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Supermarkt-Insider packen aus: Ist es morgens gĂŒnstiger?

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 09.04.2022Lesedauer: 4 Min.
Eine Mutter mit Kind am KĂŒhlregal: Insidertipps helfen beim gĂŒnstigen Einkauf.
Eine Mutter mit Kind am KĂŒhlregal: Insidertipps helfen beim gĂŒnstigen Einkauf. (Quelle: FamVeld/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Inflation lÀsst die Preise in die Höhe schnellen. Da kostet der Wochenendeinkauf anstatt 50 gleich einmal 80 Euro oder gar mehr. Wir haben SupermarktverkÀufer gefragt, wie und wann man beim Einkaufen sparen kann.

Das Wichtigste im Überblick


Nicht mit leerem Magen einzukaufen, ist zwar ein gut gemeinter Rat, es gibt aber bessere, um beim Einkaufen Geld zu sparen. Kunden und Mitarbeiter von Discountern und SupermĂ€rkten haben t-online ihre Spartricks genannt, die Ihren Wochenendeinkauf vergĂŒnstigen.

Ist es morgens gĂŒnstiger als abends?

Digitales Preisschild: Die Displays können von einem zentralen System aus angesteuert werden.
Digitales Preisschild: Die Displays können von einem zentralen System aus angesteuert werden. (Quelle: Sven Ellger/getty-images-bilder)

Werktags kaufen morgens Rentner und abends eher die arbeitende Bevölkerung ein – zumindest ist das oft in vielen SupermĂ€rkten zu beobachten. Richten Rewe, Edeka, Lidl und Co. dann auch entsprechend ihre Preise nach den Zielgruppen aus? Erhöhen sie also zum Abend hin die Preise? UnauffĂ€llig und möglich wĂ€re das mithilfe der digitalen Preisschilder schon. Allerdings auch viel zu aufwendig, wie mehrere Insider gegenĂŒber t-online bestĂ€tigten. Denn auch wenn die Preisschilder digital und von einer Konsole aus bedienbar sind, mĂŒsste doch jedes von ihnen einzeln angesteuert werden, um den Preis auf dem Display zu Ă€ndern. Und das wĂ€re viel zu aufwendig und wĂŒrde zu viel Zeit in Anspruch nehmen – sich somit fĂŒr den Supermarkt nicht lohnen.

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DarĂŒber hinaus, so erklĂ€ren uns die Insider, sind die meisten Preise vom Konzern vorgegeben, sodass die einzelnen Filialen eher keinen Spielraum bei der Preisgestaltung haben.

Zu bestimmten Uhrzeiten einkaufen zu gehen, kann dennoch Sinn ergeben – vor allem bei einem Lebensmittelbereich. Mehr dazu unter dem Punkt "Tageszeit".

Nicht von den Prospekten locken lassen

Prospekt eines LebensmittelhÀndlers: Vergleichen Sie die Preise unterschiedlicher SupermÀrkte und Discounter, anstatt nur auf den Aussagen im Prospekt zu vertrauen. (Symbolbild)
Prospekt eines LebensmittelhÀndlers: Vergleichen Sie die Preise unterschiedlicher SupermÀrkte und Discounter, anstatt nur auf den Aussagen im Prospekt zu vertrauen. (Symbolbild) (Quelle: MiS/imago-images-bilder)

HĂ€ufig wird empfohlen, auf die Prospekte der SupermĂ€rkte und Discounter zu achten. Allerdings sind die dort als Angebote titulierten Waren nicht immer SchnĂ€ppchen. Teilweise werden die Waren bei einem anderen Anbieter regulĂ€r zu dem niedrigen Angebotspreis angeboten. Manchmal wird Ware auch einfach nur als SchnĂ€ppchen gekennzeichnet, aber zum gĂ€ngigen Preis angeboten. Oder die angebliche Preisreduzierung ist keine, da sich die 20 oder 30 Prozent Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beziehen und nicht auf den ĂŒblichen Verkaufspreis im Supermarkt, der teilweise ja auch schon gĂŒnstiger sein kann.

