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Blau-grüner Rand schlecht?: Das bedeutet der Farbstich bei vorgekochten Eiern

Blau-grüner Rand  

Was bedeutet der Farbstich bei vorgekochten Eiern?

14.04.2020, 21:13 Uhr | dpa

Blau-grüner Rand schlecht?: Das bedeutet der Farbstich bei vorgekochten Eiern. Gekochte Eier: Bei einigen Eiern bildet sich ein grüner oder bläulicher Rand um das Eigelb.  (Quelle: Getty Images/Olesia Shadrina)

Gekochte Eier: Bei einigen Eiern bildet sich ein grüner oder bläulicher Rand um das Eigelb. (Quelle: Olesia Shadrina/Getty Images)

Sie sind kunterbunt und glänzen wie eine Speckschwarte: Vorgekochte Eier stehen zu Ostern in jedem Supermarkt. Doch was bedeutet der grünlich-bläuliche Rand ums Eigelb?

Das Eigelb von vorgekochten, bunten Ostereiern aus dem Supermarkt ist oft grünlich oder bläulich verfärbt. Das ist völlig unbedenklich. Dieser Farbstich hängt damit zusammen, dass die Eier vor dem Verkauf extra lange bei hoher Temperatur gekocht werden, um Salmonellen abzutöten, erklärt die Initiative "Zu gut für die Tonne".

Richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit

Das lange Kochen löse chemische Reaktionen aus, die die Verfärbung verursachen. Zudem ist die Schale der bunten Eier meist mit Schellack und Palmwachs versiegelt. Deswegen sind sie häufig sehr lange haltbar. Sie sollten dennoch im Kühlschrank – am besten in der Tür, getrennt von anderen Lebensmitteln – aufbewahrt werden. Denn beim Kochen könnten Risse in der Schale entstanden sein, die das Eindringen von Bakterien ermöglichen.

Auch rohe Eier sollten in der Kühlschranktür aufbewahrt werden, idealerweise mit der Spitze nach unten. Unter der runden Seite der Schale befindet sich nämlich die Luftkammer, die dann nicht nach oben wandern und dabei das Eindringen von Keimen erleichtern würde.

"Zu gut für die Tonne" hat auch noch einen Tipp zur Resteverwertung parat. So lassen sich etwa aus den Eiresten Eier-Bouletten für zwei Personen zaubern:

  1. Ein Brötchen vom Vortag in 50 ml Milch einweichen.
  2. Drei hartgekochte Eier klein schneiden und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. 50 g Kochschinken und eine halbe Zwiebel würfeln.
  4. Dann alles zusammen mit Petersilie, Schnittlauch, Salz und Pfeffer zu einem Teig mischen und kleine Bouletten formen.
  5. Sie müssen dann nur noch in einer beschichteten Pfanne mit etwas Margarine gebraten werden.
  6. Vegetarier lassen einfach den Schinken weg.  

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, die übrig gebliebenen Eier zu verwerten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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