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Das steckt hinter dem Impfstoff von Novavax

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 21.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Corona-Impfung: NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen ein sogenannter Totimpfstoff.
Corona-Impfung: NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen ein sogenannter Totimpfstoff. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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In Deutschland wird bisher mit vier Corona-Impfstoffen gearbeitet. Jetzt kommt ein weiteres Vakzin des US-Herstellers Novavax hinzu. Dieser scheint vor allem für Impfskeptiker attraktiv.

Das Wichtigste im Überblick


Der Impfstoffkandidat des US-Herstellers Novavax bietet nach Unternehmensangaben einen hohen Schutz vor Covid-19. Das teilte Novavax bereits im November 2021 mit. Kürzlich wurde auch die Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen bestätigt. Ab heute wird der Impfstoff auch in Deutschland verwendet.


Corona: Auf diese Impfreaktionen sollten Sie sich einstellen

Wie bei jeder anderen Impfung auch kann es nach der Verabreichung der Corona-Impfstoffe zu Impfreaktionen und anderen Nebenwirkungen kommen. Von diesen Beschwerden berichten Betroffene am häufigsten.
Die häufigste Impfreaktion sind Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle – auch als "Covid-Arm" bekannt.
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Nach einem Zulassungsantrag bei der WHO Anfang November hatte das Pharmaunternehmen Mitte November auch die Zulassung in der EU und damit bei der Europäischen Arzneimittelagentur (Ema) beantragt. Ende Dezember hat die Zulassungsbehörde grünes Licht gegeben, Anfang Februar auch die Ständige Impfkommission.

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Wie funktioniert der Impfstoff und wie gut schützt er wirklich? t-online gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie funktioniert das Vakzin von Novavax?

NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff wie die Präparate von Biontech und Moderna noch ein Vektor-Impfstoff wie die Mittel von Astrazeneca oder Johnson & Johnson: Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 bestehen, und funktioniert somit als sogenannter Proteinimpfstoff.

Novavax reproduziert dieses Spike-Protein massenhaft in Insektenzellen. Das menschliche Immunsystem bildet dann nach der Impfung Antikörper gegen das Spike-Protein und kann dadurch eine Covid-19-Erkrankung abwehren.

Wie gut schützt Novavax vor dem Coronavirus?

In einer Studie mit rund 30.000 Teilnehmern in den USA und Mexiko zeigte das Vakzin eine Wirksamkeit von mehr als 93 Prozent gegen die vorherrschenden Virusvarianten, wie Novavax mitteilte. Der Impfstoff schützte Studienteilnehmer, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf hatten, demnach zu 91 Prozent und zeigte eine Wirksamkeit von 100 Prozent bei der Vorbeugung mittelschwerer und schwerer Covid-19-Fälle. Gegen Varianten, die Novavax nicht identifizieren konnte, sei er zu etwa 70 Prozent wirksam gewesen, sagte Gregory Glenn, Chef für Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Insgesamt liege die Wirksamkeit bei 90,4 Prozent.

Klinische Daten aus einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit 15.000 Teilnehmern in Großbritannien zeigen ebenfalls eine Wirksamkeit von 96,4 Prozent gegen den ursprünglichen Virusstamm, 86,3 Prozent gegen die Alpha-Variante (B.1.1.7) und 89,7 Prozent Wirksamkeit insgesamt. In beiden Studien wies das Vakzin ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil auf.

In einer neuen Studie mit Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren zeigte Novavax eine 80-prozentige Wirksamkeit nach der Gabe von zwei Dosen. Die Ergebnisse stammten aus der Zeit, als die Delta-Variante in den USA dominant gewesen sei, teilt der Vakzin-Hersteller mit. Die Tests hätten zwischen Mai und September stattgefunden.

Allerdings beziehen sich die Ergebnisse hauptsächlich auf die Alpha-Variante, die in Deutschland so gut wie vollständig von Delta verdrängt wurde. Mittlerweile dominiert auch hierzulande die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen. "Auch dieser Impfstoff wird an Omikron angepasst werden müssen", schrieb Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, bereits im Dezember mit Blick auf das Novavax-Mittel auf Twitter.

Corona-Impfstoffdosen von Novavax: Das Vakzin soll besonders wirksam sein.
Corona-Impfstoffdosen von Novavax: Das Vakzin soll besonders wirksam sein. (Quelle: Martin Wagner/imago-images-bilder)

Gibt es bei dem Impfstoff von Novavax Nebenwirkungen?

Generell sei die Impfung gut vertragen worden, hieß es von dem Unternehmen. Teilnehmer berichteten demnach über zeitweilige Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen. An der Studie hatten 29.960 Menschen ab 18 Jahren in den USA und Mexiko teilgenommen.

Wie wird der Impfstoff verabreicht?

Der Covid-19-Impfstoff von Novavax wird in zwei Impfdosen verabreicht, die im Abstand von 21 Tagen gespritzt werden.

Wann wird der Wirkstoff von Novavax auch in Deutschland verimpft?

Bereits im Dezember hat die Ema über die Zulassung des Vakzins von Novavax beraten und ihn schließlich zugelassen. Bis Ende 2021 könnten rund 150 Millionen Dosen des Impfstoffes hergestellt werden, teilte Novavax mit.

Ab 21. Februar werden die ersten 1,75 Millionen Dosen nach Deutschland geliefert. Ab diesem Tag können die Impfungen starten.

Was ist das Besondere an dem Vakzin von Novavax?

Das Novavax-Vakzin könnte eine wichtige Rolle im Covax-Programm spielen, das auch ärmeren Ländern einen Zugang zu Impfstoffen garantieren soll. Der Impfstoff lässt sich bei Kühlschranktemperatur lagern, was die Logistik erleichtert.

Zudem forscht Novavax an einer Kombination aus Grippe- und Corona-Impfstoffen, sodass es möglich werden könnte, künftig mit einer Impfung immun gegen beide Erkrankungen zu werden. Der Novavax-Chef für Forschung und Entwicklung, Gregory Glenn, erklärte der "Pharmazeutischen Zeitung", in der Corona-Pandemie seien zwar die saisonalen Grippeerkrankungen weltweit stark zurückgegangen.

Influenza stelle aber nach wie vor eine große Gesundheitsgefahr dar. Der Doppelimpfstoff könne deswegen ein "wichtiges künftiges Instrument im langfristigen Kampf" gegen die beiden respiratorischen Viren werden. Tierversuche an Hamstern und Frettchen hätten "positive Ergebnisse erbracht", berichtet das "Ärzteblatt".

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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