Ein Preisvergleich kann sich mehr lohnen, als nur nach in den Prospekten ausgezeichneten SchnÀppchen Ausschau zu halten.

Tipp
Fahren Sie nicht fĂŒr ausschließlich ein Sonderangebot zu einem bestimmten Supermarkt oder Discounter. Zum einen sind die Spritkosten, die durch den Umweg anfallen, manchmal höher als die Einsparung fĂŒr das eine reduzierte Produkt. Zum anderen könnten die SchnĂ€ppchen nicht unbedingt in der anvisierten, sondern "nur in ausgewĂ€hlten Filialen erhĂ€ltlich" sein, wie es bei den meisten Discountern oft heißt.

Coupons und Rabatt-Codes genau anschauen

Rabatt-Coupon: Lesen Sie sich vor dem Kauf das Kleingedruckte auf den Coupons durch.
Rabatt-Coupon: Lesen Sie sich vor dem Kauf das Kleingedruckte auf den Coupons durch. (Quelle: Shotshop/imago-images-bilder)

Rabatt-Codes und Coupons können eine Art SchnĂ€ppchen-Jagdfieber auslösen. Lassen Sie sich nicht von den Prozenten blenden. Rechnen Sie genau nach. Lohnt sich das Angebot? Ist der Kauf mit Bedingungen verbunden, durch die ich im Endeffekt womöglich mehr ausgebe? Brauche ich wirklich diese Produkte oder das Zusatzprodukt, das ich kaufen muss, um den Rabatt zu erhalten? Ist die Konkurrenz vielleicht gĂŒnstiger?

Dieselben Produkte sind einen Gang weiter gĂŒnstiger

Nussmischung: WalnĂŒsse, Mandeln und HaselnĂŒsse, die als Backzutat deklariert sind, sind oft preiswerter als Nusspackungen aus dem Snackregal.
Nussmischung: WalnĂŒsse, Mandeln und HaselnĂŒsse, die als Backzutat deklariert sind, sind oft preiswerter als Nusspackungen aus dem Snackregal. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)

Sie knabbern abends beim Fernsehen gerne NĂŒsse oder selbst gemachtes Popcorn? Dann gehen Sie beim nĂ€chsten Einkauf nicht zum Snackregal, sondern in die Backabteilung. Mandeln, HaselnĂŒsse und WalnĂŒsse, die als Backzutat angeboten werden, sind ebenso zum Verzehr geeignet und manchmal gĂŒnstiger als die Snackprodukte. Und Mais, der eher zum Kochen gedacht ist, kann teilweise auch als Popcorn weiterverarbeitet werden.

Zu dieser Tageszeit ist ein Lebensmittel besonders gĂŒnstig

Preissenkung: Auch wenn am Samstagabend GemĂŒse und Obst weniger frisch aussehen, können sie dennoch lecker sein.
Preissenkung: Auch wenn am Samstagabend GemĂŒse und Obst weniger frisch aussehen, können sie dennoch lecker und auf jeden Fall gĂŒnstiger sein. (Quelle: Andia/imago-images-bilder)

Es ist bekannt, dass zu bestimmten Uhrzeiten die Preise sinken: So sind bei den meisten kleineren SupermĂ€rkten und Discountern ein bis zwei Stunden vor Ladenschluss vor allem Obst und GemĂŒse bis zu 50 Prozent reduziert. Auch Backware ist abends wesentlich gĂŒnstiger als tagsĂŒber.

Tipp
Schauen Sie sich die reduzierte Ware vor dem Kauf an. Sie sollte nicht schimmeln und die Verpackung nicht geöffnet sein.

