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Schnuller erhöht Gefahr von Mittelohrentzündungen

Mehrere Risikofaktoren  

Mittelohrentzündungen: Warum Kinder öfter darunter leiden

07.05.2019, 16:50 Uhr | dpa

Schnuller erhöht Gefahr von Mittelohrentzündungen. Der geliebte Schnuller beruhigt - sorgt vielleicht aber auch für Ohrenschmerzen. (Quelle: dpa/Christin Klose)

Der geliebte Schnuller beruhigt - sorgt vielleicht aber auch für Ohrenschmerzen. Foto: Christin Klose. (Quelle: Christin Klose/dpa)

Babys und Kleinkinder bekommen häufiger Mittelohrentzündungen als Erwachsene. Die Gründe sind zum Teil anatomisch. Aber auch Eltern können Risikofaktoren minimieren. 

Kleinkinder bekommen häufiger Mittelohrentzündungen als Schulkinder und Erwachsene. Richtig verhindern lässt sich das oft nicht, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf Gesundheitsinformation.de.

Wie Eltern das Risiko für Mittelohrentzündungen reduzieren können

Eltern können das Risiko einer Mittelohrentzündung aber etwas reduzieren. Eine Möglichkeit ist, Kindern seltener einen Schnuller zu geben. Denn wer häufig daran nuckelt, hat auch etwas häufiger ein entzündetes Mittelohr – vermutlich, weil das Saugen die Druckverhältnisse zwischen Rachen und Ohren verändert. Auch Impfungen gegen Pneumokokken senken das Entzündungsrisiko, gegen Grippe möglicherweise auch. Bestes Mittel gegen Infektionen im Nasen-Rachen-Raum ist aber eine rauchfreie Umgebung.

Der Grund für die hohe Entzündungsanfälligkeit von Babys und Kleinkindern ist anatomisch: Das Röhrchen in der sogenannten Tube, der Verbindung zwischen Mittelohr und Rachen, ist bei ihnen noch sehr fein und kurz. Bei einer Erkältung oder Grippe gelangen Krankheitserreger darüber schnell ins Mittelohr. Zurück geht das Risiko von Mittelohrentzündungen erst nach dem siebten Lebensjahr.



Welche Medikamente helfen 

Das beste Mittel gegen die Entzündungen sind fiebersenkende Schmerzmittel in der passenden Dosis – Ibuprofen oder Paracetamol also, als Zäpfchen oder Saft. Abschwellende Nasentropfen oder -sprays haben keine nachgewiesene heilende oder lindernde Wirkung. Viele Kinder mit Mittelohrentzündungen haben aber gleichzeitig eine verstopfte Nase. Die Tropfen oder Sprays können dann die Atmung erleichtern. Im Zweifelsfalls sollen Eltern mit dem kranken Kind zum Arzt gehen. Das gilt besonders, wenn das Kind unter sechs Monate alt ist beziehungsweise es hohes Fieber ab 39 Grad Celsius hat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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