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Sanddorn: Roh essen oder lieber als Saft genießen?

Beeren  

Kann man Sanddorn roh essen?

17.02.2015, 15:54 Uhr | dd (hp)

Die Beeren des Sanddornstrauches sind nicht giftig. Insofern ist die Frage, ob man sie roh essen kann, mit "ja" zu beantworten. Wer allerdings einzelne reife Beeren probiert hat, wird Saft, Likör oder Marmelade bevorzugen. Die Sanddornfrüchte sind nämlich sehr sauer.

Der Sanddorn und seine Beeren

Als Sanddorn bezeichnet man landläufig die leuchtenden Beeren des Sanddornstrauches. Diesen Strauch mit den markanten silbrig-glänzenden Blättern finden Sie nicht nur an Nord- und Ostsee, sondern auch kultiviert in Gärten oder Parks. Die Früchte reifen im Spätsommer, ernten können Sie die orangefarbenen Beeren von September bis Oktober, auf jeden Fall vor den ersten Frösten. Die Sanddornbeeren enthalten einen kleinen Stein. Sie sind nicht giftig, Sie können die Früchte also roh probieren und essen. Allerdings empfinden Genießer die Früchte als sehr sauer. Dies liegt am überaus hohen Gehalt an Vitamin C.

Roher Saft aus Sanddornfrüchten

Um in den Genuss des gesunden Vitamins zu gelangen, können Sie Sanddornbeeren roh zu Saft pressen. Verlesen Sie Ihr Sammelgut gründlich und waschen Sie die Beeren gut ab. Zerkleinern Sie die Beeren und pressen Sie sie ab, beispielsweise mit einer Hand- oder Hobbypresse. Oder Sie geben die zerkleinerten Beeren in ein Sieb und fördern die Saftbildung durch vorsichtiges Stampfen. Bevor Sie den rohen Saft genießen, süßen Sie ihn mit (konzentriertem) Zuckerwasser oder flüssigem Zuckerersatz (Stevia). Auch Honig oder anderer Sirup (Ahorn) sind, je nach Vorliebe, geeignet.

Likör aus rohen Beeren

Es gibt eine weitere genussvolle Zubereitungsart für Sanddorn, Sie müssen die Beeren nicht roh essen. Stellen Sie einen leichten Likör her, der wie die Beeren aromatisch schmeckt und golden im Glas glänzt. Zerstampfen Sie für den Likör 250 Gramm gereinigte und gewaschene Sanddornbeeren leicht. Füllen Sie die Früchte in eine gut verschließbare Flasche, geben Sie 300 Gramm hellen Kandiszucker sowie 1 Flasche Doppelkorn (oder Wodka) dazu. Lassen Sie den Aufgesetzten vier Wochen an einem hellen Ort stehen. Schütteln Sie den Inhalt gelegentlich. Filtern Sie den Likör und füllen Sie ihn in eine durchsichtige, dekorative Flasche. Im Laufe der Zeit geben die angequetschten Beeren nicht nur Aroma, sondern auch Farbe an den Alkohol ab. Der Zucker löst sich vollständig auf.  

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