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Johannisbrotkernmehl: Was das Pulver alles kann

Beliebter Zusatzstoff  

Warum dieses Pulver Ihnen beim Abnehmen helfen soll

10.01.2020, 17:27 Uhr | agr, t-online.de

Johannisbrotkernmehl: Was das Pulver alles kann. Johannisbrotkernmehl: Mit dem Zusatzstoff können Sie auch glutenfreie oder vegane Speisen zubereiten.  (Quelle: Getty Images/Nedim_B)

Johannisbrotkernmehl: Mit dem Zusatzstoff können Sie auch glutenfreie oder vegane Speisen zubereiten. (Quelle: Nedim_B/Getty Images)

Es ist in vielen Lebensmitteln enthalten und hält etwa Brot länger frisch: Den wenigsten dürfte Johannisbrotkernmehl aber etwas sagen. Dabei löst der Stoff einiges in Ihrem Körper aus.

Es hält Gebäck länger frisch und Limonaden klar: Johannisbrotkernmehl steckt in vielen Lebensmitteln. Doch die wenigsten kennen den Zusatzstoff – und seine möglichen Risiken.

Was ist Johannisbrotkernmehl?

Hergestellt aus den Kernen des Johannisbrotbaums ist das Mehl ein pflanzliches, langkettiges Kohlenhydrat. Rührt man das Pulver in kalte Flüssigkeit ein, lässt das Johannisbrotkernmehl dieses gelieren. In heißen Flüssigkeiten löst es sich hingegen auf.

Wofür wird Johannisbrotkernmehl eingesetzt?

E 410, wie die europäische Zulassungsnummer des Johannisbrotkernmehls lautet, ist ein häufiger Zusatzstoff, weil er geschmacksneutral ist. Er wird unter anderem in folgenden Speisen zum Eindicken oder Stabilisieren eingesetzt:

  • Konfitüren, Marmeladen und Gelees
  • Puddings und Mousse
  • Backwaren
  • Säfte

Johannisbrotkernmehl wird oft auch in Diätlebensmitteln und Speisen speziell für Diabetiker eingesetzt. In der Low-Carb-Küche wird es oft eingesetzt, etwa als Bindemittel. Der Grund: Der menschliche Körper kann das langkettige Kohlenhydrat eher schlecht verwerten und scheidet es fast unverdaut aus. 

Ist Johannisbrotkernmehl vegan?

Das Naturprodukt ist vegan und kann auch in glutenfreien Lebensmitteln eingesetzt werden. Johannisbrotkernmehl kann in bestimmten Rezepten etwa Eier oder Gelatine ersetzen. 

Welche Nebenwirkungen hat Johannisbrotkernmehl?

Es gibt keine gesetzliche Höchstmenge für den Einsatz von Johannisbrotkernmehl. Dennoch sollten Sie beim Verzehr des Zusatzstoffes beachten, dass es ein langkettiges Kohlenhydrat ist. Es wirkt im Körper als Ballaststoff – unter Umständen also auch abführend.

Zudem hat Johannisbrotkernmehl ein hohes Allergiepotenzial, da es Kreuzreaktionen bei Sojaallergikern auslösen kann. Sollten Sie darüber besorgt sein, können Sie das Mehl etwa durch Guarkernmehl ersetzen. 

Verwendete Quellen:
  • NetDoctor
  • Pharmazeutische Zeitung
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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