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Leihmutterschaft: 51-jährige MS-Kranke bringt Enkelin zur Welt


Leihmutterschaft in USA  

51-jährige MS-Kranke bringt Enkelin zur Welt

02.09.2015, 16:53 Uhr | ala, Spiegel Online

Leihmutterschaft: 51-jährige MS-Kranke bringt Enkelin zur Welt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

(Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im US-Bundesstaat North Dakota hat eine 51-Jährige ihre eigene Enkelin ausgetragen. Die an Multipler Sklerose Leidende wagte den gesundheitlich riskanten Schritt, um ihrer Tochter über eine Totgeburt hinwegzuhelfen.

Sie war die beste Leihmutter, die sich Mandy Stephens vorstellen konnte - nämlich ihre eigene Mutter. In North Dakota ist die 51-jährige Sherri Dickson vor kurzem von einem gesunden Mädchen entbunden worden.

Tochter erlitt Fehlgeburt

Jahrelang hatten ihre Tochter und der Schwiegersohn vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen. Einmal gelang es der 32-jährigen Mandy, durch In-vitro-Fertilisation schwanger zu werden. Doch als die Wehen in der 20. Woche einsetzten, verlor sie den Sohn, berichtete der Sender ABC News.

Ihre Mutter Sherri konnte kaum mitansehen, wie sehr die Tochter unter dem Tod des kleinen Theo litt. "Dem eigenen Kind dabei zuzusehen, wie es ein Kind verliert, ist der Inbegriff von Traurigkeit", sagte sie. Beherzt beschloss sie, sich als Leihmutter zur Verfügung zu stellen. Sie tat das, obwohl sie bereits drei eigene Kinder hat, unter Multipler Sklerose leidet und mit 51 eigentlich zu alt ist für die Strapazen einer Schwangerschaft.

Leihmutterschaft ist in USA legal

Im US-Bundesstaat North Dakota sind Eizellenspenden zwar verboten. Die Gesetzgebung erlaubt aber das Austragen eines fremdgezeugten Embryos. Nach zwei künstlichen Befruchtungen erfuhr Dickson im vergangenen November, dass sie schwanger war - mit ihrer eigenen Enkeltochter.

Die Schwangerschaft sei problemlos verlaufen, die Geburt allerdings sehr viel schwerer gewesen als ihre letzte im Alter von 33. Am 31. Juli kam das Mädchen zur Welt, jetzt berichtete die Familie erstmals ausführlich bei "Good morning America" über ihre ungewöhnliche Entscheidung.

Der Anblick der kleinen Enkeltochter mache alle Mühen wett, sagte die "Großmutter". Es sei das Schönste, dem eigenen Kind auf diese Weise helfen zu können. Manchmal schaue sie auf das Baby und sage: "Weißt du, wir haben das gemacht. Wir haben Mandy gegeben, was sie braucht."

Mandy Stevens schreibt auf ihrem Facebook-Account an die kleine Tochter: "Du bist das schönste Geschenk und ich bete dich an. Sei tapfer und stark und frei. Denk an deine wunderbaren Wurzeln. Sie sind tief und wahr und werden es dir erlauben, alles zu erreichen."

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