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Corona-Lockerungen: Diese Regeln gelten in Ihrem Bundesland

Maßnahmen im Überblick  

Welche Corona-Regeln jetzt in den Bundesländern gelten

Corona-Lockerungen: Diese Regeln gelten in Ihrem Bundesland. Lange Schlangen vor den Geschäften: Wenn der Einzelhandel wieder öffnen darf, dann zunächst nur unter strengen Auflagen.  (Quelle: imago images/photonews.at)

Lange Schlangen vor den Geschäften: Wenn der Einzelhandel wieder öffnen darf, dann zunächst nur unter strengen Auflagen. (Quelle: photonews.at/imago images)

Die Bundesländer beschließen trotzt Lockdown immer neue Lockerungen. Welche Maßnahmen gelten jetzt wo? t-online liefert einen aktuellen Überblick. 

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es auch in Deutschland weitreichende Maßnahmen, Verbote und Einschränkungen. Der Lockdown wurde jetzt bis zum 18. April verlängert, es gibt aber Lockerungen, die in fünf konkreten Öffnungsschritten vereinbart wurden. Ab wann und wie die neuen Regeln genau gelten, entscheiden die Bundesländer jeweils separat. 

Achtung: Die Informationen zu den einzelnen Bundesländern erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wurden zuletzt am 1. April 2021 aktualisiert. Bitte informieren Sie sich zu aktuellen, individuellen Details bei Ihrer Landesregierung oder Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. 

Diese Regeln gelten bundesweit: 

  • Private Zusammenkünfte sind seit dem 8. März auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten begrenzt, Paare gelten grundsätzlich als ein Haushalt und Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.
  • Ergänzend zur Maskenpflicht gilt die Pflicht zu medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. 
  • Kontakte im öffentlichen Personenverkehr sollen zudem durch Homeoffice, eine Entzerrung der Fahrgäste zu Stoßzeiten sowie zusätzliche Fahrzeuge verringert werden. 
  • Seit dem 16. Dezember ist der Einzelhandel geschlossen. Ausnahmen gelten für Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Poststellen, Zeitungsverkauf, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte. Ab 8. März dürfen bundesweit wieder Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte unter Auflagen öffnen.
  • Friseursalons, Kosmetikstudios und Massagepraxen sind geschlossen. Seit 1. März dürfen Friseure unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Körpernahe Dienstleistungsbetriebe dürfen ab 8. März wieder öffnen.
  • Restaurants, Bars und Cafés bleiben geschlossen, die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt erlaubt. Frühestens ab 22. März kann abhängig vom Infektionsgeschehen Außengastronomie wieder erlaubt sein. 
  • Weitere Öffnungen sind bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von maximal 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner möglich, das betrifft Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Zoos und Gedenkstätten.
  • Über die Öffnung von Schulen und Kitas entscheiden die einzelnen Länder, grundsätzlich sind sie seit 1. März überall wieder unter individuellen Bedingungen geöffnet.
  • Wo es möglich ist, sind Arbeitgeber verpflichtet, Homeoffice-Lösungen anzubieten, dazu wird es eine Verordnung bis mindestens 15. März geben. 
  • Kantinen sind geschlossen. Speisen werden ausschließlich für den Verzehr außerhalb der Kantine ausgegeben, sofern es die betrieblichen Abläufe zulassen.
  • Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt künftig eine doppelte Testpflicht. Der Test muss entweder innerhalb von 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise erfolgen. Zusätzlich gilt die zehntägige Quarantänepflicht, die vorzeitig beendet werden kann, sobald frühestens nach fünf Tagen ein negatives Testergebnis vorliegt.
  • Grundsätzlich gilt: Beachten Sie die AHA+AL-Regeln: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, ergänzend die Corona-Warn-App nutzen und Räume regelmäßig lüften.

Für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sind die Bundesländer zuständig. Hier ein Überblick (Stand: 1. April 2021):

Baden-Württemberg

Die Landesregierung lockert die Regeln für private Zusammenkünfte in Gebieten mit hohen Infektionszahlen. Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen sind vom 29. März an auch in Gegenden mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche erlaubt. "Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt", heißt es in der Mitteilung des Staatsministeriums zur neuen Corona-Verordnung.

