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Grapefruit: Diese Fehler sollten Sie nicht machen

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 24.01.2022Lesedauer: 4 Min.
Grapefruits: Die FrĂŒchte enthalten viel Vitamin C.
Grapefruits: Die FrĂŒchte enthalten viel Vitamin C. (Quelle: ValentynVolkov/getty-images-bilder)
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FĂŒr einige sind sie der Geheimtipp zum FrĂŒhstĂŒck: Grapefruits. Doch nicht fĂŒr jeden sind die ZitrusfrĂŒchte geeignet. Wir verraten, wie Grapefruits am besten schmecken – und wer lieber auf die Frucht verzichten sollte.

Das Wichtigste im Überblick


  • Grapefruit richtig essen
  • Wie gesund sind Grapefruits?
  • FĂŒr wen Grapefruits nicht geeignet sind
  • Unterschied: Grapefruit und Pampelmuse
  • Reife Grapefruits erkennen und richtig lagern
  • Grapefruit: Herkunft
  • Rezept: Grapefruit-Risotto

Grapefruits – der botanische Name der ParadiesĂ€pfel lautet "Citrus paradisi" – schmecken sĂŒĂŸsĂ€uerlich und etwas bitter. Sie sind das ganze Jahr ĂŒber erhĂ€ltlich, die Hauptsaison der ZitrusfrĂŒchte ist aber von November bis Mai. Den Namen erhielt die Obstsorte, weil die FrĂŒchte in dichten Trauben – englisch "grapes" – am Baum wachsen.


Exotische FrĂŒchte richtig öffnen und essen: Kaki, Papaya & Co.

Aromatische Palmfrucht: Die harte Schale der Kokosnuss ist schwer zu knacken. Dabei ist es mit der richtigen Technik ganz einfach: Zuerst durchbohren Sie die Augen der Kokosnuss mit einem Korkenzieher oder Schraubenzieher und lassen durch die entstandenen Löcher das Kokoswasser ablaufen. Dann schlagen Sie vorsichtig mit der spitzen Seite eines Hammers um die Mitte der Kokosnuss herum, bis sich ein Riss bildet. So lÀsst sich die Kokosnuss relativ leicht aufbrechen.
Aufgeschnittene Papaya: Die reife Frucht hat eine gelbliche Schale, die sich leicht eindrĂŒcken lĂ€sst. Das Fruchtfleisch der Papaya besitzt eine Menge gesunder NĂ€hrstoffe. Aber auch ihre Kerne sind essbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Papaya zu essen. So geht es am einfachsten: Schneiden Sie die Frucht lĂ€ngs in zwei HĂ€lften, entfernen die Kerne und löffeln das Fruchtfleisch aus.
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Grapefruit richtig essen

Grapefruit: Das Fruchtfleisch lÀsst sich gut aus der Frucht löffeln.
Grapefruit: Das Fruchtfleisch lÀsst sich gut aus der Frucht löffeln. (Quelle: Olga Gagarova/getty-images-bilder)
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Besonders zum FrĂŒhstĂŒck sind Grapefruits beliebt: pur, ausgepresst als Saft oder im Joghurt. Anders als zum Beispiel Orangen mĂŒssen Sie die Grapefruit aber nicht schĂ€len, denn am einfachsten essen Sie die Zitrusfrucht mit einem Löffel:

  • Halbieren Sie die Grapefruit.
  • Trennen Sie die Fruchtsegmente vorsichtig mit einem Messer voneinander.
  • Löffeln Sie das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus.
  • Wer es etwas sĂŒĂŸer mag, kann das Fruchtfleisch auch mit etwas Zucker bestreuen.

Wollen Sie Grapefruitsaft trinken, halbieren Sie die Frucht und pressen Sie den Saft wie zum Beispiel bei einer Zitrone mit einer Saftpresse heraus. Wer Grapefruits im Joghurt oder Obstsalat verwenden möchte, sollte die Frucht filetieren:

  • Halbieren Sie die Grapefruit.
  • Schneiden Sie die Schale so ab, dass nur noch das Fruchtfleisch zu sehen ist.
  • Schneiden Sie das Fruchtfleisch nun vorsichtig mit einem Messer an den TrennhĂ€uten entlang ein.
  • Jetzt lösen sich die Filets heraus.

