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Stockbrot: Rezepte und Tipps für den Lagerfeuer-Klassiker

Mit oder ohne Hefe  

Stockbrot-Rezept: Original und Alternativen fürs Lagerfeuer

09.05.2019, 13:36 Uhr | sikoe, t-online.de

Stockbrot: Rezepte und Tipps für den Lagerfeuer-Klassiker. Stockbrot: Mit verschiedenen Rezepten gelingt der Lagerfeuer-Hit. (Quelle: Getty Images/FooTToo)

Stockbrot: Mit verschiedenen Rezepten gelingt der Lagerfeuer-Hit. (Quelle: FooTToo/Getty Images)

Egal ob auf einem Kindergeburtstag, zum Grillen oder für den stimmungsvollen Ausklang einer Gartenparty: Stockbrot am Lagerfeuer kommt bei allen gut an.

Stockbrot schmeckt Groß und Klein. Und dabei ist die Zubereitung ganz einfach. Wir erklären, wie Sie Stockbrotteig zubereiten, was Sie für das Grundrezept benötigen und geben Tipps für Varianten, die noch mehr Genuss bringen.

Stockbrot Grundrezept

Beim Stockbrot – in manchen Regionen auch Knüppelkuchen genannt – wickelt man den Teig um einen Stock und backt ihn über der Glut eines offenen Feuers. Sollten Sie in nächster Zeit keine Gelegenheit haben, ein echtes Lagerfeuer zu machen, können Sie auch auf ein Feuer im Holzkohlegrill im eigenen Garten ausweichen. Wenn Familie und Freunde sich darum versammeln, ist die Stimmung bestimmt genauso gesellig.

Das Grundrezept für Stockbrot ist kinderleicht und kann schnell zubereitet werden: Beliebt ist ein klassischer Hefeteig, für den Sie für zehn Personen folgende Zutaten benötigen:

  • 500 g Mehl
  • 1 Hefewürfel
  • 1 Tasse Milch
  • 100 ml Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

So bereiten Sie den Stockbrotteig zu

Das Mehl geben Sie zusammen mit dem Salz in eine Rührschüssel. Erwärmen Sie die Milch, bis sie lauwarm ist, nehmen Sie sie dann von der Kochplatte und fügen Sie den zerbröselten Hefewürfel, das Öl und den Zucker dazu. Damit sich die Hefe vollkommen auflöst, verrühren Sie die Mischung gut und geben Sie anschließend zum Mehl in die Rührschüssel. Das alles wird nun – am besten von Hand – zu einem glatten Teig geknetet.

Mit einem feuchten Tuch abgedeckt sollten Sie den Teig an einem warmen Ort ungefähr eine halbe Stunde ruhen lassen, bis er etwa auf das doppelte Volumen aufgegangen ist. Nun können Sie den Teig noch einmal auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.

Diese Varianten werden Ihnen schmecken

Damit etwas Abwechslung in Ihren Lagerfeuer-Abend kommt, probieren Sie das klassische Stockbrot doch einmal in verschiedenen Varianten aus. Teilen Sie dafür den hergestellten Teig in mehrere Portionen und fügen Sie jeweils weitere Zutaten dazu.

Für einen besonders würzigen und italienisch inspirierten Geschmack sorgen frische, gehackte Kräuter wie zum Beispiel Thymian, Oregano oder Rosmarin. Ganz Mutige versuchen es auch einmal mit einer Prise Lavendel.

Wenn Sie gerne scharf essen, mengen Sie unter den Stockbrotteig zerkleinerte oder getrocknete Chilischoten. Klein gehackte Speckwürfel sorgen für ein besonders intensives und rauchiges Aroma.

Stockbrot ohne Hefe: So geht's

Wenn Sie auf Hefe als Zutat verzichten möchten, können Sie alternativ auch einen Quark-Öl-Teig als Basis herstellen. Hierfür benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 150 g Speisequark
  • 300 g Mehl
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Öl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Vermischen Sie alle Zutaten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen können Sie dann – ebenso wie den klassischen Grundteig mit Hefe – nach Belieben verfeinern.

Süßes Stockbrot: Ideal für Naschkatzen

Sie können den Stockbrotteig selbstverständlich auch als süße Variante anbieten. Dafür stellen Sie den Hefeteig aus folgenden Zutaten her:

  • 500 g Mehl
  • 1 Hefewürfel
  • 1 Tasse Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 80 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei

Besonders gut schmeckt es, wenn Sie abwechselnd süßen Stockbrotteig und Marshmallows aufspießen.

Ob Kindergeburtstag oder Familienfeier: Stockbrot macht allen Spaß und schmeckt immer. (Quelle: imago images)Ob Kindergeburtstag oder Familienfeier: Stockbrot macht allen Spaß und schmeckt immer. (Quelle: imago images)

Richtig wickeln: Welche Zweige eignen sich für Stockbrot?

Wenn Sie die Stöcke für Ihr Stockbrot auswählen, achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich die Äste von nicht giftigen Bäumen verwenden. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Haselnusszweige. Entfernen Sie die Rinde und spitzen Sie ein Ende des Zweigs mit einem scharfen Messer etwas an. 


Anschließend wickeln Sie den Stockbrotteig spiralförmig um die Astspitze, oder Sie formen kleine Kugeln, die Sie einfach aufspießen. Jetzt können Sie das Stockbrot über die Glut eines Lagerfeuers oder einfach über einen Holzkohlegrill halten. Drehen Sie den Spieß regelmäßig, damit das Brot von allen Seiten genügend Hitze zum Garen erhält. Ist das Stockbrot von allen Seiten leicht gebräunt, können Sie es essen.

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