Eigentlich sieht die sogenannte Notbremse vor, dass sich in Hotspot-Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 nur ein Haushalt mit einer zusätzlichen Person treffen darf. Zuletzt hatte es geheißen, die Lockerung sei eine Sonderregelung für die Osterfeiertage.

Viele Einzelhändler können ihren Kunden bei regionalen Inzidenzen unter der 100er-Marke zumindest wieder Einkäufe nach Terminvereinbarungen (Click & Meet) anbieten. Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten dürfen je nach Inzidenz unter Auflagen wieder öffnen, ebenso Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie Bibliotheken und Büchereien.

Die Bußgelder beginnen bei mindestens 25 Euro für Verstöße gegen die Maskenpflicht auf Schulgeländen. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sind mindestens 100 Euro fällig. In Geschäften gilt hier ein Bußgeld von mindestens 50 Euro.

Bayern

In Bayern gelten die bundesweiten Beschlüsse. Zudem sind Baumärkte bereits wieder geöffnet und es gibt erste Lockerungen beim Sport: Ab 8. März können maximal zehn Personen gemeinsam unter freiem Himmel Sport treiben. Weitere Geschäfte, Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen öffnen, wenn die 50er-Inzidenz stabil unterschritten wird. 

Als erstes Bundesland hat Bayern bereits eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften, Arztpraxen und Altenheimen eingeführt. Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen allerdings weiterhin Alltagsmasken tragen. Seit dem 15. März sollen nach den Grundschülern und Abschlussklassen auch Schüler der weiterführenden Klassen wieder zur Schule gehen dürfen. Fahrschulen dürfen seit 22. Februar wieder öffnen. 

Der Bußgeldregelsatz bei Maskenverstößen liegt bei 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen. Wer gegen die nächtliche Ausgangssperre verstößt, riskiert 500 Euro Bußgeld. 

Berlin 

Wegen der dritten Corona-Welle kommen auf die Menschen in Berlin schärfere Kontaktbeschränkungen zu. Der Senat schaltete sich am Donnerstagvormittag zu einer Videokonferenz zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Ab Karfreitag soll es demnach zwischen 21 und 5 Uhr nur noch erlaubt sein, sich alleine oder zu zweit draußen aufzuhalten. Auch Einschränkungen für Treffen zu Hause werden diskutiert. Aktuell sind in Berlin Zusammenkünfte mit fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt, plus Kinder unter 14 Jahren. Tagsüber soll es dabei bleiben. Ab 6. April werden die Regeln dann verschärft, dann sind nur noch Treffen von einem Haushalt plus eine weitere Person erlaubt. Zwischen 21 und 5 Uhr sind Besuche komplett verboten. 

In Berlin gilt zudem seit dem 7. März folgendes: Geschäfte dürfen für "Click & Meet" öffnen – keine Beschränkung der Öffnung gilt für Babyfachmärkte, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. Baumärkte aber bleiben für private Kunden geschlossen. Fahrschulen, Boots- und Flugschulen dürfen öffnen. Bis zu fünf Personen dürfen gemeinsam Sport im Freien treiben. Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen unter strengen Auflagen öffnen. 

Allerdings ist ab dem 29. März für jeden Berliner ein negativer Corona-Test Voraussetzung, um in Geschäften einkaufen gehen zu können. Das gilt auch für Besuche im Friseur- oder Kosmetiksalon sowie in Museen und Galerien. Eine Ausnahme machen sogenannte systemrelevante Handelsstrukturen wie Supermärkte, Apotheken oder Drogerien, die auch im Lockdown immer offen waren. Dort kann sich jeder Kunde weiterhin auch ohne vorherigen Test versorgen. Modellprojekte im Sport- und Kulturbereich mit Zuschauern werden vorerst gestoppt.

Eine deutliche Verschärfung der Regeln gibt es für Unternehmen. Sie werden verpflichtet, ihren Mitarbeitern künftig zwei Mal in der Woche einen Corona-Test zu ermöglichen. Außerdem kommt eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen. Laut Senat ist Berlin das erste Bundesland, das diesen Schritt geht, weil die Regeln auf Bundesebene nicht ausreichten und Firmen zu wenig aktiv geworden seien. Demnach sollen Berliner Unternehmen künftig 50 Prozent ihrer Büroarbeitsplätze im Homeoffice anbieten.

