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Wann ist der richtige Zeitpunkt fĂŒr die Booster-Impfung?

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 17.11.2021Lesedauer: 4 Min.
Impfpass mit drei eingetragenen Corona-Impfungen: Viele sind unsicher, wo die Booster-Impfung eingetragen werden kann.
Impfpass mit drei eingetragenen Corona-Impfungen: Viele sind unsicher, wo die Booster-Impfung eingetragen werden kann. (Quelle: Christian Ohde/imago-images-bilder)
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Wenn der Impfschutz vor Covid-19 nachlÀsst, wird in vielen FÀllen eine Booster-Impfung empfohlen. Doch dazu sind viele Fragen offen: Jens Spahn und die Stiko Àndern jetzt wohl einige Empfehlungen.

Das Wichtigste im Überblick


Mittlerweile haben in Deutschland rund vier Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Mit Blick auf mehr als 55 Millionen vollstÀndig Geimpfte erscheint das allerdings noch recht wenig. Das könnte auch mit den vielen Unklarheiten rund um die sogenannte Booster-Impfung zusammenhÀngen.


Booster-Impfung: FĂŒr wen sie besonders wichtig ist

Senior: Über 80-JĂ€hrige sollten sich den dritten Piks abholen, weil bei ihnen die Immunantwort nach der Impfung oft nicht so stark ausfĂ€llt. Zudem zĂ€hlen sie generell zu den Risikogruppen fĂŒr einen schweren Verlauf von Covid-19. (Symbolbild)
Tabletteneinnahme: Bestimmte Medikamente wie Immunsuppressiva fĂŒhren zu einer ImmunschwĂ€che. Diese wiederum kann die Wirkung der Corona-Impfung beeintrĂ€chtigen. Allen Personen mit ImmunschwĂ€che wird deshalb eine Booster-Impfung empfohlen. (Symbolbild)
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Welcher Impfstoff muss fĂŒr die dritte (oder im Fall von Johnson & Johnson zweite) Impfung verwendet werden? Wann erlischt der Impfstatus und Sie können beispielsweise nicht mehr ohne Test ins Restaurant gehen? Wie kann der Impfstatus mit einer Booster-Impfung wiederhergestellt werden? t-online klĂ€rt wichtige Fragen im Überblick.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt fĂŒr die Booster-Impfung?

GrundsĂ€tzlich sollte die Auffrischungsimpfung etwa sechs Monate nach der zweiten Impfung durchgefĂŒhrt werden. Vorrang haben zunĂ€chst Ă€ltere Menschen, medizinisches Personal oder andere vulnerable Gruppen.

Ausnahmen gelten fĂŒr diejenigen, die mit Johnson & Johnson geimpft wurden. Sie sollten die Booster-Impfung bereits vier Wochen nach der ersten Impfung erhalten. FĂŒr Astrazeneca-Geimpfte hingegen gilt auch die Frist von sechs Monaten.

Diese Fristen sollten eingehalten und vor allem nicht verkĂŒrzt werden. Nach nur drei oder vier Monaten haben die meisten Menschen noch einen ausreichenden Schutz vor dem Coronavirus.


Allerdings hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn jetzt deutlich gemacht, dass alle Menschen ab 18 Jahren in Deutschland auch schon vor Ablauf der Frist von sechs Monaten eine Booster-Impfung bekommen könnten. Das berichtet der Tagesspiegel und zitiert Spahn aus einem Schreiben: "Der gemĂ€ĂŸ Zulassung vorgesehene Abstand von sechs Monaten zur vollstĂ€ndigen Immunisierung bei Personen ab 18 Jahren ist als zeitliche Richtschnur zu verstehen, der natĂŒrlich nicht tagesgenau einzuhalten ist." So könnten alle "zeitnah und auch vor Ablauf der sechs Monate im eigenen Ermessen" geimpft werden.

Welcher Impfstoff sollte fĂŒr die Auffrischungsimpfung verwendet werden?

GrundsĂ€tzlich werden fĂŒr alle Auffrischungsimpfungen in Deutschland nur noch die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna verwendet. Sie haben eine hohe Schutzwirkung und sind außerdem ausreichend verfĂŒgbar, erklĂ€rt das Gesundheitsministerium. Die Stiko empfiehlt zudem sowohl fĂŒr die Grundimmunisierung als auch fĂŒr die Booster-Impfung von Unter-30-JĂ€hrigen nur noch den Impfstoff von Biontech/Pfizer.