Tipp: Einen Fehler sollten Sie beim Essen von Grapefruits nicht machen, wenn Sie es nicht sehr bitter mögen. Entfernen Sie die Ă€ußere weiße Schale immer komplett. Denn sie hat einen sehr bitteren Nachgeschmack, der sonst noch lange im Mundraum haften kann.

Wie gesund sind Grapefruits?

Grapefruitbaum: Die FrĂŒchte hĂ€ngen in dichten Trauben am Baum.
Grapefruitbaum: Die FrĂŒchte hĂ€ngen in dichten Trauben am Baum. (Quelle: vaeenma/getty-images-bilder)

Grapefruits enthalten viel Vitamin C – etwa drei FrĂŒchte decken mehr als den empfohlenen Tagesbedarf. Zudem enthalten sie den sekundĂ€ren Pflanzenstoff Lycopin, der auch in Tomaten steckt und fĂŒr die rote FĂ€rbung sorgt.

Lycopin werden eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeschrieben: Es soll antioxidativ wirken und damit das Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Außerdem soll es möglicherweise der Entstehung bestimmter Krebsarten vorbeugen. Daneben stecken in Grapefruits noch Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium oder Kalzium.

Grapefruits enthalten zudem Pektin und sogar die Kerne der Grapefruit finden Verwendung, denn aus ihnen wird Grapefruitkernextrakt gewonnen. Die FrĂŒchte haben außerdem auf 100 Gramm Fruchtfleisch nur knapp 40 Kalorien. Damit sind sie auch fĂŒr Menschen, die auf eine kalorienarme ErnĂ€hrung achten oder im Rahmen einer DiĂ€t abnehmen möchten, interessant.

NĂ€hrstoffe pro 100 g Grapefruit
Kalorien 38
Kohlenhydrate 7 g
Eiweiß 0,6 g
Ballaststoffe 1,6 g
Fett 0,2 g

FĂŒr wen Grapefruits nicht geeignet sind

Keine gute Kombination: Wer Medikamente einnimmt, sollte davor keine Grapefruits essen.
Keine gute Kombination: Wer Medikamente einnimmt, sollte davor keine Grapefruit essen. (Quelle: Christin Klose/dpa)

In Kombination mit vielen Medikamenten kann es beim Verzehr von Grapefruits zu Wechselwirkungen kommen. Denn sie enthalten Substanzen, die im Körper mit zahlreichen Arzneistoffen konkurrieren.

Etwa vier Stunden nach dem Trinken von Grapefruitsaft oder dem Verzehr der Frucht verhĂ€lt sich der Stoffwechsel in Hinblick auf die Wirkung vieler Arzneimittel fast unkalkulierbar. Denn der in der bitteren Frucht enthaltene Stoff Naringin setzt ein bestimmtes Enzym außer Kraft. Es ist dafĂŒr verantwortlich, dass der Arzneiwirkstoff so ins Blut gelangt, wie er gebraucht wird.

Schon 300 Milliliter Grapefruitsaft verhindern diese wichtige Kontrolle. Oft wird die Wirkung der Arznei dadurch verstÀrkt oder abgeschwÀcht. Wer Medikamente nehmen muss, sollte die Frucht und ihren Saft deshalb lieber meiden.

Besondere Vorsicht geboten ist bei diesen Mitteln:

  • Medikamente gegen Erektionsstörungen mit dem Wirkstoff Sildenafil
  • Cholesterinsenker mit dem Wirkstoff Simvastatin
  • Zolpidem-haltige Schlafmittel
  • Blutdruckmittel mit den Wirkstoffen Amlodipin und Verapamil

Der Effekt der Grapefruit auf den Stoffwechsel dauert viele Stunden an, sodass es auch nicht ausreicht, die Medikamente zeitversetzt einzunehmen. Experten raten zudem, Medikamente nur mit Leitungswasser einzunehmen. Generell gilt: Wenn Sie wegen möglicher Wechselwirkungen unsicher sind, fragen Sie am besten bei Ihrem Arzt nach.