Der Zoo und der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde sind geöffnet, auch das Aquarium und die Tierhäuser sind seit dem 7. März wieder besuchbar. Es gelten Zugangsbeschränkungen sowie eine Maskenpflicht. Tickets müssen vorab online reserviert werden. Nach dem Feiertag am 8. März dürfen die älteren Grundschüler (Klasse vier bis sechs) wieder in die Schule zurück. Zudem bietet Berlin kostenlose Coronatests für alle Bürger an. 

Bei der Maskenpflicht gibt es Änderungen. Seit dem 29.3. müssen im öffentlichen Nahverkehr, in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, im Einzelhandel und in kulturellen Einrichtungen FFP2-Masken getragen werden. Die medizinischen OP-Masken reichen nicht mehr, bekräftigte ein Beschluss des rot-rot-grünen Senats vom Samstagabend. Bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht wird ein Bußgeld von 50 Euro bis zu 500 Euro erhoben.  

Brandenburg

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Vom 1. bis zum 5. April gelten jeweils in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr Ausgangssperren in Brandenburg, um die Osterruhe einzuhalten. 

Seit dem 8. März dürfen unter Auflagen Museen und Kosmetikstudios öffnen. Auch Geschäfte, die bislang geschlossen waren, können unter Einhaltung von Hygieneregelungen Kunden bedienen. Offen stehen auch wieder Bau- und Babyfachmärkte. 

In Brandenburg kostet der bewusste Verzicht auf eine Corona-Maske mindestens 50 Euro Bußgeld, bis zu 250 Euro Bußgeld werden für "notorische Maskenverweigerer" fällig. Wer versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und der Pflicht nach Aufforderung gleich folgt, soll kein Bußgeld zahlen müssen. 

Bremen

In Bremen gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Geschäfte dürfen für "Click & Meet" öffnen, also das Einkaufen nach Terminvergabe ermöglichen. Schon seit dem 1. März gilt hier Präsenzunterricht und Wechselunterricht ab der fünften Klasse. 

Die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken gilt erst ab einem Alter von 16 Jahren. Jüngere dürfen auch weiterhin Alltagsmasken tragen. Wer in Geschäften oder in Bus und Bahn ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro rechnen. Verstöße gegen die Quarantäneauflagen können mit Beträgen zwischen 400 und 4.000 Euro geahndet werden. 

Hamburg

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. In Hamburg dürfen Baumärkte nur die Gartencenterbereiche öffnen, andere Geschäfte des Einzelhandels dürfen "Click & Meet" nutzen, was bedeutet, dass unter vorheriger Terminbuchung ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche den Laden betreten darf.

In Hamburg gelten ab 2. April ebenfalls Ausgangsbeschränkungen: In der Zeit von 21 bis 5 Uhr ist der Aufenthalt von Personen im öffentlichen Raum nur noch aus triftigen Gründen gestattetet. Außerdem darf sich eine Person alleine in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr zur körperlichen Bewegung draußen aufhalten und beispielsweise spazieren oder joggen gehen. Auch Einzelhandel und Gastronomie zur Abholung müssen um 21 Uhr schließen.

Darüber hinaus dürfen seit 8. März Museen, Gedenkstätten, Galerien, Zoos und Tierparks sowie Ausstellungen unter Auflagen öffnen. 

Medizinische Masken sind ab 14 Jahren verpflichtend. Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum, also etwa in Geschäften ohne medizinische Maske erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro. In Hamburgs Bussen oder Bahnen ist weiterhin eine Vertragsstrafe von 40 Euro fällig, die aber um ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro erhöht werden kann, sodass auch dann insgesamt 80 Euro fällig wären. 

Hessen

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Baumärkte, Gartenmärkte, Baumschulen und Buchhandlungen dürfen seit 8. März öffnen. Für alle anderen Geschäfte gilt ebenfalls eine "Click & Meet" Regelung. Seit 29. März sind die Geschäfte allerdings zunächst wieder geschlossen, nur noch "Click & Collect" ist möglich. Fitnessstudios dürfen Einzeltermine zum Trainieren anbieten. Museen, Schlösser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos und botanische Gärten dürfen unter Auflagen öffnen. Gleiches gilt für Dienstleister der Körperpflege. 

Wer in Bussen und Bahnen in Hessen keine Abdeckung für Mund und Nase trägt, muss ohne vorherige Ermahnung 50 Euro bezahlen.

Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown soll die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen.  (Quelle: imago images/imagebroker)Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown soll die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Mecklenburg-Vorpommern

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Ausgangsbeschränkungen gelten bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 zwischen 21 und 6 Uhr. Friseursalons und Gartenbaucenter sind bereits wieder geöffnet, seit dem 8. März können auch andere Geschäfte wieder aufmachen. Vom 29. März an ist der Friseurbesuch nur noch mit einem negativen Corona-Schnelltest möglich. Vom 6. April an muss dann auch beim Shoppen ein Negativ-Test vorgezeigt werden. 

Die Regelungen werden im Bundesland unterschiedlich umgesetzt. In Rostock und im Landkreis Vorpommern-Rügen ist Einkaufen ohne vorherige Terminvergabe möglich, in den anderen Regionen ist dies notwendig. In Rostock wird ein Negativ-Test beim Shoppen erst ab dem 10. April verpflichtend. Dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit am niedrigsten. Für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern gibt es noch keine Entscheidung.

Die Schulen sollen so lange offengehalten werden, bis das Gesundheitsamt bei zu hohen Fallzahlen in einer Region widerspricht. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) kündigte Gespräche mit den Kreisen und kreisfreien Städten an, wie der Schulbetrieb ab dem 12. April gestaltet werden soll. Am 8. und 9. April soll der Unterricht wie in den Tagen vor den Osterferien stattfinden, die bis zum 7. April dauern. Für die Klassen eins bis sechs sowie für die Abschlussklassen gibt es Präsenzunterricht, ab Klasse sieben Wechselunterricht. Sollte ein Gesundheitsamt Einschränkungen verhängen, soll darüber spätestens am 6. April informiert werden.

Das Mindestbußgeld für Maskenverweigerer in Nahverkehr und Einzelhandel beträgt 50 Euro. Die Obergrenze für Maskenverstöße liegt bei 150 Euro. 

Niedersachsen

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Niedersachsen wird die Maßnahmen allerdings regional differenziert umsetzen. Für Lockerungen und Verschärfungen soll die Infektionslage in den Landkreisen berücksichtigt werden. Ab einer Inzidenz von unter 100 dürfen nun die Geschäfte für Terminshopping öffnen. Die Kitas kehren in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück, in den Schulen gilt für Grundschüler und Abschlussklassen wieder die Präsenzpflicht. 

In Niedersachsen gelten zudem andere Kontaktregeln: Personen eines Haushaltes dürfen sich nur mit maximal zwei weiteren Menschen eines anderen Haushaltes treffen. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht dazu und Paare gelten als ein Haushalt. Ausgangsbeschränkungen gelten inzidenzabhängig zwischen 21 Uhr und 5 Uhr dort, wo die örtlich zuständigen Behörden dies entscheiden.

In Niedersachsen müssen Maskenverweigerer bisher bis zu 150 Euro zahlen. Die Höchstsumme für Verstöße liegt laut Verordnung bei bis zu 25.000 Euro.

Nordrhein-Westfalen

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Seit 8. März sind Blumengeschäfte, Gartenmärkte, Buchhandlungen und auch Schreibwarengeschäfte in NRW geöffnet. Für alle weiteren Geschäfte gilt ebenfalls Terminshopping – offen war zuletzt noch, wie mit Regionen mit niedriger Inzidenz verfahren wird. Bei einer Inzidenz über 100 werden diese Lockerungen zurückgenommen.

Zoos, Tierparks, Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser und Gedenkstätten öffnen wieder, es ist allerdings eine vorherige Terminbuchung notwendig. Sport ist unter freiem Himmel maximal zu fünft aus zwei Haushalten erlaubt.

Wer etwa in Supermärkten keine Maske trägt, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen. Im öffentlichen Nahverkehr sind sogar 150 Euro fällig – ohne zusätzliche Aufforderung. ​

Rheinland-Pfalz

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. In Rheinland-Pfalz sind seit 1. März zusätzlich zu Friseuren auch Fußpflegepraxen unter Auflagen wieder geöffnet. Zudem sind Blumenläden, Gärtnereien, Gartencenter und Außenbereiche der Baumärkte wieder geöffnet. Andere Geschäfte dürfen Termine fürs Shoppen vergeben. In Regionen mit niedriger Inzidenz könnte die Terminvergabe sogar wegfallen. Der Wechselunterricht wird ausgeweitet auf die Klassen fünf und sechs. 