Zudem wirken die sogenannten Kreuzimpfungen besonders gut gegen das Coronavirus: Wer also bei der ersten Impfserie mit einem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson oder Astrazeneca geimpft wurde, soll durch die Booster-Impfung noch besser geschĂŒtzt werden.

Wer bei der ersten und zweiten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff geimpft wurde, sollte darauf achten, fĂŒr die Booster-Impfung wieder den gleichen Impfstoff zu nehmen, das rĂ€t zumindest das Bundesgesundheitsministerium. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rĂ€t auf Twitter hingegen zum Wechsel der Impfstoffe, um einen bestmöglichen Schutz zu erlangen.

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Lauterbach zitiert dabei eine Studie, die zeigt, dass eine Kombination aus Biontech bei der ersten und zweiten und Moderna bei der dritten Impfung besonders gut wirkt. Ähnlich gut soll auch die umgekehrte Kombination aus Moderna und Biontech wirken. Wer zuerst mit Johnson & Johnson geimpft wurde, erfĂ€hrt demnach die beste Wirkung, wenn er fĂŒr die Booster-Impfung das Vakzin von Moderna wĂ€hlt.

Wann lÀuft der Impfstatus im Impfpass oder der Corona-App ab?

Das digitale Impfzertifikat lÀuft unabhÀngig vom tatsÀchlichen Impfschutz nach einer technisch festgelegten Frist von zwölf Monaten ab. Diese Frist richtet sich nicht nach dem Zeitpunkt der Impfung selbst, sondern nach dem Zeitpunkt, an dem das Zertifikat ausgestellt wurde.

Die ersten Impfzertifikate laufen Ende des zweiten Quartals 2022 aus, also etwa ein Jahr nach Erreichen des vollstÀndigen Impfschutzes. Bis dahin soll es eine einheitliche europÀische Lösung geben, sodass der digitale Impfnachweis auch nach Ablauf der Frist weiter genutzt werden kann.

Kann der Impfstatus ĂŒber die Booster-Impfung verlĂ€ngert werden?

Jein, Auffrischungsimpfungen können zwar beispielsweise im digitalen Impfnachweis angezeigt werden. Auch im Papier-Impfpass wird die dritte Impfung eingetragen. Die Dokumentation lÀuft genauso ab wie bei der Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung nach einer Genesung.

Allerdings bleibt die GĂŒltigkeitsdauer des europĂ€ischen Impfzertifikats von der Booster-Impfung bisher unberĂŒhrt. Je nach beobachteter Wirkungsdauer der Impfstoffe soll der Zeitraum von bisher zwölf Monaten angepasst werden, möglicherweise wird der Impfstatus dann regelmĂ€ĂŸig durch Booster-Impfungen erneuert.

Wer bekommt eine Booster-Impfung?

GrundsĂ€tzlich kann sich jeder, dessen zweite Corona-Impfung sechs Monate oder lĂ€nger zurĂŒckliegt, ein drittes Mal impfen lassen, und muss nicht dafĂŒr bezahlen. FĂŒr bestimmte Personengruppen wird die Booster-Impfung jedoch besonders empfohlen, beispielsweise fĂŒr ImmungeschwĂ€chte oder Ă€ltere Personen.

Die StĂ€ndige Impfkommission (Stiko) spricht sich fĂŒr Corona-Auffrischimpfungen fĂŒr alle Menschen ab 18 Jahren aus. Das teilte das Gremium am Donnerstag in Berlin mit. Ein entsprechender Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und BundeslĂ€nder gegangen, daher seien Änderungen noch möglich. Es handelt sich noch nicht um eine finale Stiko-Empfehlung.

Sind die Impfstoffe fĂŒr die dritte Impfung an die neuen Corona-Varianten angepasst?

Nein, bisher gab es noch keine Anpassung der Impfstoffe an die kursierenden Varianten. Die Untersuchungen dazu dauern noch an und "neue" oder verĂ€nderte Impfstoffe sind noch nicht verfĂŒgbar.

Allerdings zeigen verschiedene Studien, dass die aktuellen mRNA-Impfstoffe durch die Delta-Variante zwar in ihrer Schutzwirkung leicht abgeschwĂ€cht wurden, aber weiterhin gut schĂŒtzen. Vor allem in Bezug auf einen schweren Verlauf zeigte sich demnach kein Wirksamkeitsverlust durch die Delta-Variante.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
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