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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

So gesund ist der Granatapfel wirklich

Von t-online, sah

Aktualisiert am 26.01.2022Lesedauer: 4 Min.
Granatapfel: Die Frucht soll ein Heilmittel gegen viele Erkrankungen sein.
Granatapfel: Die Frucht soll ein Heilmittel gegen viele Erkrankungen sein. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Von Beschwerden in den Wechseljahren bis hin zu Prostatakrebs: GranatÀpfel sollen ein Heilmittel gegen viele Krankheiten sein. Doch stimmt das wirklich?

Das Wichtigste im Überblick


  • Gesunde Inhaltsstoffe: Das steckt im Granatapfel
  • Wie gesund ist die Frucht wirklich?
  • Granatapfel: Herkunft
  • So schneidet und öffnet man einen Granatapfel
  • Granatapfel zubereiten
  • Granatapfel richtig lagern
  • Rezept: Sektmousse mit Granatapfelkernen

GranatĂ€pfel haben den Ruf eines Superfoods: Die Frucht soll viele gesundheitliche Vorteile haben. Was viele nicht wissen: Die Punica granatum, so der wissenschaftliche Name, ist zwar schon seit Jahrtausenden fĂŒr ihre HeilkrĂ€fte bekannt, verlĂ€ssliche Studienergebnisse sind aber noch rar.


Granatapfel öffnen, schneiden und entkernen: So geht's

Den Granatapfel auf ein KĂŒchenbrett legen und mit der HandflĂ€che hin- und herrollen, dabei die Schale leicht eindrĂŒcken.
Ein SĂ€gemesser vorsichtig ansetzen und den Granatapfel ein paar Millimeter rundherum einschneiden.
+6

Gesunde Inhaltsstoffe: Das steckt im Granatapfel

GranatÀpfel sind voller sekundÀrer Pflanzenstoffe, besonders viel Polyphenol ist in der Frucht zu finden. Solche sekundÀren Pflanzenstoffe haben selbst keinen NÀhrwert im herkömmlichen Sinne, können aber viele gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweisen. Polyphenol etwa hat eine stark antioxidative Wirkung und hilft damit gegen die sogenannten freien Radikalen.

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In GranatapfelstĂŒcken stecken zudem die Substanzen Quercetin, Rutin und Anthocyan sowie EllagsĂ€ure und PunicinsĂ€ure. Auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe sind in der Frucht enthalten. Nennenswert sind die Vitamine K, C und B6 sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. DarĂŒber hinaus kommen in der Frucht die Spurenelemente Jod, Zink, Kupfer und Mangan vor.

NĂ€hrstoffe pro 100 g Granatapfel
Kalorien 74
Kohlenhydrate 16 g
Eiweiß 0,7 g
Ballaststoffe 2 g
Fett 0,6 g

Wie gesund ist die Frucht wirklich?

Behauptungen, dass GranatĂ€pfel eine Wunderwaffe gegen allerlei Krankheiten sind, sollten Sie aber kritisch sehen. Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Beschwerden in den Wechseljahren und Prostatakrebs sollen mit den Wirkstoffen des Granatapfels geheilt werden können. Obwohl einige Untersuchungen eine mögliche positive Wirkung der Frucht auf diese Beschwerden aufzeigen, stehen groß angelegte klinische Studien mit Menschen zu diesen möglichen Einsatzfeldern noch aus. GranatĂ€pfel enthalten Antioxidantien, die Schadstoffe abwehren sollen.

Zudem werden der Frucht vom Granatapfelbaum folgende Vorteile nachgesagt:

  • Der Granatapfel ist seit Alters her wegen seiner zahlreichen kleinen Körner ein Symbol fĂŒr Fruchtbarkeit und soll die Libido steigern.
  • Die Frucht soll den Appetit anregen und verdauungsfördernd wirken.
  • Auch in Shampoo und Duschgel befinden sich manchmal Granatapfelextrakte. Denn durch ihren Anteil an Antioxidantien, Mineralien und NĂ€hrstoffen sollen sie hautpflegend und feuchtigkeitsspendend wirken.

Granatapfel: Herkunft

UrsprĂŒnglich stammt der Granatapfel aus Persien. Hauptsaison ist zwischen September und Dezember. Anders als Bananen reift die Paradiesfrucht, wie er auch genannt wird, wĂ€hrend Transport und Lagerung nicht nach.

Granatapfelbaum: Die Frucht hat Ähnlichkeit mit einem Apfel.
Granatapfelbaum: Die Frucht hat Ähnlichkeit mit einem Apfel. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Den angeblich 621 Kernen – lateinisch 'granae' oder 'granatus' – verdankt die Frucht aus der Familie der WeiderichgewĂ€chse ihren Namen. Sie findet sich in der Bezeichnung der spanischen Provinz und Stadt Granada wieder, die intensive rote Farbe gab dem Schmuckstein Granat den Namen.

