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Spargel essen: Wer lieber auf das leckere Edelgemüse verzichten sollte

Leckeres Edelgemüse  

Wer lieber auf Spargel verzichten sollte

15.05.2021, 15:10 Uhr | dpa

Spargel essen: Wer lieber auf das leckere Edelgemüse verzichten sollte. Spargel: Er ist kalorienarm und zugleich reich an Vitaminen und Mineralstoffen. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

Spargel: Er ist kalorienarm und zugleich reich an Vitaminen und Mineralstoffen. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Er schmeckt vielen und ist auch ziemlich gesund. Deshalb ist Zugreifen beim Spargel unbedingt erlaubt. Manche Menschen sollten beim Verzehr allerdings zurückhaltend sein.

Es ist Spargelsaison. Nicht nur wegen des Geschmacks lohnt der Griff zu dem Edelgemüse: Spargel ist aufgrund seines hohen Wassergehalts arm an Kalorien, zugleich ist er reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Spargel verweile vergleichsweise lange im Magen und sättige deshalb gut, wie Ernährungsexpertin Christina Esser von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken erklärt. "Das ist perfekt für Figur und Gesundheit", so Esser.

Woher kommt der Uringeruch?

Für den spargeltypischen Uringeruch sorgt übrigens die im Gemüse enthaltene Asparagusinsäure, wie die Expertin erläutert. Ein Enzym setze die eingeschlossenen, schwefelhaltigen Verbindungen frei, die über den Harn ausgeschieden werden.



Allerdings habe nur ungefähr die Hälfte der Menschen dieses Enzym – deshalb riecht längst nicht bei jedem der Urin nach dem Spargelessen so streng.

Zurückhaltung bei Gicht und Nierenleiden

Ein wichtiger Hinweis für Nierenkranke: Weil Spargel die Harnausscheidung fördere, tun sie gut daran, wenn sie den Verzehr mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt abstimmen.

Das Gemüse sei zudem reich an Purinen, von denen Gichtpatienten keine größeren Mengen zu sich nehmen sollten. Purine würden im Körper zu Harnsäure abgebaut, die bei Betroffenen zu schmerzhaften Beschwerden führen könnten, so Esser.

Dennoch müssten Gichtpatienten nicht gänzlich auf Spargel verzichten. Sie können das Gemüse nach Angaben der Expertin ab und an als Beilage genießen – als Richtschnur rät sie zu rund 200 Gramm auf dem Teller.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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