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Shampoo: Stiftung Warentest bewertet Shampoo für strapazierte Haare


Shampoo im Test
Auch günstiges Shampoo hilft strapazierten Haaren

jlu

29.04.2010Lesedauer: 2 Min.
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Shampoo: Shampoo für strapazierte Haare im Test.Vergrößern des Bildes
Strapazierte Haare brauchen Pflege mit speziellen Shampoos. (Quelle: imago)

Färben, föhnen, glätten oder locken: All das beansprucht die Haare, sie werden trocken, strohig, splissig und glanzlos. Im schlimmsten Fall können sie sogar abbrechen. Doch muss man deswegen gleich die Haare abschneiden? Eigentlich nicht. Denn spezielle Shampoos für strapazierte Haare versprechen Hilfe. Wie gut solche Pflegeprodukte wirklich sind, wollte die Stiftung Warentest wissen und hat 18 Shampoos für strapazierte Haare getestet. Das Ergebnis: Ein gutes Shampoo muss nicht teuer sein.

Günstiges Shampoo verleiht strapaziertem Haar Glanz

Insgesamt war das Testergebnis positiv. Zwölf Shampoos schnitten mit "gut" ab, darunter auch die beiden günstigsten Shampoos im Test: "Cien Provitamin Shampoo Repair & Care" von Lidl für 23 Cent je 100 Milliliter und das Produkt "AS Haircaire Repair" von Schlecker. Bei beiden Shampoos lassen sich die Haare nach dem Waschen leicht kämmen und frisieren. Außerdem verleihen sie stumpfen Haaren wieder mehr Glanz.

Kaum Qualitätsunterschiede zu teuren Shampoos

Doch auch teureren Konkurrenten gaben die Tester gute Noten, wie zum Beispiel den Shampoos "Professional expert série" von L'Oréal oder "Professionals lifetex" von Wella. Beide Produkte sind oft nur beim Friseur erhältlich und kosten mehr als vier Euro je 100 Milliliter. Die Qualitätsunterschiede zwischen den günstigen und den teuren Shampoos sind lediglich gering: Die Profishampoos entwirren die Haare zum Teil besser oder verhindern, dass sie sich statisch aufladen, so das Testergebnis.

Bio-Shampoo schneidet am schlechtesten ab

Mit "ausreichend", und damit am schlechtesten, schnitten zwei Shampoos ab: Das "Balea Professional Repair" der Drogeriemarktkette dm sowie das Naturkosmetik-Produkt "Logona Repair Shampoo Gingko". Die Tester bemängelten, dass beide Shampoos weder die Haare richtig entwirren, noch gegen das "Fliegen", also das statische Aufladen, helfen. Auch die schlechte Kämmbarkeit nach dem Haarewaschen führte zu Punktabzügen.

Shampoo allein reicht oft nicht

Wunder darf man von keinem der getesteten Shampoos erwarten - auch, wenn sie Bezeichnungen wie Anti-Haarbruch oder Repair im Namen tragen. Zwar können viele Produkte strapazierte Haare oberflächlich reparieren, dringen aber nicht in die Tiefenstruktur ein. Ein Haarwaschmittel mit guten Pflegeeigenschaften kann bestenfalls Spliss, Haarbruch oder andere Strukturunterschiede vorübergehend ausgleichen. Der Grund: Es wird schnell wieder ausgespült. Wer strapaziertes Haar intensiver pflegen möchte, sollte zu einer speziellen Haarkur greifen, denn diese enthalten mehr Wirkstoffe. Außerdem haben sie in der Regel eine längere Einwirkzeit als Shampoos, da sie erst nach ein paar Minuten aus den Haaren ausgespült werden.

Das komplette Testergebnis finden Sie in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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