Zwischen 30 und 50 Prozent Rabatt fĂŒr Frischware

Verfallsdatum naht: Bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum ĂŒberschritten wird, wird Ware oft um die HĂ€lfte reduziert.
Verfallsdatum naht: Bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum ĂŒberschritten wird, wird Ware oft um die HĂ€lfte reduziert. (Quelle: Geisser/imago-images-bilder)

Auch Produkte aus dem KĂŒhlregal wie Wurst und KĂ€se sind manchmal um bis zu 30 Prozent gĂŒnstiger erhĂ€ltlich. Das ist jedoch seltener von der Tageszeit abhĂ€ngig, sondern eher vom Wochentag: Samstags oder vor Feiertagen können Sie hier auf SchnĂ€ppchen hoffen. An diesen Tagen sind oft auch BlumenstrĂ€uße stark reduziert.

Tipp
Stehen Produkte kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum, sind jedoch nicht reduziert, sprechen Sie einen Supermarktmitarbeiter freundlich darauf an und fragen, ob Sie das Lebensmittel gĂŒnstiger bekommen können.

Markenprodukte fĂŒr den halben Preis

Restposten: Unbegehrte Ware blockiert teure VerkaufsflÀche und muss daher schnell verkauft werden.
Restposten: Unbegehrte Ware blockiert teure VerkaufsflÀche und muss daher schnell verkauft werden. (Quelle: teutopress/imago-images-bilder)

Wenn Hersteller die Verpackung ihrer Produkte Àndern oder bestimmte Lebensmittel von den Kunden nicht nachgefragt werden und somit unnötig VerkaufsflÀche blockieren, landen sie oft auf dem "Grabbeltisch". Dieser steht selten an prominenter Stelle, sondern vielmehr versteckt in Ecken und GÀngen, die seltener frequentiert sind. Es kann sich daher lohnen, auch mal andere als die bekannten Wege im Supermarkt zu gehen und nach dem Restposten-Tisch Ausschau zu halten. Alternativ können Sie auch die Mitarbeiter im Supermarkt oder beim Discounter direkt nach den Restposten fragen.

Tipp
Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob Sie das Produkt auch essen wĂŒrden oder ob Sie es nur aufgrund des geringen Preises kaufen.

Versteckte Aktionsangebote entdecken

Digitale Preisschilder: Das "A" unter dem Preis deutet auf ein Angebot oder eine "Aktion" hin.
Digitale Preisschilder: Das "A" unter dem Preis deutet auf ein Angebot oder eine "Aktion" hin. (Quelle: T-Online-bilder)
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Nicht jeder Supermarkt oder Discounter versieht seine SchnÀppchen mit einer "Angebotsfahne". Das Anbringen der Kennzeichnungen kostet nÀmlich Mitarbeiterressourcen, die anderweitig gewinnbringender eingesetzt werden können. Besonders Filialleiter, die in digitale Preisschilder investiert haben, verzichten aus diesem Grund ab und zu auf diese HinweisfÀhnchen. Damit Kunden dennoch beim Einkaufen die Angebote finden und nicht zu den teureren Artikeln greifen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Preisschilder. Denn bei Angeboten ist ein "A" im Display zu erkennen.

Bekannte Tricks bei der SchnÀppchenjagd

Weiterhin gilt:

  1. Eigenmarken sind oft gĂŒnstiger als die Markenprodukte bestimmter Lebensmittel.
  2. GĂŒnstigere Produkte stehen eher unten im Regal und nicht auf Augenhöhe.
  3. Ware, die in Gangaufstellern angepriesen wird, ist nicht immer gĂŒnstiger.
  4. Großpackungen sind manchmal teurer als kleine Packungen. Allerdings verursachen sie meist weniger MĂŒll. Vergleichen Sie daher beim Einkaufen die Grundpreise miteinander.

DarĂŒber hinaus ist es immer sinnvoll, sich eine Einkaufsliste zu schreiben, einen Einkaufskorb anstatt einen Einkaufswagen zu nutzen und nur eine bestimmte Menge an Bargeld zu haben und die Kredit- und Debitkarten zu Hause zu lassen.

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