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Hüftarthrose: Tipps: Was Sie dagegen tun können


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Was Sie gegen Hüftarthrose tun können

Von dpa
Aktualisiert am 31.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Hüftarthrose: Für Betroffene sind Radfahren und andere gelenkschonende Sportarten ideal.
Hüftarthrose: Für Betroffene sind Radfahren und andere gelenkschonende Sportarten ideal. (Quelle: Christin Klose/dpa)
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Der Knorpel wird dünner und irgendwann schmerzt es im Gelenk. Bei einer Hüftarthrose ist es wichtig, diese Diagnose nicht einfach nur hinzunehmen. Man kann einiges gegen die Beschwerden tun.

Zwickt die Hüfte immer wieder beim Treppensteigen oder beim Übereinanderschlagen der Beine, kann das ein Anzeichen für Hüftarthrose sein. Sie beginnt oft schleichend über Monate und Jahre.


Lebensmittel für starke Knochen

Greifen Sie bei Mineralwasser zu Sorten mit einem Kalziumgehalt von mehr als 150 Milligramm pro Liter. So decken Sie mit anderthalb Litern etwa ein Viertel Ihres Tagesbedarfs.
Dunkelgrüne Gemüsesorten sind nicht nur reich an Kalzium, sondern liefern auch viel Vitamin K. Das Vitamin unterstützt die Kalziumeinlagerung in die Knochen. Als bestes Knochengemüse gilt der Grünkohl mit mehr als 200 mg Kalzium pro 100 Gramm.
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Anfangs schmerze das Gelenk meist nur bei Belastung oder nach anstrengenden Tagen, sagt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) .

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Hüftarthrose-Verdacht abklären

Es ist möglich, dass die Schmerzen zur Innenseite des Oberschenkels oder sogar bis ins Knie ausstrahlen. Wenn man länger geruht hat, kann sich das Gelenk auch für einige Minuten steif anfühlen, zum Beispiel morgens nach dem Aufwachen.

Wichtig ist, einen Hüftarthrose-Verdacht möglichst rasch abzuklären, um im Zweifel frühzeitig gegensteuern zu können. Das beugt weiterem Knorpelverschleiß vor.

Bewegung und bequeme Schuhe

Empfehlenswert sind gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen. Solche Bewegung kann die Gelenkfunktion verbessern. Wer stark übergewichtig ist, sollte versuchen, abzunehmen.

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Außerdem helfen gut dämpfende, bequem sitzende Schuhe ohne Absatz. Auch Physiotherapie kann nach Angaben des Portals helfen, ebenso wie entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).

Verschiedene operative Eingriffe – von Arthroskopie, über die Korrektur von Fehlstellungen bis hin zu einem Gelenkersatz – können je nach Fortschreiten der Arthrose sinnvoll sein.

Skepsis bei Wundertherapien

Die Expertinnen und Experten betonen: Heilbar sei eine Arthrose zwar nicht. Aber es gebe vieles, was man für die Gelenke und gegen die Beschwerden tun könne.

Gleichzeitig warnen sie: Es würden viele Therapien ohne Nutzen angeboten mit teils unrealistischen Versprechen. Gesunde Skepsis ist angebracht: "Denn eine Wunderwaffe gegen Arthrose gibt es nicht."

Verschiedene Risikofaktoren

Laut dem Institut sind von einer Hüftarthrose vermehrt Menschen ab 45 Jahren betroffen. Risikofaktoren dafür sind unter anderem familiäre Veranlagung, starkes Übergewicht und angeborene Fehlstellungen.

Auch schwere körperliche Arbeit sowie Dauerbelastungen durch intensives Training in Sportarten wie Handball oder Fußball, bei denen es zu starken Stoßbelastungen kommt, zählen dazu.

Eine fortschreitende Hüftarthrose kann für Probleme im Beruf und Haushalt, bei Freizeitaktivitäten und sogar im Sozialleben sorgen. Dem Institut zufolge seien die Folgen für den Alltag oft die größte Belastung dieser Erkrankung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Ann-Kathrin Landzettel
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