Fahrschulen können seitdem auch wieder praktischen Unterricht anbieten. Seit 1. März gilt bereits die Möglichkeit zum Terminshopping und die Außenbereiche von Zoos, Tierparks und ähnlichen Einrichtungen sind wieder offen. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss in Rheinland-Pfalz 50 Euro bezahlen.

Saarland

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Erste Öffnungsschritte hat es bereits gegeben. Seit dem 1. März sind Friseurbetriebe unter strengen Auflagen wieder geöffnet. Zudem ist ein Einkauf in Außenbereichen von Gärtnereien wieder möglich sowie ein "Termin-Shopping" in Läden mit einem Kunden pro 40 Quadratmetern erlaubt. Ab dem 8. März können auch Schüler der Klassen fünf und sechs zeitweise zur Schule gehen. Das Saarland geht zudem wegen niedriger Infektionszahlen einen Sonderweg bei Öffnungen. Ab 6. April sollen beispielsweise öffentliche Aufführungen und Konzerte wieder möglich sein. Zudem sind Museen bereits wieder geöffnet.

Für Verstöße gegen die Maskenpflicht müssen bisher bis zu 100 Euro bezahlt werden, bei einem ersten Verstoß können es die Behörden bei einem Verwarngeld von 50 Euro belassen. 

Sachsen

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. So sind Buchläden, Gartenmärkte, Baumärkte und Blumengeschäfte mit einem Hygienekonzept und begrenzter Kundenzahl wieder geöffnet. Es gibt keine verschärften Ausgangsbeschränkungen mit einem 15-Kilometer-Bewegungsradius und auch keine nächtlichen Ausgangssperren mehr. Allgemeine Ausgangsbeschränkungen sind hingegen vorgesehen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in einem Landkreis oder einer Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird.

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften wird ein Bußgeld von 60 Euro erhoben. Über den Beginn der neuen Maskenpflicht wird noch beraten.

Sachsen-Anhalt 

In Sachsen-Anhalt gelten die bundesweit beschlossenen Corona-Maßnahmen. Das Bundesland hat zudem die Kontaktregeln deutlich gelockert: Seit 8. März darf sich ein Haushalt mit bis zu fünf Mitgliedern eines zweiten Haushaltes treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht dazugezählt.

Gleichzeitig wurden körpernahe Dienstleistungen und "Terminshopping" ermöglicht. Baumärkte, Gartencenter und Blumenläden haben bereits seit 1. März wieder geöffnet. Zudem ist es Kosmetiksalons, Massage-, Nagel- und Tattoostudios erlaubt, unter den gleichen Vorgaben ebenso zu öffnen wie Museen, Archiven und Bibliotheken. In Sportvereinen dürfen wieder Gruppen mit bis zu 20 Kinder und Jugendlichen im Freien trainieren beziehungsweise bis zu fünf Erwachsene. 

Bisher gab es in Sachsen-Anhalt keine Bußgelder für Verstöße gegen die Maskenpflicht.

Schleswig-Holstein

Auch in Schleswig-Holstein gelten die bundesweiten Regelungen. Allerdings hat das nördlichste Bundesland zum April neue Regelungen in den einzelnen Landkreisen erlassen. So gibt es beispielsweise in Flensburg neue Einschränkungen im Einzelhandel, den Schulen und Kitas, während in Kiel nur der Einzelhandel weiter beschränkt wird. In vielen anderen Kreisen bleibt der Einzelhandel geöffnet, ebenso wie Schulen und Kitas. 

Thüringen 

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Allerdings wurde der Lockdown in Thüringen bereits jetzt bis mindestens 24. April verlängert. Zudem sind private Treffen nur mit dem eigenen Haushalt und einer weiteren Person erlaubt. 

Seit 1. März sind Friseure, Baumschulen, Gartenmärkte und Gärtnereien geöffnet. Seit 14. März dürfen auch Bibliotheken, Flugschulen, Buchhandlungen, Kinderschuhgeschäfte sowie Nagel- und Kosmetikstudios und Solarien wieder öffnen. Ab 10. April sollen auch Zoos, Tierparks und Botanische Gärten wieder öffnen dürfen. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Internetseiten der Landesregierungen
  • Internetseiten der Bundesregierung
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP
  • weitere Quellen
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