Unterschied: Grapefruit und Pampelmuse

Pampelmuse: Sie sind grĂ¶ĂŸer als Grapefruits und birnenförmig.
Pampelmuse: Sie sind grĂ¶ĂŸer als Grapefruits und birnenförmig. (Quelle: Imaginechina-Tuchong/imago-images-bilder)

Manche denken, Grapefruit ist einfach ein anderer Name fĂŒr die Pampelmuse. Das stimmt allerdings nicht. WĂ€hrend die Pampelmuse eine eigene Obstart ist, ist die Grapefruit wahrscheinlich zufĂ€llig aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden.

Zudem sind Grapefruits leichter und kleiner als Pampelmusen und meist rund. Pampelmusen haben eine eher birnenartige Form und ihre Schale ist gelb bis grĂŒn – bei Grapefruits kann sie gelb ĂŒber orange bis rosa sein. Im Geschmack sind Pampelmusen etwas herber als Grapefruits.

Reife Grapefruits erkennen und richtig lagern

Grapefruits: Es gibt sie mit hellem und dunklem Fruchtfleisch.
Grapefruits: Es gibt sie mit hellem und dunklem Fruchtfleisch. (Quelle: Josef Mohyla/getty-images-bilder)

Reife Grapefruits erkennen Sie am Gewicht der Frucht: Je schwerer die Grapefruit in Bezug auf ihre GrĂ¶ĂŸe ist, umso saftiger ist sie.

Wer die Bitternote der FrĂŒchte nicht so gerne mag, sollte zu Grapefruits mit rosafarbenem Fruchtfleisch greifen. Sie sind besonders wohlschmeckend, sĂŒĂŸer und milder als die Sorten mit weißem Fruchtfleisch. Nach Deutschland wird hauptsĂ€chlich die Sorte "Ruby Red" geliefert. Sie stammt aus den Anbaugebieten Floridas.

Grapefruits können bei mĂ€ĂŸiger Raumtemperatur oder im GemĂŒsefach des KĂŒhlschranks gelagert werden. Grapefruit-HĂ€lften sollten Sie zusĂ€tzlich in Klarsichtfolie verpacken und spĂ€testens nach zwei bis drei Tagen verzehren.

Grapefruit: Herkunft

Die Grapefruit ist vermutlich viel jĂŒnger als ihr botanischer Name "Citrus paradisi" glauben machen möchte. Um 1750 soll die saftige Frucht auf Barbados wahrscheinlich zufĂ€llig aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden sein. Etwa 100 Jahre spĂ€ter wurden Grapefruits in Florida kommerziell auf Plantagen angebaut.

Heute zĂ€hlen vor allem subtropische LĂ€nder zu den Anbaugebieten wie USA (Florida, Texas), SĂŒdafrika, Mexiko, TĂŒrkei, Israel, Spanien und Zypern

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Rezept: Grapefruit-Risotto

Risotto: Auch hier kann Grapefruit ĂŒberzeugen.
Risotto: Auch hier kann Grapefruit ĂŒberzeugen. (Quelle: Wiktory/getty-images-bilder)

Nicht nur zum FrĂŒhstĂŒck eignet sich die Grapefruit. Sie können zum Beispiel auch ein Risotto mit der "Traubenfrucht" zubereiten.

Zutaten fĂŒr vier Personen:

  • 2 geschĂ€lte und fein gewĂŒrfelte Schalotten
  • 250 g Risotto-Reis
  • 750 Milliliter GeflĂŒgel- oder RinderbrĂŒhe
  • 200 ml Weißwein
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 100 g kalte Butterflocken
  • je eine geschĂ€lte und filetierte Limone, Grapefruit und Orange
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • DĂŒnsten Sie die gewĂŒrfelten Schalotten in Olivenöl.
  • Geben Sie den Risotto-Reis hinzu und lassen Sie ihn kurz mitdĂŒnsten. Löschen Sie das Ganze mit Weißwein ab und lassen Sie den Alkohol verköcheln.
  • FĂŒgen Sie nach und nach die BrĂŒhe hinzu, bis der Reis die FlĂŒssigkeit aufgesogen hat.
  • Nehmen Sie das Risotto vom Herd und heben Sie den Parmesan und danach die kalten Butterflocken unter. Das Risotto darf dabei nicht mehr kochen.
  • Geben Sie zum Schluss die ZitrusfrĂŒchte-Filets dazu und heben Sie sie unter. Schmecken Sie das Gericht mit Salz und Pfeffer ab.
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  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens
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