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Die schönsten Radreisen rund ums Mittelmeer

Bevor die Massen kommen  

Die schönsten Radreisen rund ums Mittelmeer

26.01.2018, 18:18 Uhr | Armin Herb/SRT

Die schönsten Radreisen rund ums Mittelmeer. Mountainbiken bei Elounda, Kreta: Auf Griechenlands größter Insel herrscht nicht allzu viel Autoverkehr – das kommt den Radfahrern entgegen.  (Quelle: Armin Herb)

Mountainbiken bei Elounda, Kreta: Auf Griechenlands größter Insel herrscht nicht allzu viel Autoverkehr – das kommt den Radfahrern entgegen. (Quelle: Armin Herb)

Leidenschaftliche Radfahrer, die nicht auf den Frühling warten wollen, reisen in der Vorsaison gerne ans Mittelmeer. Denn dort blühen schon die Bäume, die Temperaturen pendeln zwischen angenehmen 15 und 20 Grad und in den Strandcafés sind noch Plätze frei.

Sonne, Blütenduft und Frühlingsluft – am Mittelmeer herrscht jetzt schon das passende Klima, um sich auf dem Fahrrad einen milden Wind um die Nase wehen zu lassen, und bei einem Cappuccino oder Café con leche in die Sonne zu blinzeln. 

Sizilien: Zu Füßen des Ätnas 

"Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele, sondern hier ist erst der Schlüssel zu allem." So schwärmte schon Goethe von der größten Insel im Mittelmeer. Und dort lässt es sich mittlerweile auch bestens Radfahren. Neben den bekannten Reiseregionen im Südosten bei Syrakus und an der Nordküste um Cefalù, wurde im Rahmen des EU-Tourismusprojektes Medinbike eine 600 Kilometer lange Radroute an der Südküste von Trapani bis nach Syrakus erschlossen.

Die Rennradler und Mountainbiker treffen sich gerne an der Nordküste im Hotel Kalura im reizenden Städtchen Cefalù und machen ihre Ausfahrten in die Berge der Madonie und am Meer entlang.

Kreta: Grandiose Berglandschaft und einsame Dörfer

Im Frühling zaubert Kretas Sonne schon sommerliche Temperaturen. Da möchte schon mancher Inselgast vom Meeresstrand hinauf in die kühlen Berge flüchten. Kein Problem mit dem Mountainbike oder E-Bike. Das Schöne daran ist, dass – außer auf ein paar Hauptverbindungen – auf Griechenlands größter Insel nicht allzu viel Autoverkehr herrscht. In einigen Regionen, wie im westlich gelegenen im Ida-Gebirge oder am Rande der Lassithi-Hochebene kann es sogar richtig einsam werden.

Belohnt wird der Tourenfahrer mit grandioser Landschaft und kleinen Dörfern mit gemütlichen Tavernen. Eine ausgesprochene Radfahrer-Herberge in Hanglage über der Mirabello Bucht bei Agios Nikolaos ist das Hotel Sunlight bei den Schweizern Barbara und Martin.

Apulien: Wein, Oliven und barocke Architektur

Von Teutonengrill und Toskana-Fraktion keine Spur. Viele Italien-Reisende kennen den Stiefelabsatz nur von der Landkarte. So können Radtouristen auf den vielen Ortsverbindungssträßchen genüsslich durch die Geschichte rollen. Von den Griechen bis zu den Habsburgern, alle haben in Apulien ihre Spuren hinterlassen. Zugegeben, beim Radeln durch so manche moderne Peripherie altertümlicher Städte möchte man erst mal die Augen schließen. Für die hässlichen Betonbauten entschädigen dann die pittoresken Altstädte.

Etwa die auf einem Hügel erbaute Barockstadt Martina Franca oder das Unesco-Weltkulturerbe Alberobello mit seinen Trullihäusern und die barocke Altstadt von Lecce. Von so viel historischer Architektur entspannt das Auge dann wieder etwas in der schönen Kulturlandschaft des Valle d' Itria und an der Küste von Otranto.

Andalusien: Sherry, Stiere und lange Strände

Die Costa de la Luz am Atlantik präsentiert dem Reiseradler schier endlose Strände, weiße Dörfer, schwarze Stiere, Sherry aller Art und immer wieder dieses herrliche Licht, das der Küste ihren Namen einbrachte. Beliebter Standort für Touren in alle Richtungen ist das ehemalige Fischerstädtchen Conil de la Frontera. Von dort geht's zum Beispiel zum geschichtsträchtigen Kap von Trafalgar oder hinauf zu den engen, steilen Gassen im weißen Dorf Vejer. Urlaubende Rennradfahrer treffen sich gerne im Badeort Novo Sancti Petri.

Radwege und ausgeschilderte Routen lassen an der Costa de la Luz noch auf sich warten. Auf Karten und GPS-Tracks sind allerdings die attraktiven Touren verzeichnet. Auch geführte Touren werden angeboten. Der Reisespezialist Andalusien Radreisen beispielsweise bietet ab Conil Radwanderurlaub mit Tagestouren ab Hotel an.

Menorca: Die stille Schwesterinsel 

Im Schatten Mallorcas schlummert Menorca, "die Kleinere". "La isla verde y azul" – als blaue und grüne Insel bezeichnen Menorcas Tourismuswerber das Balearen-Eiland. Allerdings kann sich der grüne Farbton im Hochsommer etwas ins Bräunliche verändern. Aber zu dieser Zeit empfiehlt sich das Radeln ohnehin nicht. Herrlich ist die Blumenpracht im Frühjahr. Egal, ob es zur schroffen Landschaft im Inselnorden geht oder zu den fruchtbaren Regionen und Sandstränden des Migjorn im Süden.

Interessant zum Radeln sind zum Beispiel die Region um Fornells, etwa die Strecke von Es Mercadal zum Cap de Cavalleria sowie an der Südküste um die Cala Galdana. Etwas ganz eigenes prägt übrigens das Inselbild: die akkurat aufgeschichteten, fast mannshohen Trockenmauern, die Äcker und Weiden trennen. Sie sollen insgesamt rund 15.000 Kilometer lang sein.

Friaul: Die etwas andere Adria

Friaul-Julisch Venetien heißt in vollem Wortlaut die Region zwischen dem Veneto und Slowenien. Wer hier im Frühling auf Radtour gehen möchte, pendelt am besten auf den flachen Wegen an der Adria entlang und im Hinterland zwischen Venedig und Triest. In den Bergen ist es noch zu kalt.

Zwischen den Flüssen Tagliamento und Isonzo liegen kleine Natur- und Kulturjuwele verbunden mit einem großen Netz unterschiedlichster Radrouten. Die Highlights sind dort die Lagunen mit ihren Sümpfen und der Vogelwelt, aber auch die historischen Städte wie Udine, Aquilea und Palmanova.  

Quelle:
- SRT

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