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Corona-Impfungen: EU-Behörde untersucht zwei Symptome genauer


Experten untersuchen zwei Symptome genauer

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 22.02.2022Lesedauer: 2 Min.
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Impfung gegen Covid-19: Vermehrt melden Frauen Unregelmäßigkeiten bei der Periode.
Impfung gegen Covid-19: Vermehrt melden Frauen Unregelmäßigkeiten bei der Periode. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Nach mehr als einem Jahr Corona-Impfungen gibt es mittlerweile zahlreiche Berichte zu möglichen Nebenwirkungen der Vakzine. Aktuell werden Verdachtsfälle geprüft, bei denen Frauen betroffen sind.

Studien haben es bereits nahegelegt: Der Piks gegen das Coronavirus scheint in manchen Fällen den weiblichen Zyklus zu beeinträchtigen. US-Forscher hatten in einer Studie herausgefunden, dass die Corona-Impfung bei Frauen die Periode leicht verzögern kann. Demnach setzte bei geimpften Frauen die Blutung etwa einen Tag später ein als bei ungeimpften Frauen. Den Forschern zufolge sind diese Auswirkungen der Impfung jedoch gering und voraussichtlich nur vorübergehend.


Corona: Auf diese Impfreaktionen sollten Sie sich einstellen

Wie bei jeder anderen Impfung auch kann es nach der Verabreichung der Corona-Impfstoffe zu Impfreaktionen und anderen Nebenwirkungen kommen. Von diesen Beschwerden berichten Betroffene am häufigsten.
Die häufigste Impfreaktion sind Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle – auch als "Covid-Arm" bekannt.
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Auch die Europäische Arzneimittelbehörde (Ema) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatten Meldungen zu Zyklusstörungen in Zusammenhang mit Covid-19-Impfstoffen untersucht. Sie kamen im Sommer August 2021 zu dem Ergebnis, dass es nicht hinreichend Daten gebe, um einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfung und Zyklusstörungen zu belegen.

Ema prüft erneut Berichte über Menstruationsprobleme nach Impfungen

Doch nun mehren sich Berichte, dass Frauen vermehrt auch starke Blutungen (in Lebensqualität einschränkendem Ausmaß) und Amenorrhoe nach Covid-19-Impfungen melden. Handelt es sich dabei tatsächlich um Impfreaktionen?

Wenn die Regelblutung ganz ausbleibt, sprechen Mediziner von einer Amenorrhoe. Dieser Zustand ist unbedenklich, wenn eine Frau schwanger ist, stillt oder sich nach den Wechseljahren befindet. Ist dies nicht der Fall, kann eine Amenorrhoe auf bestimmte Erkrankungen hindeuten.

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat eine genauere Untersuchung zu diesen zwei Symptomen eingeleitet. Untersucht werden die Daten zu den mRNA-Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer, teilte die Behörde mit.

Es sei nicht klar, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfung und den Problemen gebe. Menstruationsstörungen seien generell häufig und träten auch in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen oder etwa Stress auf, betont die Ema in einer aktuellen Mitteilung.

Man bewerte dazu verfügbare Daten und Informationen, wie etwa Berichte von Patienten und Medizinern, klinische Studien und Fachliteratur. Es gebe zudem auch keine Hinweise darauf, dass Covid-19-Impfstoffe die Fruchtbarkeit beeinflussen.

Impfung beeinflusst nicht die Fruchtbarkeit

Das Gerücht, eine Corona-Impfung könne unfruchtbar machen, hält sich schon länger hartnäckig. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist diese Annahme "falsch". Das RKI zählt mehrere Punkte auf, die dies untermauern: In den nicht klinischen Studien vor Zulassung der Impfstoffe habe es keine Hinweise auf das Auftreten von Unfruchtbarkeit nach der Impfung gegeben.

Auch nach mehr als einem Jahr Corona-Impfungen in Deutschland seien keine Auswirkungen auf die weibliche Fruchtbarkeit festgestellt worden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Ema: "Meeting highlights from the Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC)", 11. Februar 2022
  • Pharmazeutische Zeitung
  • Robert Koch-Institut (RKI)
  • Nachrichtenagentur Reuters
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Von Laura Stresing, Cem Özer, Sandra Simonsen
COVID-19Coronavirus
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