Wiebke Posmyk
A
AnalthromboseAtheromAugenzuckenAffenpocken
















t-online - Nachrichten f√ľr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website