So schneidet und öffnet man einen Granatapfel

Leider macht es einem der Granatapfel schwer, an seine Kerne zu gelangen. Dazu kommt, dass sich die roten Spritzer aus der Frucht nur schwer wieder aus Kleidung entfernen lassen. Ein Granatapfel lĂ€sst sich am besten zerlegen, indem er mit einem Messer in der Breite einmal rundherum ein paar Millimeter eingeschnitten und die Frucht dann auseinandergebrochen wird. Danach die weißen HĂ€ute entfernen und die kleinen roten Fruchtkerne herauslösen. Mit diesen Tipps schneiden und entkernen Sie GranatĂ€pfel mĂŒhelos.

Die aufwendige Trennung der Kerne von der harten Schale ist notwendig: Verzehren Sie die Schale, kann es zu Beschwerden wie Erbrechen, Schwindel und Kreislaufstörungen kommen. Die Kerne und das rote Fruchtfleisch sind aber fĂŒr den Rohverzehr bestimmt.

Granatapfel kaufen

GranatĂ€pfel sowie schon fertig geschĂ€lte GranatapfelstĂŒcke gibt es vorwiegend im Winter in SupermĂ€rkten zu kaufen. Ob ein Granatapfel reif ist, merken Sie an seinem Gewicht: Eine reife Frucht liegt schwer in der Hand.

Bei GranatÀpfeln gibt es zwei Typen: einen mit gelb-pinker Schale, der hÀrteres Fruchtfleisch hat, und einen burgunderroten mit weicheren Kernen. Wollen Sie die Frucht frisch essen, sollten Sie Letzteren einkaufen.

Granatapfel zubereiten

Am besten schmeckt die Frucht in Verbindung mit anderen Lebensmitteln. Granatapfelkerne passen sehr gut zu einem Obstsalat und schmecken außerdem zu Speiseeis, Joghurt, Quark oder Pudding. Sie können damit aber auch Soßen von Wildgerichten verfeinern.

Empfehlenswert ist auch die Herstellung von Granatapfelsaft. HierfĂŒr schneiden Sie die Frucht quer auf und pressen sie vorsichtig wie eine Zitrone aus. Daraus lassen sich zum Beispiel Gelee oder Sirup herstellen. FĂŒr das Auspressen des Saftes können Sie auch eine handelsĂŒbliche Zitronenpresse verwenden.

Ein Tipp, falls Ihnen der Granatapfelsaft zu bitter ist: Mit der Zugabe von etwas Zitronensaft und Ingwer wird der Saft wĂŒrziger und frischer.

Eine Frucht ergibt etwa eine halbe Tasse Saft. Mit Zucker aufgekocht entsteht daraus Granatapfelsirup, bekannt als Grenadine. Diese ist Bestandteil von Cocktails wie Tequila Sunrise und von Longdrinks.

Granatapfel richtig lagern

Dank seiner dicken, ledrigen Außenhaut ist der Granatapfel einfach zu transportieren und zu lagern. Sie können ihn zu Hause bei Zimmertemperatur mehrere Tage aufbewahren.

GekĂŒhlt bei circa sechs Grad und 90 Prozent relativer Luftfeuchte ist er auch mehrere Wochen haltbar. Die Schale schrumpft in dieser Zeit zwar, das Fruchtfleisch und die fĂ€cherförmig angeordneten Samenkerne im Inneren bleiben aber frisch.

Rezept: Sektmousse mit Granatapfelkernen

Sektmousse: Am Ende wird die Creme mit Granatapfelkernen bestreut.
Sektmousse: Am Ende wird die Creme mit Granatapfelkernen bestreut. (Quelle: NGV mbH, Studio Klaus Arras, Köln (Mitarbeit: Katja Briol))

Brenn- und NĂ€hrwerte pro Portion:
Brennwert: 360 kcal
Eiweiß: 11 g
Kohlenhydrate: 24 g
Fett: 19 g

Zutaten fĂŒr vier Portionen:

  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 4 frische Eier
  • 75 g Zucker
  • 200 ml Sekt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 ml Sahne
  • 1 Granatapfel

Zubereitung:

  • Weichen Sie die Gelatine in kaltem Wasser ein. Trennen Sie die Eier und stellen Sie das Eiweiß kalt. Schlagen Sie Eigelb und Zucker mit dem HandrĂŒhrer acht bis zehn Minuten cremig. RĂŒhren Sie dann den Sekt bis auf drei Esslöffel und den Zitronensaft nach und nach ein.
  • DrĂŒcken Sie die Gelatine aus und lösen Sie sie in einem kleinen Topf mit dem restlichen Sekt bei sehr schwacher Hitze unter RĂŒhren auf. Nehmen Sie den Topf sofort vom Herd. RĂŒhren Sie erst zwei bis drei Esslöffel Sektcreme in die Gelatine und rĂŒhren Sie dann die Gelatinemischung unter die ĂŒbrige Sektcreme.
  • Stellen Sie das Ganze etwa 30 Minuten kalt, bis die Creme zu gelieren beginnt. Schlagen Sie Eiweiß und Sahne getrennt steif. Heben Sie zuerst die Sahne und dann den Eischnee unter die gelierende Creme und stellen Sie alles zugedeckt mindestens eine Stunde kalt.
  • Halbieren Sie den Granatapfel und lösen Sie die Kerne heraus. Stechen Sie die Creme löffelweise ab und richten Sie sie in DessertschĂ€lchen an.

Servieren Sie die Sektmousse mit den Granatapfelkernen bestreut.

Guten Appetit!

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